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        <title>Arbeit, Soziales, Gesundheit, Famile und Frauen RLP</title>
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        <description>Der RSS-Feed der Landesregierung von Rheinland-Pfalz</description>
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            <title>Arbeit, Soziales, Gesundheit, Famile und Frauen RLP</title>
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        <lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 09:33:00 +0200</lastBuildDate>
        
        
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            <title>Neues Mainzer Stadion für behinderte Fußballfans gut gerüstet</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/june/article/neues-mainzer-stadion-fuer-behinderte-fussballfans-gut-geruestet-1/</link>
            <description>Nach einem Servicetest im neuen Mainzer Stadion ist der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, davon überzeugt, dass sich behinderte Menschen in der neuen Coface Arena nicht nur wohl fühlen werden, sondern dort auch sehr gute Bedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe vorfinden.&#x201e;Dass es bei Mainz 05 eine gute Tradition für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen gibt, ist weithin bekannt. Dass diese Tradition sich auch im neuen Stadion fortsetzen wird, haben die Betreiber der Coface-Arena nicht zuletzt durch die konsequente Beteiligung behinderter Menschen in der Planung und auch durch einen Servicetest im neuen Stadion bewiesen, der extra für behinderte Fußballfans organisiert wurde&#x201c;, erklärte Ottmar Miles-Paul. Wie funktioniert das mit den neuen elektronischen Eintrittskarten? Wie lade ich die neuen Geldkarten zum Kauf von Getränken und Speisen im neuen Stadion auf und wo sind zukünftig die Plätze für behinderte Menschen im Stadion? Diese Fragen konnten Fußballfans mit den unterschiedlichsten Behinderungen zusammen mit dem Servicepersonal des neuen Stadions besprechen und testen, bevor der Spielbetrieb offiziell startet. 
&#x201e;Dieser Stresstest für den Service im neuen Stadion ist für alle Seiten gut verlaufen, so dass in der neuen Saison aus Sicht der behinderten Fußballfans in Mainz nichts schief gehen kann&#x201c;, zeigte sich Ottmar Miles-Paul überzeugt. &#x201e;Der FSV Mainz 05 ist mit seinen vielfältigen Aktivitäten für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen ein gutes Beispiel dafür, wie die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention in die Praxis umgesetzt werden können. Dafür stehen nun wesentlich mehr Plätze für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer sowie für blinde und sehbehinderte Fußballfans mit der gewohnten Kommentierung des Spiels über Kopfhörer zur Verfügung&#x201c;, so Miles Paul.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Nach einem Servicetest im neuen Mainzer Stadion ist der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, davon überzeugt, dass sich behinderte Menschen in der neuen Coface Arena nicht nur wohl fühlen werden, sondern dort auch sehr gute Bedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe vorfinden.&#x201e;Dass es bei Mainz 05 eine gute Tradition für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen gibt, ist weithin bekannt. Dass diese Tradition sich auch im neuen Stadion fortsetzen wird, haben die Betreiber der Coface-Arena nicht zuletzt durch die konsequente Beteiligung behinderter Menschen in der Planung und auch durch einen Servicetest im neuen Stadion bewiesen, der extra für behinderte Fußballfans organisiert wurde&#x201c;, erklärte Ottmar Miles-Paul. Wie funktioniert das mit den neuen elektronischen Eintrittskarten? Wie lade ich die neuen Geldkarten zum Kauf von Getränken und Speisen im neuen Stadion auf und wo sind zukünftig die Plätze für behinderte Menschen im Stadion? Diese Fragen konnten Fußballfans mit den unterschiedlichsten Behinderungen zusammen mit dem Servicepersonal des neuen Stadions besprechen und testen, bevor der Spielbetrieb offiziell startet. 
&#x201e;Dieser Stresstest für den Service im neuen Stadion ist für alle Seiten gut verlaufen, so dass in der neuen Saison aus Sicht der behinderten Fußballfans in Mainz nichts schief gehen kann&#x201c;, zeigte sich Ottmar Miles-Paul überzeugt. &#x201e;Der FSV Mainz 05 ist mit seinen vielfältigen Aktivitäten für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen ein gutes Beispiel dafür, wie die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention in die Praxis umgesetzt werden können. Dafür stehen nun wesentlich mehr Plätze für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer sowie für blinde und sehbehinderte Fußballfans mit der gewohnten Kommentierung des Spiels über Kopfhörer zur Verfügung&#x201c;, so Miles Paul. Nach einem Servicetest im neuen Mainzer Stadion ist der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, davon überzeugt, dass sich behinderte Menschen in der neuen Coface Arena nicht nur wohl fühlen werden, sondern dort auch sehr gute Bedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe vorfinden.<br /><br />&#x201e;Dass es bei Mainz 05 eine gute Tradition für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen gibt, ist weithin bekannt. Dass diese Tradition sich auch im neuen Stadion fortsetzen wird, haben die Betreiber der Coface-Arena nicht zuletzt durch die konsequente Beteiligung behinderter Menschen in der Planung und auch durch einen Servicetest im neuen Stadion bewiesen, der extra für behinderte Fußballfans organisiert wurde&#x201c;, erklärte Ottmar Miles-Paul. Wie funktioniert das mit den neuen elektronischen Eintrittskarten? Wie lade ich die neuen Geldkarten zum Kauf von Getränken und Speisen im neuen Stadion auf und wo sind zukünftig die Plätze für behinderte Menschen im Stadion? Diese Fragen konnten Fußballfans mit den unterschiedlichsten Behinderungen zusammen mit dem Servicepersonal des neuen Stadions besprechen und testen, bevor der Spielbetrieb offiziell startet. 
&#x201e;Dieser Stresstest für den Service im neuen Stadion ist für alle Seiten gut verlaufen, so dass in der neuen Saison aus Sicht der behinderten Fußballfans in Mainz nichts schief gehen kann&#x201c;, zeigte sich Ottmar Miles-Paul überzeugt. &#x201e;Der FSV Mainz 05 ist mit seinen vielfältigen Aktivitäten für die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen ein gutes Beispiel dafür, wie die Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention in die Praxis umgesetzt werden können. Dafür stehen nun wesentlich mehr Plätze für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer sowie für blinde und sehbehinderte Fußballfans mit der gewohnten Kommentierung des Spiels über Kopfhörer zur Verfügung&#x201c;, so Miles Paul.]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Familie und Frauen</category>
			
            
            <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:43:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Malu Dreyer: Bund muss endlich Konzept für Reform vorlegen</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/may/article/malu-dreyer-bund-muss-endlich-konzept-fuer-reform-vorlegen-1/</link>
            <description>&#x201e;Die Bundesregierung muss endlich ein Konzept für die Reform der Pflege vorlegen.&#x201c; Das forderte heute Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des morgigen Tages der Pflege. &#x201e;Ich hätte mir besonders für diesen Tag gewünscht, dass das von Bundesminister Rösler ausgerufene Jahr der Pflege auch Wirkung zeigt und die dringende Reform der Pflegeversicherung endlich angegangen wird. Stattdessen werden bislang nur bruchstückhaft Überlegungen der Bundesregierung zur Reform der Pflege deutlich, die dann auch noch unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. Das heißt auf gut deutsch: Die Bundesregierung weiß offensichtlich nicht, was sie will, und sie weiß erst recht nicht, wie sie es bezahlen soll&#x201c;, sagte die Ministerin. Die Grundsatzfrage, wer künftig welche Leistungen erhalten kann, müsse dringend angegangen werden. Vor allem der Bedarf von Menschen mit Demenz müsse endlich angemessen in der Pflegeversicherung berücksichtigt werden. &#x201e;Die Vorschläge des Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs liegen seit dem Jahr 2009 auf dem Tisch. Jetzt muss dringend gehandelt werden&#x201c;, so die Ministerin.Eine umfassende Reform werde nicht zum Nulltarif zu haben sein. Die Finanzierung von Mehrausgaben dürfe jedoch nicht wie schon bei der Krankenversicherung nach dem Schema &#x201e;Entlastung der Arbeitgeber, Belastung der Arbeitnehmer&#x201c; gestaltet werden. Richtig sei vielmehr eine solidarische und gerechte Kostenverteilung, auch unter Einbeziehung der Privatversicherten. &#x201e;Es ist nicht zu rechtfertigen, dass sich Versicherte mit höheren Einkommen und geringerem Risiko, pflegebedürftig zu werden, aus der Solidargemeinschaft verabschieden können&#x201c;, betonte die Ministerin. Deshalb sei das Modell der Bürgerversicherung für alle Versicherten das Gebot der Stunde.Neben dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und der Bürgerversicherung werde sie sich auch weiterhin für eine stärkere Entlastung der pflegenden Angehörigen einsetzen, so Malu Dreyer. Beispielsweise sollten die Leistungen für die Kurzzeitpflege erweitert werden, um nach einem Krankenhausaufenthalt eine Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Die Bundesregierung muss endlich ein Konzept für die Reform der Pflege vorlegen.