18.11.2010 | Premierminister der Republik Belarus zu Gast

Startseite > Aktuelles > Presse > Sidorsky sichert Unterstützung der Hilfsaktionen für Tschernobyl zu
Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Rheinland-Pfalz und Weißrussland (Belarus) sowie eine Erleichterung der Hilfen von rheinland-pfälzischen Organisationen für die Menschen in Tschernobyl waren zentrale Themen bei einem Empfang von Ministerpräsident Kurt Beck für den Premierminister der Republik Belarus, Sergej Sidorsky, in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei. Bei einem Arbeitsessen im Kreis einer hochrangigen Delegation sprach Ministerpräsident Beck die Ausreiseschwierigkeiten für Kinder aus der Region Tschernobyl an. In der Vergangenheit scheiterten einige Erholungsaufenthalte von Kindern aus Tschernobyl an der weißrussischen Verwaltung. Premierminister Sidorsky dankte den engagierten Bürgerinnen und Bürgern von Rheinland-Pfalz für die seit mehr als 20 Jahren geleistete Unterstützung bei diesen Aufenthalten und sicherte zu, für das Fortbestehen und die Erleichterung dieser Hilfsprogramme künftig persönlich zu sorgen.
Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zeichnen sich Möglichkeiten von Kooperationen ab. Weißrussland will unabhängiger von russischen Energieimporten werden und plant in diesem Zusammenhang, die erneuerbaren Energien zu fördern. Hier könnten sich neue Märkte für rheinland-pfälzische Firmen erschließen, die auf diesem Gebiet europaweit Vorreiter sind. Kurt Beck bot die Hilfe der Landesregierung beim Knüpfen von Kontakten zur den entsprechenden Unternehmen an.
Weitere Themen waren die Möglichkeit, Flugverbindungen zwischen Minsk und Hahn aufzunehmen, sowie die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Weißrussland. Nach Angaben von Sergej Sidorsky könne vom Flughafen Hahn über Minsk eine „Brücke“ in den Osten und von dort weiter nach Asien entstehen.
Das Handelsvolumen zwischen Rheinland-Pfalz und Weißrussland lag im vergangenen Jahr bei etwa 77 Millionen Euro. Während Rheinland-Pfalz Waren im Wert von 63 Millionen Euro exportierte, kamen im gleichen Zeitraum Güter aus Weißrussland im Gegenwert von etwa 14 Millionen Euro.
Premierminister Sidorsky und Ministerpräsident Beck sprachen sich übereinstimmend dafür aus, die Beziehungen zwischen Weißrussland und Rheinland-Pfalz auszubauen. So soll es künftige gegenseitige Besuche von Wirtschaftsdelegationen geben, Rheinland-Pfalz prüft außerdem, in Minsk ein Wirtschaftsbüro zu eröffnen
Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zeichnen sich Möglichkeiten von Kooperationen ab. Weißrussland will unabhängiger von russischen Energieimporten werden und plant in diesem Zusammenhang, die erneuerbaren Energien zu fördern. Hier könnten sich neue Märkte für rheinland-pfälzische Firmen erschließen, die auf diesem Gebiet europaweit Vorreiter sind. Kurt Beck bot die Hilfe der Landesregierung beim Knüpfen von Kontakten zur den entsprechenden Unternehmen an.
Weitere Themen waren die Möglichkeit, Flugverbindungen zwischen Minsk und Hahn aufzunehmen, sowie die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Weißrussland. Nach Angaben von Sergej Sidorsky könne vom Flughafen Hahn über Minsk eine „Brücke“ in den Osten und von dort weiter nach Asien entstehen.
Das Handelsvolumen zwischen Rheinland-Pfalz und Weißrussland lag im vergangenen Jahr bei etwa 77 Millionen Euro. Während Rheinland-Pfalz Waren im Wert von 63 Millionen Euro exportierte, kamen im gleichen Zeitraum Güter aus Weißrussland im Gegenwert von etwa 14 Millionen Euro.
Premierminister Sidorsky und Ministerpräsident Beck sprachen sich übereinstimmend dafür aus, die Beziehungen zwischen Weißrussland und Rheinland-Pfalz auszubauen. So soll es künftige gegenseitige Besuche von Wirtschaftsdelegationen geben, Rheinland-Pfalz prüft außerdem, in Minsk ein Wirtschaftsbüro zu eröffnen
| Datum: | 18.11.2010 |
|---|---|
| Herausgeber: | Staatskanzlei |
