Andreas Barner ist ein Vorbild in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

„Es mir eine besondere Freude, Professor Andreas Barner für seine herausragenden Verdienste um Wirtschaft und Wissenschaft das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichen zu dürfen und ihm so auch meinen Dank und meine Wertschätzung auszudrücken“, würdigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Ordensträger im Rahmen einer Feierstunde.

Der Verdienstorden ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Er wird vom Bundespräsidenten verliehen und in Rheinland-Pfalz durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht.

„Professor Dr. Dr. Andreas Barner hat sich immer an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bewegt. Dabei war es ihm wichtig, dass Forschung dem Menschen dienlich ist“, so die Ministerpräsidentin. Es sei Andreas Barner stets ein Herzensanliegen gewesen, Studierenden sowie jungen Forscherinnen und Forschern Türen zu öffnen und sie dabei zu unterstützen, schon früh Praxiserfahrung sammeln zu können. In leitender Funktion bei Boehringer Ingelheim regte Professor Barner vielfältige Kontakte zur Johannes Gutenberg-Universität an und begründete damit zahlreiche wissenschaftliche Kooperationen, etwa mit der Universitätsmedizin.

Professor Barners Förderung half jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, neue Denkansätze zu liefern und Innovationen voranzubringen. „Andreas Barner war der Wegbereiter für Initiativen zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und ‚seinem‘ Unternehmen Boehringer Ingelheim. Durch die Vernetzung wissenschaftlicher Kräfte und Kompetenzen eröffnete er über die Jahre viele neue Wege“, hob Ministerpräsidentin Malu Dreyer hervor. Zusätzlich sei durch die Auslobung des Boehringer Ingelheim Preises ein Anreiz für wissenschaftliche Höchstleistungen geschaffen worden. „Andreas Barner ist ein Ermöglicher“, resümierte die Ministerpräsidentin.

Neben der Förderung wissenschaftlicher Kooperationen engagierte sich Professor Barner in zahlreichen Gremien, etwa im Hochschulrat der Universität Mainz oder im Kuratorium des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung. Von 2007 bis 2013 gehörte er dem Wissenschaftsrat sowie der Gemeinsamen Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates an. 2013 wurde Andreas Barner Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V. Zusätzlich hatte er als langjähriges Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche Deutschland die Präsidentschaft des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2015 inne. „Ihr Tag muss mehr als 24 Stunden haben!“, rühmte die Ministerpräsidentin sein „bemerkenswertes“ Engagement.