&#x201c; Das forderte heute Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des morgigen Tages der Pflege. &#x201e;Ich hätte mir besonders für diesen Tag gewünscht, dass das von Bundesminister Rösler ausgerufene Jahr der Pflege auch Wirkung zeigt und die dringende Reform der Pflegeversicherung endlich angegangen wird. Stattdessen werden bislang nur bruchstückhaft Überlegungen der Bundesregierung zur Reform der Pflege deutlich, die dann auch noch unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. Das heißt auf gut deutsch: Die Bundesregierung weiß offensichtlich nicht, was sie will, und sie weiß erst recht nicht, wie sie es bezahlen soll&#x201c;, sagte die Ministerin. Die Grundsatzfrage, wer künftig welche Leistungen erhalten kann, müsse dringend angegangen werden. Vor allem der Bedarf von Menschen mit Demenz müsse endlich angemessen in der Pflegeversicherung berücksichtigt werden. &#x201e;Die Vorschläge des Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs liegen seit dem Jahr 2009 auf dem Tisch. Jetzt muss dringend gehandelt werden&#x201c;, so die Ministerin.Eine umfassende Reform werde nicht zum Nulltarif zu haben sein. Die Finanzierung von Mehrausgaben dürfe jedoch nicht wie schon bei der Krankenversicherung nach dem Schema &#x201e;Entlastung der Arbeitgeber, Belastung der Arbeitnehmer&#x201c; gestaltet werden. Richtig sei vielmehr eine solidarische und gerechte Kostenverteilung, auch unter Einbeziehung der Privatversicherten. &#x201e;Es ist nicht zu rechtfertigen, dass sich Versicherte mit höheren Einkommen und geringerem Risiko, pflegebedürftig zu werden, aus der Solidargemeinschaft verabschieden können&#x201c;, betonte die Ministerin. Deshalb sei das Modell der Bürgerversicherung für alle Versicherten das Gebot der Stunde.Neben dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und der Bürgerversicherung werde sie sich auch weiterhin für eine stärkere Entlastung der pflegenden Angehörigen einsetzen, so Malu Dreyer. Beispielsweise sollten die Leistungen für die Kurzzeitpflege erweitert werden, um nach einem Krankenhausaufenthalt eine Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen. &#x201e;Die Bundesregierung muss endlich ein Konzept für die Reform der Pflege vorlegen.&#x201c; Das forderte heute Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich des morgigen Tages der Pflege. &#x201e;Ich hätte mir besonders für diesen Tag gewünscht, dass das von Bundesminister Rösler ausgerufene Jahr der Pflege auch Wirkung zeigt und die dringende Reform der Pflegeversicherung endlich angegangen wird. Stattdessen werden bislang nur bruchstückhaft Überlegungen der Bundesregierung zur Reform der Pflege deutlich, die dann auch noch unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. Das heißt auf gut deutsch: Die Bundesregierung weiß offensichtlich nicht, was sie will, und sie weiß erst recht nicht, wie sie es bezahlen soll&#x201c;, sagte die Ministerin. <br /><br />Die Grundsatzfrage, wer künftig welche Leistungen erhalten kann, müsse dringend angegangen werden. Vor allem der Bedarf von Menschen mit Demenz müsse endlich angemessen in der Pflegeversicherung berücksichtigt werden. &#x201e;Die Vorschläge des Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs liegen seit dem Jahr 2009 auf dem Tisch. Jetzt muss dringend gehandelt werden&#x201c;, so die Ministerin.<br /><br />Eine umfassende Reform werde nicht zum Nulltarif zu haben sein. Die Finanzierung von Mehrausgaben dürfe jedoch nicht wie schon bei der Krankenversicherung nach dem Schema &#x201e;Entlastung der Arbeitgeber, Belastung der Arbeitnehmer&#x201c; gestaltet werden. Richtig sei vielmehr eine solidarische und gerechte Kostenverteilung, auch unter Einbeziehung der Privatversicherten. &#x201e;Es ist nicht zu rechtfertigen, dass sich Versicherte mit höheren Einkommen und geringerem Risiko, pflegebedürftig zu werden, aus der Solidargemeinschaft verabschieden können&#x201c;, betonte die Ministerin. Deshalb sei das Modell der Bürgerversicherung für alle Versicherten das Gebot der Stunde.<br /><br />Neben dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und der Bürgerversicherung werde sie sich auch weiterhin für eine stärkere Entlastung der pflegenden Angehörigen einsetzen, so Malu Dreyer. Beispielsweise sollten die Leistungen für die Kurzzeitpflege erweitert werden, um nach einem Krankenhausaufenthalt eine Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen.]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
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            <pubDate>Wed, 11 May 2011 08:46:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Dreyer begrüßt Kindergeld für Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/may/article/dreyer-begruesst-kindergeld-fuer-teilnehmer-am-bundesfreiwilligendienst-1/</link>
            <description> &#x201e;Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte es von Anfang gefordert, und daher ist es sehr zu begrüßen, dass die Bundesregierung sich endlich dazu durchgerungen hat, für die unter 25-jährigen Teilnehmenden im Bundesfreiwilligendienst das Kindergeld weiter zu zahlen. Das schafft Gerechtigkeit und gleiche Bedingungen für die Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) beziehungsweise Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) einerseits und im Bundesfreiwilligendienst andererseits&#x201c;, teilte Familienministerin Malu Dreyer heute in Mainz mit.
Es sei zu befürchten gewesen, dass diese Ungerechtigkeit der Attraktivität des Dienstes schaden und nicht die Unterstützung der Eltern finden würde, deren Kinder einen Bundesfreiwilligendienst machen wollen, so die Ministerin. Es hätte in jedem Fall schon eine Belastung in Höhe von 2.200 Euro bedeutet, so Dreyer. Kinder von Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst hätten in der Zeit darüber hinaus sogar noch den Familienzuschlag verloren, der zum Teil nach dem Dienst nicht wieder auflebt. &#x201e;Nun kommt es darauf an, dass die Bundesregierung dieses Vorhaben schnellstmöglich zum Beginn des Bundesfreiwilligendienstes am 1. Juli 2011 gesetzlich regelt&#x201c;, forderte Dreyer.
Gestern hatte die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag mitgeteilt, das Bundesfamilien- und das Bundesfinanzministerium hätten sich darauf geeinigt, dass die Teilnehmer am neuen Bundesfreiwilligendienst Kindergeld erhalten sollen. </description>
            <content:encoded><![CDATA[ &#x201e;Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte es von Anfang gefordert, und daher ist es sehr zu begrüßen, dass die Bundesregierung sich endlich dazu durchgerungen hat, für die unter 25-jährigen Teilnehmenden im Bundesfreiwilligendienst das Kindergeld weiter zu zahlen. Das schafft Gerechtigkeit und gleiche Bedingungen für die Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) beziehungsweise Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) einerseits und im Bundesfreiwilligendienst andererseits&#x201c;, teilte Familienministerin Malu Dreyer heute in Mainz mit.
Es sei zu befürchten gewesen, dass diese Ungerechtigkeit der Attraktivität des Dienstes schaden und nicht die Unterstützung der Eltern finden würde, deren Kinder einen Bundesfreiwilligendienst machen wollen, so die Ministerin. Es hätte in jedem Fall schon eine Belastung in Höhe von 2.200 Euro bedeutet, so Dreyer. Kinder von Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst hätten in der Zeit darüber hinaus sogar noch den Familienzuschlag verloren, der zum Teil nach dem Dienst nicht wieder auflebt. &#x201e;Nun kommt es darauf an, dass die Bundesregierung dieses Vorhaben schnellstmöglich zum Beginn des Bundesfreiwilligendienstes am 1. Juli 2011 gesetzlich regelt&#x201c;, forderte Dreyer.
Gestern hatte die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag mitgeteilt, das Bundesfamilien- und das Bundesfinanzministerium hätten sich darauf geeinigt, dass die Teilnehmer am neuen Bundesfreiwilligendienst Kindergeld erhalten sollen.  &nbsp;&#x201e;Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte es von Anfang gefordert, und daher ist es sehr zu begrüßen, dass die Bundesregierung sich endlich dazu durchgerungen hat, für die unter 25-jährigen Teilnehmenden im Bundesfreiwilligendienst das Kindergeld weiter zu zahlen. Das schafft Gerechtigkeit und gleiche Bedingungen für die Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) beziehungsweise Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) einerseits und im Bundesfreiwilligendienst andererseits&#x201c;, teilte Familienministerin Malu Dreyer heute in Mainz mit.
