Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | kleiner | Druckversion
Logo: Rheinland-Pfalz - Zurück zur Startseite RLP.de
  • Aktuelles
  • Ministerpräsidentin
  • Ministerien
  • Unser Land
    • Landesverfassung
    • Geschichte
      • Historisches Mainz
      • Demokratiegeschichte
      • Start für Rheinland-Pfalz
        • Ära Altmeier
        • Aufbruch und Reformen
        • Auftrag zu einer neuen Politik
    • Landtag
    • Partnerschaften
    • Wappen
    • Bürgerbeteiligung
    • Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz
    • Wirtschaftsstandort
    • Tourismus
    • Veranstaltungskalender
  • Verwaltung
  • Mediathek
  • Service
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Sitemap
  • English
  • Français
1. Kabinett unter Peter Altmeier 1947; Bild: dpa
Startseite > Unser Land > Geschichte > Start für Rheinland-Pfalz > Ära Altmeier

Ära Altmeier (1947-1969)

Rittersturz-Konferenz, Bild: dpa

Altmeier begrüßte die Ministerpräsidenten der Westzonen bei der "Rittersturz-Konferenz" 1948.

Der zweite Ministerpräsident war Peter Altmeier. Er bestimmte mehr als zwei Jahrzehnte die Richtlinien der Politik des Landes und verstand es, Interessen der Besatzer und der Bevölkerung unter einen Hut zu bringen. Die ersten Jahre galten dem Wiederaufbau, dann wirkte auch in Rheinland-Pfalz das Wirtschaftswunder. Es entstanden neue Firmen und mit ihnen auch Arbeitsplätze. Ebenso stärkte die boomende Tourismusindustrie das Land. Die Existenz des Landes war allerdings weiterhin noch nicht gesichert und Rheinland-Pfalz erhielt den Spottnamen "Land der Reben und Rüben“.

Die Landesregierung in Koblenz, Bild: Stk

Die Landesregierung in Koblenz. Dort regierte Altmeier bis zum Umzug nach Mainz.

Nach dem Landtagsbeschluss am 16. Mai 1950 erfolgte der Umzug des Landtags und der Landesregierung von Koblenz nach Mainz. Damit war Mainz Landeshauptstadt, wie es bereits die Verordnung Nr. 57 der französischen Besatzungsmacht vorgesehen hatte. Infolge der starken Kriegszerstörungen gab es aber in Mainz zunächst keine bezugsfähigen Gebäude. Als die Hauptstadtfrage immer mehr mit der Akzeptanz des Landes verknüpft wurde, musste Altmeier handeln, um die Zukunftsfähigkeit des noch jungen Landes zu festigen.

Weiter wuchs unter Ministerpräsident Altmeier das Ansehen von Rheinland-Pfalz in der Bundespolitik und die Menschen im Land entwickelten allmählich ein Zusammengehörigkeitsgefühl und identifizierten sich nach und nach mit ihrem Land.