
Mit einem Waldanteil von etwa 42 Prozent der Landesfläche sei Rheinland-Pfalz das waldreichste Bundesland. Die Landesregierung setze sich in ihrer Forstpolitik für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und effiziente Nutzungsstrategien ein.
"Gerade im 'Internationalen Jahr der Biodiversitätâ€â„¢ steht dieses Thema ganz oben auf unserer Agenda“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck. Alle Waldbesitzer, also Bund, Land, Kommunen und Private, hätten eine große Verantwortung dafür. In Rheinland-Pfalz gebe es nachweisbar eine erfreuliche Entwicklung: "Die Wälder im Land seien artenreicher und älter geworden. 50 Baumarten sind in Rheinland-Pfalz heimisch. Der Anteil der Mischwälder liegt bei 79 Prozent, 17 Prozent mehr als 1987“, so Beck.
"Rheinland-Pfalz ist durch ländliche Räume und den höchsten Waldanteil aller Flächenländer geprägt. Es ist zugleich ein attraktives Jagdland. Durch die Jagdrechtsnovelle werden die Voraussetzungen für eine nachhaltige und partnerschaftliche Entwicklung von Landbewirtschaftung und Jagd geschaffen", stellte Forstministerin Margit Conrad fest. Wildschäden zu vermeiden habe auch künftig Vorrang vor der Erstattung von Wildschäden, so die Ministerin. Der naturnahe Waldbau sei das Leitbild, an dem sich die Jagd auszurichten habe.
„Wichtige Leitgedanken bei der Novelle sind die Stärkung der Eigenverantwortung vor Ort, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Jagdpraxis und die stärkere Verankerung des Tier- und Artenschutzes“, kündigte der Ministerpräsident an.