Es sei zu befürchten gewesen, dass diese Ungerechtigkeit der Attraktivität des Dienstes schaden und nicht die Unterstützung der Eltern finden würde, deren Kinder einen Bundesfreiwilligendienst machen wollen, so die Ministerin. Es hätte in jedem Fall schon eine Belastung in Höhe von 2.200 Euro bedeutet, so Dreyer. Kinder von Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst hätten in der Zeit darüber hinaus sogar noch den Familienzuschlag verloren, der zum Teil nach dem Dienst nicht wieder auflebt. &#x201e;Nun kommt es darauf an, dass die Bundesregierung dieses Vorhaben schnellstmöglich zum Beginn des Bundesfreiwilligendienstes am 1. Juli 2011 gesetzlich regelt&#x201c;, forderte Dreyer.
Gestern hatte die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag mitgeteilt, das Bundesfamilien- und das Bundesfinanzministerium hätten sich darauf geeinigt, dass die Teilnehmer am neuen Bundesfreiwilligendienst Kindergeld erhalten sollen. ]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
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            <pubDate>Thu, 05 May 2011 15:54:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Teilhabe behinderter Menschen in allen Bereichen sicher stellen</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/may/article/teilhabe-behinderter-menschen-in-allen-bereichen-sicher-stellen-1/</link>
            <description>Am 5. Mai findet alljährlich der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Anlässlich dieses Tages treten Sozialministerin Malu Dreyer und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, dafür ein, dass die Teilhabe behinderter Menschen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sicher gestellt werden muss. </description>
            <content:encoded><![CDATA[Am 5. Mai findet alljährlich der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Anlässlich dieses Tages treten Sozialministerin Malu Dreyer und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, dafür ein, dass die Teilhabe behinderter Menschen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sicher gestellt werden muss.  &nbsp;&#x201e;Mit dem Motto &#x201a;Inklusion beginnt im Kopf&#x2019;, das für den diesjährigen Aktionstag gewählt wurde, treffen die Organisatoren den Kern. Denn es geht tatsächlich darum, dass wir uns in jeder Kommune, in jedem Unternehmen, in den Kirchengemeinden oder in den Vereinen Gedanken darüber machen, wie behinderte Menschen gleichberechtigt an den Aktivitäten teilhaben können&#x201c;, erklärte Malu Dreyer. Manchmal seien es einfache Dinge, die Teilhabe ermöglichen, wie der Bau einer Rampe, die Gewährung entsprechender Hilfen oder auch jemand, der dafür sorgt, dass sich auch Menschen mit Behinderungen bei Veranstaltungen wohl fühlen und gleichberechtigt teilnehmen können. &#x201e;Inklusion braucht aber auch gute Rahmenbedingungen und konkrete Umsetzungspläne. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat deshalb bereits vor über einem Jahr einen Aktionsplan mit 200 konkreten Maßnahmen entwickelt, um die Inklusion und Teilhabe behinderter Menschen konsequent voran zu treiben&#x201c;, betonte Dreyer.
Der Landesbehindertenbeauftragte freut sich über das vielfältige Engagement der Behindertenverbände um den Aktionstag herum, in dessen Rahmen auch in Rheinland-Pfalz eine Reihe von Veranstaltungen stattfinden. &#x201e;Nun muss es darum gehen, die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen auch in Deutschland konkret mit Leben zu füllen und sicherzustellen, dass das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe für behinderte Menschen in die Praxis umgesetzt wird&#x201c;, so Miles-Paul. Gute Beispiele seien die weitgehend barrierefreie Bundesgartenschau in Koblenz, die fortschreitende Integration im schulischen Bereich, aber auch die rund 5.000 Menschen, die in Rheinland-Pfalz mittlerweile ein persönliches Budget nutzen und damit ihre Hilfen selbstbestimmter organisieren können. &#x201e;Dennoch gibt es noch viel zu tun, wofür wir viele Partnerinnen und Partner brauchen&#x201c;, erklärte der Landesbeauftragte. ]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
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            <pubDate>Wed, 04 May 2011 15:09:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Dreyer: ESF fördert &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; auf der BUGA 2011</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/may/article/dreyer-esf-foerdert-50er-jahre-garten-auf-der-buga-2011-1/</link>
            <description>Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert mit dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; auf der Festung Ehrenbreitstein eine ganz besondere Ausstellungsfläche der Bundesgartenschau. In der Nachkriegszeit fanden viele ausgebombte Koblenzer, Heimatlose und Vertriebene auf der Festung Ehrenbreitstein eine Unterkunft, die auf dem Festungsdach Gärten zur Selbstversorgung anlegten. &#x201e;Der &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; greift dieses Stück Festungsgeschichte auf &#x2013; die Ernte des Gartens wird der Koblenzer Tafel gespendet. So verbindet der Garten Erinnerungskultur mit gesellschaftlicher Solidarität&#x201c;, erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz. Die Tatsache, dass dieses Projekt aus Mitteln der EU gefördert werde, verleihe dem Projekt eine zusätzliche Symbolik. 
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            <content:encoded><![CDATA[Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert mit dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; auf der Festung Ehrenbreitstein eine ganz besondere Ausstellungsfläche der Bundesgartenschau. In der Nachkriegszeit fanden viele ausgebombte Koblenzer, Heimatlose und Vertriebene auf der Festung Ehrenbreitstein eine Unterkunft, die auf dem Festungsdach Gärten zur Selbstversorgung anlegten. &#x201e;Der &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; greift dieses Stück Festungsgeschichte auf &#x2013; die Ernte des Gartens wird der Koblenzer Tafel gespendet. So verbindet der Garten Erinnerungskultur mit gesellschaftlicher Solidarität&#x201c;, erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz. Die Tatsache, dass dieses Projekt aus Mitteln der EU gefördert werde, verleihe dem Projekt eine zusätzliche Symbolik. 
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />Der &quot;Tafelgarten&quot; wird im Rahmen eines aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Jobcenters Koblenz geförderten arbeitsmarktpolitischen Projektes von Langzeitarbeitslosen unter fachlicher Anleitung eines Gärtnermeisters angelegt und gepflegt. So können zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Blattsalate, Tomaten und Kartoffeln der Koblenzer Tafel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. &#x201e;Darüber hinaus werden in dem Projekt der Best gGmbH die Teilnehmenden nicht nur im Bereich des Anbaus von Gemüse, Obst, Kräutern und der ökologischen Landschaftspflege qualifiziert. Auch ihre Integration in den Arbeitsmarkt wird durch weitere Bausteine wie Schulden- und Suchtprävention, Bewerbungstraining und Praktika unterstützt&#x201c;, so Dreyer.
Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das ESF-Programm des Landes Rheinland-Pfalz jährlich rund 40.000 Personen neue berufliche Perspektiven eröffne. In rund 350 Projekten würden diese beraten, weitergebildet oder qualifiziert.
<br />So vielfältig wie diese Projekte sind, so vielfältig präsentiert sich auch der Europäischen Sozialfonds auf der BUGA. Neben dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; stellen sich während der Bundesgartenschau weitere ESF-Projekte den Besucherinnen und Besuchern vor. Unter anderem das Projekt &#x201e;(e)motion&#x201c; der HwK Koblenz mit eigenen Kurzfilmen, das Projekt &#x201e;BauArt&#x201c; der Club Aktiv gGmbH mit einer Kreativ-Werkstatt und das Ada-Lovelace-Projekt der Universität Koblenz-Landau und der FH Koblenz mitWorkshops für Mädchen und junge Frauen aus den Bereichen Bausatz- und Skulpturenlöten und Programmierung von Robotern. Der ESF wird außerdem am 10. Mai im Rahmen der Europawoche bei einem Expertengespräch auf der Bühne am Deutschen Eck im Mittelpunkt stehen. Am 9. Juni tritt der Begleitausschuss des rheinland-pfälzischen ESF-Programms in der Galerie Rheinbastion auf der Festung Ehrenbreitstein zusammen. Darüber hinaus findet am 20. September auf der Rheinland-Pfalz-Bühne im Festungsgraben ein Aktionstag rund um den Europäischen Sozialfonds statt.
