

Gemeinsamer Betriebssport fördert den Zusammenhalt und bietet den Mitarbeitern einen Ausgleich zur täglichen Arbeit.
Die Mannschaft der JVA Wittlich ist zum zweiten Mal nach 1988 Deutscher Fußballmeister der Justizvollzugsbediensteten. Im Endspiel bezwang sie den saarländischen Meister aus der JVA Saarbrücken nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 4:3. Die Mannschaft der JVA Bruchsal belegte den dritten Platz.
Auch die Radsportgruppe der JVA Frankenthal war bei der von der JVA Koblenz ausgetragenen Deutschen Mountainbike Meisterschaft der Justiz erfolgreich. Die Strecke war mit 51,2 km, einem Profil von 1245 Höhenmetern und anspruchsvollen Abfahrten und Steigungen sehr abwechslungsreich gestaltet.
In der Seniorenklasse S3 (Jahrgang 59 und älter) gewann Ralf Hüneburg denkbar knapp vor Roland Umler. In der Altersklasse S2 (Jahrgang 69 – 60) war Ralf Berenhäuser von der JVA Koblenz erfolgreich. In der Teamwertung belegte die JVA Frankenthal hinter der JVA Mannheim den zweiten Platz. Dritter wurde die JVA Saarbrücken.
Justizminister Bamberger gratulierte dazu gerne und wies auf die besondere Bedeutung des Sports für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Strafvollzug hin: "Die Bediensteten erfüllen einen wichtigen gesetzlichen und sehr bedeutsamen gesellschaftlichen Auftrag. Ihre tägliche Arbeit ist äußerst anspruchsvoll und stellt sie häufig vor besondere Herausforderungen. Der Betriebssport einschließlich derartiger Wettkämpfe dient der Pflege der Betriebsgemeinschaft und ist Ausdruck gemeinsamer Identität. Er ist eine willkommene Abwechslung zum Berufsalltag und stärkt nicht zuletzt die für den Strafvollzug so wichtigen Sozialkompetenzen."
