Ab 1969 übernahm der, damals knapp 40 Jahre alte, Helmut Kohl die Regierungsverantwortung. Kohl verbreitete in Rheinland-Pfalz eine Aufbruchstimmung und packte Reformprojekte an. Zunächst gab es eine große Verwaltungs- und Strukturreform, bei der unter anderem die Verbandsgemeinden entstanden sind. Es folgten weitere Reformen, beispielsweise eine Schulreform, in der die Konfessionsschulen abgeschafft wurden. Weiter erfolgte der Ausbau der Hochschulen Trier und Kaiserslautern. Schließlich gab es auch Veränderungen im Sozialbereich. Die heutigen Sozialstationen wurden geschaffen und Rheinland-Pfalz bekam das bundesweit erste Kindergartengesetz.
Ein Volksentscheid in den früheren Regierungsbezirken Koblenz, Trier, Montabaur und Rheinhessen brachte am 19. Januar 1975 ein klares Ja für Rheinland-Pfalz. Seit diesem Zeitpunkt ist somit der Bestand des Landes endgültig gesichert.