<br />Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und ESF-Präsentationen während der BUGA finden Sie unter <link http://www.esf.rlp.de/>www.esf.rlp.de</link>.]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Familie und Frauen</category>
			
            
            <pubDate>Tue, 03 May 2011 10:21:00 +0200</pubDate>
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            <title>Dreyer: ESF fördert &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; auf der BUGA 2011</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/may/article/dreyer-esf-foerdert-50er-jahre-garten-auf-der-buga-2011/</link>
            <description>Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert mit dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; auf der Festung Ehrenbreitstein eine ganz besondere Ausstellungsfläche der Bundesgartenschau. In der Nachkriegszeit fanden viele ausgebombte Koblenzer, Heimatlose und Vertriebene auf der Festung Ehrenbreitstein eine Unterkunft, die auf dem Festungsdach Gärten zur Selbstversorgung anlegten. &#x201e;Der &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; greift dieses Stück Festungsgeschichte auf &#x2013; die Ernte des Gartens wird der Koblenzer Tafel gespendet. So verbindet der Garten Erinnerungskultur mit gesellschaftlicher Solidarität&#x201c;, erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz. Die Tatsache, dass dieses Projekt aus Mitteln der EU gefördert werde, verleihe dem Projekt eine zusätzliche Symbolik. Der &quot;Tafelgarten&quot; wird im Rahmen eines aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Jobcenters Koblenz geförderten arbeitsmarktpolitischen Projektes von Langzeitarbeitslosen unter fachlicher Anleitung eines Gärtnermeisters angelegt und gepflegt. So können zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Blattsalate, Tomaten und Kartoffeln der Koblenzer Tafel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. &#x201e;Darüber hinaus werden in dem Projekt der Best gGmbH die Teilnehmenden nicht nur im Bereich des Anbaus von Gemüse, Obst, Kräutern und der ökologischen Landschaftspflege qualifiziert. Auch ihre Integration in den Arbeitsmarkt wird durch weitere Bausteine wie Schulden- und Suchtprävention, Bewerbungstraining und Praktika unterstützt&#x201c;, so Dreyer.Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das ESF-Programm des Landes Rheinland-Pfalz jährlich rund 40.000 Personen neue berufliche Perspektiven eröffne. In rund 350 Projekten würden diese beraten, weitergebildet oder qualifiziert.So vielfältig wie diese Projekte sind, so vielfältig präsentiert sich auch der Europäischen Sozialfonds auf der BUGA. Neben dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; stellen sich während der Bundesgartenschau weitere ESF-Projekte den Besucherinnen und Besuchern vor. Unter anderem das Projekt &#x201e;(e)motion&#x201c; der HwK Koblenz mit eigenen Kurzfilmen, das Projekt &#x201e;BauArt&#x201c; der Club Aktiv gGmbH mit einer Kreativ-Werkstatt und das Ada-Lovelace-Projekt der Universität Koblenz-Landau und der FH Koblenz mitWorkshops für Mädchen und junge Frauen aus den Bereichen Bausatz- und Skulpturenlöten und Programmierung von Robotern. Der ESF wird außerdem am 10. Mai im Rahmen der Europawoche bei einem Expertengespräch auf der Bühne am Deutschen Eck im Mittelpunkt stehen. Am 9. Juni tritt der Begleitausschuss des rheinland-pfälzischen ESF-Programms in der Galerie Rheinbastion auf der Festung Ehrenbreitstein zusammen. Darüber hinaus findet am 20. September auf der Rheinland-Pfalz-Bühne im Festungsgraben ein Aktionstag rund um den Europäischen Sozialfonds statt.Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und ESF-Präsentationen während der BUGA finden Sie unter www.esf.rlp.de.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert mit dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; auf der Festung Ehrenbreitstein eine ganz besondere Ausstellungsfläche der Bundesgartenschau. In der Nachkriegszeit fanden viele ausgebombte Koblenzer, Heimatlose und Vertriebene auf der Festung Ehrenbreitstein eine Unterkunft, die auf dem Festungsdach Gärten zur Selbstversorgung anlegten. &#x201e;Der &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; greift dieses Stück Festungsgeschichte auf &#x2013; die Ernte des Gartens wird der Koblenzer Tafel gespendet. So verbindet der Garten Erinnerungskultur mit gesellschaftlicher Solidarität&#x201c;, erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz. Die Tatsache, dass dieses Projekt aus Mitteln der EU gefördert werde, verleihe dem Projekt eine zusätzliche Symbolik. Der &quot;Tafelgarten&quot; wird im Rahmen eines aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Jobcenters Koblenz geförderten arbeitsmarktpolitischen Projektes von Langzeitarbeitslosen unter fachlicher Anleitung eines Gärtnermeisters angelegt und gepflegt. So können zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Blattsalate, Tomaten und Kartoffeln der Koblenzer Tafel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. &#x201e;Darüber hinaus werden in dem Projekt der Best gGmbH die Teilnehmenden nicht nur im Bereich des Anbaus von Gemüse, Obst, Kräutern und der ökologischen Landschaftspflege qualifiziert. Auch ihre Integration in den Arbeitsmarkt wird durch weitere Bausteine wie Schulden- und Suchtprävention, Bewerbungstraining und Praktika unterstützt&#x201c;, so Dreyer.Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das ESF-Programm des Landes Rheinland-Pfalz jährlich rund 40.000 Personen neue berufliche Perspektiven eröffne. In rund 350 Projekten würden diese beraten, weitergebildet oder qualifiziert.So vielfältig wie diese Projekte sind, so vielfältig präsentiert sich auch der Europäischen Sozialfonds auf der BUGA. Neben dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; stellen sich während der Bundesgartenschau weitere ESF-Projekte den Besucherinnen und Besuchern vor. Unter anderem das Projekt &#x201e;(e)motion&#x201c; der HwK Koblenz mit eigenen Kurzfilmen, das Projekt &#x201e;BauArt&#x201c; der Club Aktiv gGmbH mit einer Kreativ-Werkstatt und das Ada-Lovelace-Projekt der Universität Koblenz-Landau und der FH Koblenz mitWorkshops für Mädchen und junge Frauen aus den Bereichen Bausatz- und Skulpturenlöten und Programmierung von Robotern. Der ESF wird außerdem am 10. Mai im Rahmen der Europawoche bei einem Expertengespräch auf der Bühne am Deutschen Eck im Mittelpunkt stehen. Am 9. Juni tritt der Begleitausschuss des rheinland-pfälzischen ESF-Programms in der Galerie Rheinbastion auf der Festung Ehrenbreitstein zusammen. Darüber hinaus findet am 20. September auf der Rheinland-Pfalz-Bühne im Festungsgraben ein Aktionstag rund um den Europäischen Sozialfonds statt.Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und ESF-Präsentationen während der BUGA finden Sie unter www.esf.rlp.de. Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert mit dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; auf der Festung Ehrenbreitstein eine ganz besondere Ausstellungsfläche der Bundesgartenschau. In der Nachkriegszeit fanden viele ausgebombte Koblenzer, Heimatlose und Vertriebene auf der Festung Ehrenbreitstein eine Unterkunft, die auf dem Festungsdach Gärten zur Selbstversorgung anlegten. &#x201e;Der &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; greift dieses Stück Festungsgeschichte auf &#x2013; die Ernte des Gartens wird der Koblenzer Tafel gespendet. So verbindet der Garten Erinnerungskultur mit gesellschaftlicher Solidarität&#x201c;, erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz. Die Tatsache, dass dieses Projekt aus Mitteln der EU gefördert werde, verleihe dem Projekt eine zusätzliche Symbolik. <br /><br />Der &quot;Tafelgarten&quot; wird im Rahmen eines aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Jobcenters Koblenz geförderten arbeitsmarktpolitischen Projektes von Langzeitarbeitslosen unter fachlicher Anleitung eines Gärtnermeisters angelegt und gepflegt. So können zum Beispiel Weiß- und Rotkohl, Blattsalate, Tomaten und Kartoffeln der Koblenzer Tafel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. &#x201e;Darüber hinaus werden in dem Projekt der Best gGmbH die Teilnehmenden nicht nur im Bereich des Anbaus von Gemüse, Obst, Kräutern und der ökologischen Landschaftspflege qualifiziert. Auch ihre Integration in den Arbeitsmarkt wird durch weitere Bausteine wie Schulden- und Suchtprävention, Bewerbungstraining und Praktika unterstützt&#x201c;, so Dreyer.<br /><br />Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das ESF-Programm des Landes Rheinland-Pfalz jährlich rund 40.000 Personen neue berufliche Perspektiven eröffne. In rund 350 Projekten würden diese beraten, weitergebildet oder qualifiziert.<br />So vielfältig wie diese Projekte sind, so vielfältig präsentiert sich auch der Europäischen Sozialfonds auf der BUGA. Neben dem &#x201e;50er Jahre Garten&#x201c; stellen sich während der Bundesgartenschau weitere ESF-Projekte den Besucherinnen und Besuchern vor. Unter anderem das Projekt &#x201e;(e)motion&#x201c; der HwK Koblenz mit eigenen Kurzfilmen, das Projekt &#x201e;BauArt&#x201c; der Club Aktiv gGmbH mit einer Kreativ-Werkstatt und das Ada-Lovelace-Projekt der Universität Koblenz-Landau und der FH Koblenz mitWorkshops für Mädchen und junge Frauen aus den Bereichen Bausatz- und Skulpturenlöten und Programmierung von Robotern. Der ESF wird außerdem am 10. Mai im Rahmen der Europawoche bei einem Expertengespräch auf der Bühne am Deutschen Eck im Mittelpunkt stehen. Am 9. Juni tritt der Begleitausschuss des rheinland-pfälzischen ESF-Programms in der Galerie Rheinbastion auf der Festung Ehrenbreitstein zusammen. Darüber hinaus findet am 20. September auf der Rheinland-Pfalz-Bühne im Festungsgraben ein Aktionstag rund um den Europäischen Sozialfonds statt.<br /><br />Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und ESF-Präsentationen während der BUGA finden Sie unter <link http://www.esf.rlp.de/>www.esf.rlp.de</link>.]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Familie und Frauen</category>
			
            
