Die Patenschaft
Bereits mit Kiellegung übernahm das Land Rheinland-Pfalz die Patenschaft für das damals noch im Bau befindliche Schiff. Entsprechend wurde die Taufrede während des Stapellaufes am 3.September 1980 durch den damaligen Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel gehalten. Taufpatin war die Gattin des damaligen Stellvertreters des Ministerpräsidenten und Staatsministers für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten, Frau Hedwig Meyer.
Die Patenschaft ist seitdem ein besonderes Anliegen des Ministerpräsidenten und wird durch seine Staatskanzlei koordiniert betreut. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit besuchen immer wieder Gäste, Gruppen und Abordnungen das Schiff um sich zu informieren. Insbesondere Jugendabordnungen von Sportjugend oder Fußballbund nehmen diese Einladungen gerne an.
Desweiteren unterhält die Fregatte RHEINLAND-PFALZ eine Patenschaft mit der Stadt Nierstein am Rhein, die auf eine Initiative verschiedener Vertreter der Stadt sowie den damaligen Leiter der Wasserschutzpolizei vor Ort zurückgeht. Gegenseitige Besuche zum Erfahrungsaustausch und Einladungen zu diversen repräsentativen Veranstaltungen gehören zum ständigen Programm.
Seit Indienststellung unterhält die Besatzung eine Patenschaft mit dem Jugendhof Hassloch in der gleichnamigen Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Dieser Jugendhof führt Kinder und Jugendliche durch Schule und Ausbildung bis zum Abschluss einer Berufsausbildung. Gegenseitige Besuche und finanzielle Unterstützungen der dortigen Ausbildung bilden den Inhalt der langjährigen und guten Zusammenarbeit.
Zusätzlich zu den genannten Patenschaften und Verbindungen ist es ein besonderes Anliegen der Besatzung des Schiffes, im In- wie Ausland während der verschiedenen Aufenthalte mit örtlichen Verbänden, Gruppen oder Organisationen in Verbindung zu treten. Zahlreiche kurzfristige Projekte konnten so realisiert werden, wie zum Beispiel die Renovierung eines Kinderheimes in Manila, Philippinen oder die Unterstützung einer Schule in Plymouth, England.


