Heike Raab empfängt kanadische Konsulin Lee-Anne Hermann

„Willkommen in Rheinland-Pfalz“, empfing die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatssekretärin Heike Raab die kanadische Konsulin Lee-Anne Hermann zum Antrittsbesuch in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Kanada und Rheinland-Pfalz verbindet eine gute und starke Partnerschaft; die Konsulin war bereits zu Beginn des Jahres Gast beim Neujahrsempfang der Ministerpräsidentin.

Themen des Gesprächs zwischen Heike Raab und Lee-Anne Hermann waren unter anderem die weltweite Ausbreitung der COVID-19 Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen in Deutschland und Kanada. Vor dem Hintergrund des angekündigten US-amerikanischen Truppenabzugs in Rheinland-Pfalz unterstrich Staatssekretärin Heike Raab auch die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen zu Nordamerika. „Wir stehen auch mit unseren kanadischen Partnern im engen Austausch. Anlässlich der Corona-Pandemie haben sich der kanadische Botschafter Stéphane Dion und Ministerpräsidentin Malu Dreyer über die Verlegung des kanadischen Nationalfeiertages Canada Day in den virtuellen Raum ausgetauscht. Zudem haben sie in ihrer Korrespondenz nochmals die Vorteile durch das Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada betont“, so Raab.

Kanada und Rheinland-Pfalz seien schon jetzt wichtige Handelspartner. Mit der Anwendung des Wirtschafts- und Handelsabkommens CETA liege hier noch weiteres Potenzial für engere Wirtschaftsbeziehungen, ergänzte die Bevollmächtigte. Auch im Bildungsbereich kooperieren die beiden Länder: Sechs rheinland-pfälzische Schulen unterhalten Partnerschaften mit kanadischen Schulen, davon fünf mit aktivem Austausch. Zudem bestehen Hochschulpartnerschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Universität Koblenz-Landau, der Technischen Universität Kaiserslautern, der Hochschule Koblenz, der Hochschule Ludwigshafen, der Hochschule Trier und der Hochschule Worms nach Kanada.

Im Jahr 2017 reiste Malu Dreyer in ihrer Funktion als Bundesratspräsidentin nach Kanada, um in politischen Gesprächen die transatlantischen Beziehungen zu vertiefen und innovative Unternehmen der Medienbranche zu besuchen.