            <pubDate>Tue, 03 May 2011 09:54:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Beck / Dreyer: Für gute Arbeit, faire Löhne und soziale Sicherheit</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/april/article/beck-dreyer-fuer-gute-arbeit-faire-loehne-und-soziale-sicherheit/</link>
            <description>&#x201e;Der diesjährige 1. Mai ist ein besonderer Tag der Arbeit.&#x201c; Das sagten Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer im Vorfeld des Tages der Arbeit heute in Mainz. &#x201e;Ab dem 1. Mai haben auch die Bürgerinnen und Bürger der meisten mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländer freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und genießen eine der wichtigsten Grundfreiheiten der EU, die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit&#x201c;, so die Ministerin. Das berge Chancen und Risiken gleichermaßen. Die Gewerkschaften haben ihre Kundgebungen zum Tag der Arbeit unter das Motto &#x201e;Das ist das Mindeste &#x2013; Faire Löhne - gute Arbeit &#x2013; soziale Sicherheit&#x201c; gestellt. &#x201e;Damit wird der Kern des Problems auf den Punkt gebracht. Das sogenannte Jobwunder der Bundesregierung geht an zu vielen Menschen vorbei und die prekäre Beschäftigung nimmt zu. Wir brauchen wieder einen Arbeitsmarkt, der möglichst allen Menschen Chancen eröffnet, für sich selbst und die Familie zu sorgen und sich für soziale Notlagen und das Alter abzusichern&#x201c;, sagte Malu Dreyer. &#x201e;Alle Menschen, die hier arbeiten wollen, egal, ob sie aus Deutschland oder dem EU-Ausland stammen, müssen gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne haben. Wir brauchen auf dem deutschen und auf dem europäischen Arbeitsmarkt klare Regeln, um Verdrängungswettbewerb und Lohndrückerei sowie Sozialdumping zu verhindern. Das Prinzip &#x201e;Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort&#x201c; ist unverzichtbar&#x201c;, erklärte die Ministerin. Deshalb hat die rheinland-pfälzische Landesregierung gehandelt und noch im April eine Bundesratsinitiative gestartet, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, ihre politischen Gestaltungsmöglichkeiten auf Bundes- und EU-Ebene in diesem Sinne zu nutzen.&#x201e;Die Zukunft unseres Landes liegt nicht im Wettbewerb um die niedrigsten Löhne und die schlechtesten Arbeitsbedingungen. Unsere Stärken liegen vor allem in gut qualifizierten und motivierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Deshalb unterstützen wir die Gewerkschaften in ihrem Engagement für gute Arbeit&#x201c;, unterstrich die Ministerin. Alle zusammen hätten in Rheinland-Pfalz eine gute Basis geschaffen für wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen und sozial gesicherte Arbeitsverhältnisse. Rheinland-Pfalz habe im Ländervergleich seit Jahren die drittniedrigste Arbeitslosenquote. Dabei hätten sich die Gewerkschaften und Betriebsräte gerade auch in der Krise als Garant für Arbeitsplatz- und Standortsicherheit bewiesen. &#x201e;Nicht weniger wichtig war auch der Beitrag der Beschäftigten selbst, die die Lasten der Krise durch Einkommenseinbußen getragen haben&#x201c;, betonte Malu Dreyer. Gute und sichere Arbeit, Mitbestimmung und ein starker Sozialstaat bilden für die Landesregierung die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Wohlstand von morgen. Deshalb ist auch zum 1. März dieses Jahres das Landestariftreuegesetz in Rheinland-Pfalz in Kraft getreten. Damit will die Landesregierung Lohndrückerei bei öffentlicher Auftragsvergabe in Rheinland-Pfalz eine klare Absage erteilen und gute Bezahlung im Land sichern. &#x201e;Wir wollen das Normalarbeitsverhältnis wieder stark machen. Unbefristete Arbeitsverhältnisse mit Löhnen und Arbeitsbedingungen, die durch Tarifvertrag festgelegt sind, müssen wieder zur Regel werden. Hinzu kommen müssen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und die Öffnung des Arbeitnehmerentsendegesetzes in allen Branchen sowie die Bekämpfung des Missbrauchs der Leiharbeit&#x201c;, sagte die Ministerin. </description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Der diesjährige 1. Mai ist ein besonderer Tag der Arbeit.&#x201c; Das sagten Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer im Vorfeld des Tages der Arbeit heute in Mainz. &#x201e;Ab dem 1. Mai haben auch die Bürgerinnen und Bürger der meisten mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländer freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und genießen eine der wichtigsten Grundfreiheiten der EU, die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit&#x201c;, so die Ministerin. Das berge Chancen und Risiken gleichermaßen. Die Gewerkschaften haben ihre Kundgebungen zum Tag der Arbeit unter das Motto &#x201e;Das ist das Mindeste &#x2013; Faire Löhne - gute Arbeit &#x2013; soziale Sicherheit&#x201c; gestellt. &#x201e;Damit wird der Kern des Problems auf den Punkt gebracht. Das sogenannte Jobwunder der Bundesregierung geht an zu vielen Menschen vorbei und die prekäre Beschäftigung nimmt zu. Wir brauchen wieder einen Arbeitsmarkt, der möglichst allen Menschen Chancen eröffnet, für sich selbst und die Familie zu sorgen und sich für soziale Notlagen und das Alter abzusichern&#x201c;, sagte Malu Dreyer. &#x201e;Alle Menschen, die hier arbeiten wollen, egal, ob sie aus Deutschland oder dem EU-Ausland stammen, müssen gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne haben. Wir brauchen auf dem deutschen und auf dem europäischen Arbeitsmarkt klare Regeln, um Verdrängungswettbewerb und Lohndrückerei sowie Sozialdumping zu verhindern. Das Prinzip &#x201e;Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort&#x201c; ist unverzichtbar&#x201c;, erklärte die Ministerin. Deshalb hat die rheinland-pfälzische Landesregierung gehandelt und noch im April eine Bundesratsinitiative gestartet, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, ihre politischen Gestaltungsmöglichkeiten auf Bundes- und EU-Ebene in diesem Sinne zu nutzen.&#x201e;Die Zukunft unseres Landes liegt nicht im Wettbewerb um die niedrigsten Löhne und die schlechtesten Arbeitsbedingungen. Unsere Stärken liegen vor allem in gut qualifizierten und motivierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Deshalb unterstützen wir die Gewerkschaften in ihrem Engagement für gute Arbeit&#x201c;, unterstrich die Ministerin. Alle zusammen hätten in Rheinland-Pfalz eine gute Basis geschaffen für wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen und sozial gesicherte Arbeitsverhältnisse. Rheinland-Pfalz habe im Ländervergleich seit Jahren die drittniedrigste Arbeitslosenquote. Dabei hätten sich die Gewerkschaften und Betriebsräte gerade auch in der Krise als Garant für Arbeitsplatz- und Standortsicherheit bewiesen. &#x201e;Nicht weniger wichtig war auch der Beitrag der Beschäftigten selbst, die die Lasten der Krise durch Einkommenseinbußen getragen haben&#x201c;, betonte Malu Dreyer. Gute und sichere Arbeit, Mitbestimmung und ein starker Sozialstaat bilden für die Landesregierung die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Wohlstand von morgen. Deshalb ist auch zum 1. März dieses Jahres das Landestariftreuegesetz in Rheinland-Pfalz in Kraft getreten. Damit will die Landesregierung Lohndrückerei bei öffentlicher Auftragsvergabe in Rheinland-Pfalz eine klare Absage erteilen und gute Bezahlung im Land sichern. &#x201e;Wir wollen das Normalarbeitsverhältnis wieder stark machen. Unbefristete Arbeitsverhältnisse mit Löhnen und Arbeitsbedingungen, die durch Tarifvertrag festgelegt sind, müssen wieder zur Regel werden. Hinzu kommen müssen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und die Öffnung des Arbeitnehmerentsendegesetzes in allen Branchen sowie die Bekämpfung des Missbrauchs der Leiharbeit&#x201c;, sagte die Ministerin.  &#x201e;Der diesjährige 1. Mai ist ein besonderer Tag der Arbeit.&#x201c; Das sagten Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer im Vorfeld des Tages der Arbeit heute in Mainz. &#x201e;Ab dem 1. Mai haben auch die Bürgerinnen und Bürger der meisten mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländer freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt und genießen eine der wichtigsten Grundfreiheiten der EU, die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit&#x201c;, so die Ministerin. Das berge Chancen und Risiken gleichermaßen. <br /><br />Die Gewerkschaften haben ihre Kundgebungen zum Tag der Arbeit unter das Motto &#x201e;Das ist das Mindeste &#x2013; Faire Löhne - gute Arbeit &#x2013; soziale Sicherheit&#x201c; gestellt. &#x201e;Damit wird der Kern des Problems auf den Punkt gebracht. Das sogenannte Jobwunder der Bundesregierung geht an zu vielen Menschen vorbei und die prekäre Beschäftigung nimmt zu. Wir brauchen wieder einen Arbeitsmarkt, der möglichst allen Menschen Chancen eröffnet, für sich selbst und die Familie zu sorgen und sich für soziale Notlagen und das Alter abzusichern&#x201c;, sagte Malu Dreyer. <br /><br />&#x201e;Alle Menschen, die hier arbeiten wollen, egal, ob sie aus Deutschland oder dem EU-Ausland stammen, müssen gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne haben. Wir brauchen auf dem deutschen und auf dem europäischen Arbeitsmarkt klare Regeln, um Verdrängungswettbewerb und Lohndrückerei sowie Sozialdumping zu verhindern. Das Prinzip &#x201e;Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort&#x201c; ist unverzichtbar&#x201c;, erklärte die Ministerin. Deshalb hat die rheinland-pfälzische Landesregierung gehandelt und noch im April eine Bundesratsinitiative gestartet, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, ihre politischen Gestaltungsmöglichkeiten auf Bundes- und EU-Ebene in diesem Sinne zu nutzen.<br /><br />&#x201e;Die Zukunft unseres Landes liegt nicht im Wettbewerb um die niedrigsten Löhne und die schlechtesten Arbeitsbedingungen. Unsere Stärken liegen vor allem in gut qualifizierten und motivierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Deshalb unterstützen wir die Gewerkschaften in ihrem Engagement für gute Arbeit&#x201c;, unterstrich die Ministerin. Alle zusammen hätten in Rheinland-Pfalz eine gute Basis geschaffen für wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen und sozial gesicherte Arbeitsverhältnisse. Rheinland-Pfalz habe im Ländervergleich seit Jahren die drittniedrigste Arbeitslosenquote. Dabei hätten sich die Gewerkschaften und Betriebsräte gerade auch in der Krise als Garant für Arbeitsplatz- und Standortsicherheit bewiesen. &#x201e;Nicht weniger wichtig war auch der Beitrag der Beschäftigten selbst, die die Lasten der Krise durch Einkommenseinbußen getragen haben&#x201c;, betonte Malu Dreyer. <br /><br />Gute und sichere Arbeit, Mitbestimmung und ein starker Sozialstaat bilden für die Landesregierung die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Wohlstand von morgen. Deshalb ist auch zum 1. März dieses Jahres das Landestariftreuegesetz in Rheinland-Pfalz in Kraft getreten. Damit will die Landesregierung Lohndrückerei bei öffentlicher Auftragsvergabe in Rheinland-Pfalz eine klare Absage erteilen und gute Bezahlung im Land sichern. &#x201e;Wir wollen das Normalarbeitsverhältnis wieder stark machen. Unbefristete Arbeitsverhältnisse mit Löhnen und Arbeitsbedingungen, die durch Tarifvertrag festgelegt sind, müssen wieder zur Regel werden. Hinzu kommen müssen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und die Öffnung des Arbeitnehmerentsendegesetzes in allen Branchen sowie die Bekämpfung des Missbrauchs der Leiharbeit&#x201c;, sagte die Ministerin. ]]></content:encoded>
            <category>Staatskanzlei</category>
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			<category>Familie und Frauen</category>
			
            
            <pubDate>Fri, 29 Apr 2011 09:55:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Beck/Dreyer: Zielgerichtete Integration Arbeitsloser unerlässlich</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/april/article/beckdreyer-zielgerichtete-integration-arbeitsloser-unerlaesslich/</link>
            <description>&#x201e;Der rheinland-pfälzische Arbeitsmarkt hat sich aufgrund der guten konjunkturellen Lage weiter positiv entwickelt. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ist in Rheinland-Pfalz im April erneut zurückgegangen&#x201c;, teilten Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für den Monat April mit. Insgesamt waren im April 114.076 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind rund 6.100 weniger als noch im Vormonat und rund 11.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt nach Angaben der Ministerin derzeit 5,4 Prozent und sank gegenüber März um 0,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 6,0 Prozent.Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dürfen die Bemühungen für diejenigen Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, nicht nachlassen, so die beiden Politiker. &#x201e;Um eine zielgerichtete Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, müssen der Bundesagentur für Arbeit deshalb auch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Das ist nach dem derzeitigen Stand jedoch in höchstem Maße gefährdet&#x201c;, bilanzierten Beck und Dreyer. Sie kritisierten in diesem Zusammenhang, dass die Bundesregierung beschlossen habe, die Einnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA) aus dem Mehrwertsteuerpunkt schrittweise zu halbieren. Dadurch gingen der BA von 2012 bis 2015 rund 12 Milliarden Euro Einnahmen verloren. Bereits im laufenden Jahr erwarte die Bundesagentur für Arbeit ein Defizit von fünf Milliarden Euro. Durch das teilweise Wegbrechen der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer befürchten der Ministerpräsident und die Arbeitsministerin ein Dauerdefizit bei der BA.  Die Bundesregierung begegne dieser Situation mit &#x201e;Schönrechnen&#x201c;. &#x201e;Nach den Berechnungen der Bundesregierung benötigt die BA diese Mittel nicht, wenn sich die Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation weiterhin so positiv entwickelt wie bisher und die Arbeitsmarktzahlen sich stetig weiter verbessern&#x201c;, so Beck und Dreyer. Doch bereits der kleinste konjunkturelle Rückschlag würde dazu führen, dass bei der Bundesagentur die notwendigen Mittel nicht mehr zur Verfügung stehen. Beck und Dreyer wiesen deshalb auf die große Gefahr hin, dass die Bundesagentur für Arbeit durch eine solche Politik gezwungen sein könnte, Leistungen zu kürzen oder den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zu erhöhen. Zudem könne die Bundesagentur keine Rücklagen für Krisenzeiten bilden. &#x201e;Leistungskürzungen führen zudem zu einem Kahlschlag bei den Maßnahmen zur Weiterbildung, Vermittlung, und Eingliederung von Arbeitslosen. Beitragserhöhungen gefährden Arbeitsplätze. Hier muss frühzeitig gegengesteuert werden&#x201c;, unterstrichen beide Politiker.</description>
            <content:encoded><![CDATA[&#x201e;Der rheinland-pfälzische Arbeitsmarkt hat sich aufgrund der guten konjunkturellen Lage weiter positiv entwickelt. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ist in Rheinland-Pfalz im April erneut zurückgegangen&#x201c;, teilten Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für den Monat April mit. Insgesamt waren im April 114.076 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind rund 6.100 weniger als noch im Vormonat und rund 11.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt nach Angaben der Ministerin derzeit 5,4 Prozent und sank gegenüber März um 0,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 6,0 Prozent.Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dürfen die Bemühungen für diejenigen Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, nicht nachlassen, so die beiden Politiker. &#x201e;Um eine zielgerichtete Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, müssen der Bundesagentur für Arbeit deshalb auch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Das ist nach dem derzeitigen Stand jedoch in höchstem Maße gefährdet&#x201c;, bilanzierten Beck und Dreyer. Sie kritisierten in diesem Zusammenhang, dass die Bundesregierung beschlossen habe, die Einnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA) aus dem Mehrwertsteuerpunkt schrittweise zu halbieren. Dadurch gingen der BA von 2012 bis 2015 rund 12 Milliarden Euro Einnahmen verloren. Bereits im laufenden Jahr erwarte die Bundesagentur für Arbeit ein Defizit von fünf Milliarden Euro. Durch das teilweise Wegbrechen der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer befürchten der Ministerpräsident und die Arbeitsministerin ein Dauerdefizit bei der BA.  Die Bundesregierung begegne dieser Situation mit &#x201e;Schönrechnen&#x201c;. &#x201e;Nach den Berechnungen der Bundesregierung benötigt die BA diese Mittel nicht, wenn sich die Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation weiterhin so positiv entwickelt wie bisher und die Arbeitsmarktzahlen sich stetig weiter verbessern&#x201c;, so Beck und Dreyer. Doch bereits der kleinste konjunkturelle Rückschlag würde dazu führen, dass bei der Bundesagentur die notwendigen Mittel nicht mehr zur Verfügung stehen. Beck und Dreyer wiesen deshalb auf die große Gefahr hin, dass die Bundesagentur für Arbeit durch eine solche Politik gezwungen sein könnte, Leistungen zu kürzen oder den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zu erhöhen. Zudem könne die Bundesagentur keine Rücklagen für Krisenzeiten bilden. &#x201e;Leistungskürzungen führen zudem zu einem Kahlschlag bei den Maßnahmen zur Weiterbildung, Vermittlung, und Eingliederung von Arbeitslosen. Beitragserhöhungen gefährden Arbeitsplätze. Hier muss frühzeitig gegengesteuert werden&#x201c;, unterstrichen beide Politiker. &#x201e;Der rheinland-pfälzische Arbeitsmarkt hat sich aufgrund der guten konjunkturellen Lage weiter positiv entwickelt. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ist in Rheinland-Pfalz im April erneut zurückgegangen&#x201c;, teilten Ministerpräsident Kurt Beck und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten für den Monat April mit. <br /><br />Insgesamt waren im April 114.076 Menschen in Rheinland-Pfalz ohne Arbeit. Das sind rund 6.100 weniger als noch im Vormonat und rund 11.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt nach Angaben der Ministerin derzeit 5,4 Prozent und sank gegenüber März um 0,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Arbeitslosenquote bei 6,0 Prozent.<br /><br />Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dürfen die Bemühungen für diejenigen Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, nicht nachlassen, so die beiden Politiker. &#x201e;Um eine zielgerichtete Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, müssen der Bundesagentur für Arbeit deshalb auch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Das ist nach dem derzeitigen Stand jedoch in höchstem Maße gefährdet&#x201c;, bilanzierten Beck und Dreyer. Sie kritisierten in diesem Zusammenhang, dass die Bundesregierung beschlossen habe, die Einnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA) aus dem Mehrwertsteuerpunkt schrittweise zu halbieren. Dadurch gingen der BA von 2012 bis 2015 rund 12 Milliarden Euro Einnahmen verloren. Bereits im laufenden Jahr erwarte die Bundesagentur für Arbeit ein Defizit von fünf Milliarden Euro. <br />Durch das teilweise Wegbrechen der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer befürchten der Ministerpräsident und die Arbeitsministerin ein Dauerdefizit bei der BA.&nbsp;<br /><br /> Die Bundesregierung begegne dieser Situation mit &#x201e;Schönrechnen&#x201c;. &#x201e;Nach den Berechnungen der Bundesregierung benötigt die BA diese Mittel nicht, wenn sich die Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituation weiterhin so positiv entwickelt wie bisher und die Arbeitsmarktzahlen sich stetig weiter verbessern&#x201c;, so Beck und Dreyer. Doch bereits der kleinste konjunkturelle Rückschlag würde dazu führen, dass bei der Bundesagentur die notwendigen Mittel nicht mehr zur Verfügung stehen. Beck und Dreyer wiesen deshalb auf die große Gefahr hin, dass die Bundesagentur für Arbeit durch eine solche Politik gezwungen sein könnte, Leistungen zu kürzen oder den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zu erhöhen. Zudem könne die Bundesagentur keine Rücklagen für Krisenzeiten bilden. &#x201e;Leistungskürzungen führen zudem zu einem Kahlschlag bei den Maßnahmen zur Weiterbildung, Vermittlung, und Eingliederung von Arbeitslosen. Beitragserhöhungen gefährden Arbeitsplätze. Hier muss frühzeitig gegengesteuert werden&#x201c;, unterstrichen beide Politiker.]]></content:encoded>
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			<category>Familie und Frauen</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 28 Apr 2011 11:05:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Dreyer begrüßt Beschluss des Bundeskartellamts</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/april/article/dreyer-begruesst-beschluss-des-bundeskartellamts-2/</link>
            <description>Gesundheitsministerin Malu Dreyer hat heute in Mainz die Zustimmung des Bundeskartellamtes zur Fusion der AOK Rheinland-Pfalz mit der AOK Saarland und der IKK Südwest begrüßt. Damit sei ein weiterer wichtiger Schritt im Fusionsprozess getan, sagte die Ministerin. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium begleitet und unterstützt den Fusionsprozess in enger Zusammenarbeit mit dem saarländischen Gesundheitsministerium intensiv.&#x201e;Die Fusion legt den Grundstein für eine leistungsfähige, regional starke Gesundheitskasse im Südwesten, die auf Landes- und Bundesebene auch gesundheitspolitisch stärker wahrgenommen werden wird&#x201c;, sagte die Ministerin. Durch die Fusion wird eine neue Krankenkasse mit Sitz in Rheinland-Pfalz und Vertretungen im Saarland entstehen, die eine starke vertragspolitische Verhandlungsposition haben wird, ist die Ministerin sicher. Mit etwa 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird sie einer der zehn größten Arbeitgeber im Südwesten sein. &#x201e;Die neue Kasse sichert die wohnortnahe Betreuung der Versicherten und der Arbeitgeber in der Region. Sie ist eine richtige Antwort auf die anstehenden Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem&#x201c;, sagte Malu Dreyer.Mit der Fusion wird eine Krankenkasse mit 1,3 Millionen Mitgliedern und 1,8 Millionen Versicherten entstehen. Der Verwaltungsrat der neuen Kasse besteht ausschließlich aus saarländischen und rheinland-pfälzischen Vertreterinnen und Vertretern.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Gesundheitsministerin Malu Dreyer hat heute in Mainz die Zustimmung des Bundeskartellamtes zur Fusion der AOK Rheinland-Pfalz mit der AOK Saarland und der IKK Südwest begrüßt. Damit sei ein weiterer wichtiger Schritt im Fusionsprozess getan, sagte die Ministerin. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium begleitet und unterstützt den Fusionsprozess in enger Zusammenarbeit mit dem saarländischen Gesundheitsministerium intensiv.&#x201e;Die Fusion legt den Grundstein für eine leistungsfähige, regional starke Gesundheitskasse im Südwesten, die auf Landes- und Bundesebene auch gesundheitspolitisch stärker wahrgenommen werden wird&#x201c;, sagte die Ministerin. Durch die Fusion wird eine neue Krankenkasse mit Sitz in Rheinland-Pfalz und Vertretungen im Saarland entstehen, die eine starke vertragspolitische Verhandlungsposition haben wird, ist die Ministerin sicher. Mit etwa 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird sie einer der zehn größten Arbeitgeber im Südwesten sein. &#x201e;Die neue Kasse sichert die wohnortnahe Betreuung der Versicherten und der Arbeitgeber in der Region. Sie ist eine richtige Antwort auf die anstehenden Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem&#x201c;, sagte Malu Dreyer.Mit der Fusion wird eine Krankenkasse mit 1,3 Millionen Mitgliedern und 1,8 Millionen Versicherten entstehen. Der Verwaltungsrat der neuen Kasse besteht ausschließlich aus saarländischen und rheinland-pfälzischen Vertreterinnen und Vertretern. Gesundheitsministerin Malu Dreyer hat heute in Mainz die Zustimmung des Bundeskartellamtes zur Fusion der AOK Rheinland-Pfalz mit der AOK Saarland und der IKK Südwest begrüßt. Damit sei ein weiterer wichtiger Schritt im Fusionsprozess getan, sagte die Ministerin. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium begleitet und unterstützt den Fusionsprozess in enger Zusammenarbeit mit dem saarländischen Gesundheitsministerium intensiv.<br /><br />&#x201e;Die Fusion legt den Grundstein für eine leistungsfähige, regional starke Gesundheitskasse im Südwesten, die auf Landes- und Bundesebene auch gesundheitspolitisch stärker wahrgenommen werden wird&#x201c;, sagte die Ministerin. Durch die Fusion wird eine neue Krankenkasse mit Sitz in Rheinland-Pfalz und Vertretungen im Saarland entstehen, die eine starke vertragspolitische Verhandlungsposition haben wird, ist die Ministerin sicher. Mit etwa 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird sie einer der zehn größten Arbeitgeber im Südwesten sein. &#x201e;Die neue Kasse sichert die wohnortnahe Betreuung der Versicherten und der Arbeitgeber in der Region. Sie ist eine richtige Antwort auf die anstehenden Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem&#x201c;, sagte Malu Dreyer.<br /><br />Mit der Fusion wird eine Krankenkasse mit 1,3 Millionen Mitgliedern und 1,8 Millionen Versicherten entstehen. Der Verwaltungsrat der neuen Kasse besteht ausschließlich aus saarländischen und rheinland-pfälzischen Vertreterinnen und Vertretern.]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Familie und Frauen</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 20 Apr 2011 15:13:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
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            <title>Malu Dreyer: Land startet Initiative für gute Arbeit</title>
            <link>http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2011/april/article/malu-dreyer-land-startet-initiative-fuer-gute-arbeit-1/</link>
            <description>Das Land Rheinland-Pfalz startet eine Initiative im Bundesrat, die verhindern soll, dass die bevorstehende Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU zu Verwerfungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt führt. &#x201e;Bei allen Chancen, die die am 1. Mai in Kraft tretende volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Menschen und die Volkswirtschaft bietet, dürfen nicht die Risiken aus dem Blick geraten&#x201c;, sagte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz aus Anlass der Sitzung des Bundesrates. &#x201e;Wir wollen, dass die Bundesregierung ihre politischen Gestaltungsmöglichkeiten auf Bundes- und EU-Ebene nutzt, damit es klare Regeln für gute Arbeit innerhalb der EU gibt&#x201c;, so Malu Dreyer.
Die Politik sei gefordert, einen möglichen Verdrängungswettbewerb auf dem Arbeitsmarkt, Lohndrückerei und Sozialdumping zu verhindern. Im Kern gehe es darum, durch klare Regeln zu Lohn- und Arbeitsbedingungen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt zu verhindern. Dazu gehören aus Sicht der Landesregierung vor allem die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Erweiterung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, die Gewährleistung intensiver Kontrollen und die Stärkung der Mitbestimmung, so die Ministerin.&#x201e;Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen Ländern müssen zu den gleichen Bedingungen wie einheimische Beschäftigte in Deutschland arbeiten. Es muss gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort gelten&#x201c;, unterstrich Malu Dreyer. Darüber hinaus sei es wichtig, dass alle Branchen in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen werden, um den Tarifvertragsparteien aller Branchen zu ermöglichen, faire Arbeitsbedingungen durch die Vereinbarung von Mindestlöhnen herzustellen. Zudem müsse ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn als Lohnuntergrenze geschaffen werden, um weiteren Druck auf das deutsche Lohngefüge zu verhindern.Darüber hinaus müsse die Bundesregierung eine wirksame Kontrolle durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll gewährleisten. Hierzu bedürfe es nach der Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf alle Branchen auch der Aufstockung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, um die Einhaltung von Mindestlöhnen effektiv kontrollieren zu können. 
Die Bundesregierung müsse sich zudem im Rahmen der Revision der Entsenderichtlinie dafür einsetzen, dass diese entsprechend ihrem Ursprungsgedanken wieder Mindeststandards festlegt. Es müsse zumindest die prinzipielle Gleichrangigkeit des Sozialen und der Sozialen Grundrechte mit den wirtschaftlichen Freiheiten im Binnenmarkt wieder hergestellt und festgeschrieben werden, erklärte die Ministerin.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Das Land Rheinland-Pfalz startet eine Initiative im Bundesrat, die verhindern soll, dass die bevorstehende Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU zu Verwerfungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt führt. &#x201e;Bei allen Chancen, die die am 1. Mai in Kraft tretende volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Menschen und die Volkswirtschaft bietet, dürfen nicht die Risiken aus dem Blick geraten&#x201c;, sagte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz aus Anlass der Sitzung des Bundesrates. &#x201e;Wir wollen, dass die Bundesregierung ihre politischen Gestaltungsmöglichkeiten auf Bundes- und EU-Ebene nutzt, damit es klare Regeln für gute Arbeit innerhalb der EU gibt&#x201c;, so Malu Dreyer.
Die Politik sei gefordert, einen möglichen Verdrängungswettbewerb auf dem Arbeitsmarkt, Lohndrückerei und Sozialdumping zu verhindern. Im Kern gehe es darum, durch klare Regeln zu Lohn- und Arbeitsbedingungen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt zu verhindern. Dazu gehören aus Sicht der Landesregierung vor allem die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Erweiterung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, die Gewährleistung intensiver Kontrollen und die Stärkung der Mitbestimmung, so die Ministerin.&#x201e;Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen Ländern müssen zu den gleichen Bedingungen wie einheimische Beschäftigte in Deutschland arbeiten. Es muss gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort gelten&#x201c;, unterstrich Malu Dreyer. Darüber hinaus sei es wichtig, dass alle Branchen in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen werden, um den Tarifvertragsparteien aller Branchen zu ermöglichen, faire Arbeitsbedingungen durch die Vereinbarung von Mindestlöhnen herzustellen. Zudem müsse ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn als Lohnuntergrenze geschaffen werden, um weiteren Druck auf das deutsche Lohngefüge zu verhindern.Darüber hinaus müsse die Bundesregierung eine wirksame Kontrolle durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll gewährleisten. Hierzu bedürfe es nach der Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf alle Branchen auch der Aufstockung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, um die Einhaltung von Mindestlöhnen effektiv kontrollieren zu können. 
Die Bundesregierung müsse sich zudem im Rahmen der Revision der Entsenderichtlinie dafür einsetzen, dass diese entsprechend ihrem Ursprungsgedanken wieder Mindeststandards festlegt. Es müsse zumindest die prinzipielle Gleichrangigkeit des Sozialen und der Sozialen Grundrechte mit den wirtschaftlichen Freiheiten im Binnenmarkt wieder hergestellt und festgeschrieben werden, erklärte die Ministerin. Das Land Rheinland-Pfalz startet eine Initiative im Bundesrat, die verhindern soll, dass die bevorstehende Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU zu Verwerfungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt führt. &#x201e;Bei allen Chancen, die die am 1. Mai in Kraft tretende volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Menschen und die Volkswirtschaft bietet, dürfen nicht die Risiken aus dem Blick geraten&#x201c;, sagte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz aus Anlass der Sitzung des Bundesrates. &#x201e;Wir wollen, dass die Bundesregierung ihre politischen Gestaltungsmöglichkeiten auf Bundes- und EU-Ebene nutzt, damit es klare Regeln für gute Arbeit innerhalb der EU gibt&#x201c;, so Malu Dreyer.
Die Politik sei gefordert, einen möglichen Verdrängungswettbewerb auf dem Arbeitsmarkt, Lohndrückerei und Sozialdumping zu verhindern. Im Kern gehe es darum, durch klare Regeln zu Lohn- und Arbeitsbedingungen Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt zu verhindern. Dazu gehören aus Sicht der Landesregierung vor allem die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Erweiterung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, die Gewährleistung intensiver Kontrollen und die Stärkung der Mitbestimmung, so die Ministerin.<br /><br />&#x201e;Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen Ländern müssen zu den gleichen Bedingungen wie einheimische Beschäftigte in Deutschland arbeiten. Es muss gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort gelten&#x201c;, unterstrich Malu Dreyer. Darüber hinaus sei es wichtig, dass alle Branchen in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen werden, um den Tarifvertragsparteien aller Branchen zu ermöglichen, faire Arbeitsbedingungen durch die Vereinbarung von Mindestlöhnen herzustellen. Zudem müsse ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn als Lohnuntergrenze geschaffen werden, um weiteren Druck auf das deutsche Lohngefüge zu verhindern.<br /><br />Darüber hinaus müsse die Bundesregierung eine wirksame Kontrolle durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll gewährleisten. Hierzu bedürfe es nach der Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf alle Branchen auch der Aufstockung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, um die Einhaltung von Mindestlöhnen effektiv kontrollieren zu können. 
<p class="align-right">Die Bundesregierung müsse sich zudem im Rahmen der Revision der Entsenderichtlinie dafür einsetzen, dass diese entsprechend ihrem Ursprungsgedanken wieder Mindeststandards festlegt. Es müsse zumindest die prinzipielle Gleichrangigkeit des Sozialen und der Sozialen Grundrechte mit den wirtschaftlichen Freiheiten im Binnenmarkt wieder hergestellt und festgeschrieben werden, erklärte die Ministerin.</p>]]></content:encoded>
            <category>Ministerium für Arbeit</category>
			<category>Soziales</category>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Familie und Frauen</category>
			
            
            <pubDate>Fri, 15 Apr 2011 14:29:00 +0200</pubDate>
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