Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Signal der Zuversicht

„Ich freue mich, dass der dritte Ökumenische Kirchentag (ÖKT) trotz der Pandemie stattfindet“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Natürlich ist es unglaublich schade, dass die lang geplante Begegnung in Frankfurt jetzt nur digital und dezentral möglich ist. Aber auch wenn sich in den kommenden Tagen nicht tausende Menschen in der fröhlichen Stimmung eines Kirchentags treffen können, so ist der ÖKT doch ein Signal der Zuversicht in die ganze Gesellschaft. Ich wünsche den Verantwortlichen besten Erfolg und allen Gästen und Mitwirkenden viel Freude an diesem beeindruckend vielfältigen Programm“, so die Ministerpräsidentin.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer beteiligt sich mit einer Bibelarbeit am Programm des Ökumenischen Kirchentags, die ab Samstag, 15. Mai, digital abrufbar ist. In ihrer Auslegung der Heilung eines blind Geborenen im Neuen Testament (9. Kapitel des Johannesevangeliums) betont sie, dass Behinderung keinesfalls zu einem Ausschluss aus der Gesellschaft führen dürfe: „Es ist eine Errungenschaft unserer Zeit, dass Menschen mit einer Behinderung endlich einen rechtlich garantierten Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe und auf eine selbstbestimmte Lebensführung haben. Dass die gleiche Würde aller Menschen sich endlich auch in gleichen Rechten ausdrückt.“ Das Motto des ÖKT, „schaut hin“ sei eine Einladung, auch auf Abstand zusammenzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen: „Halten wir trotz aller Schwierigkeiten die Augen offen für das Schöne, das es in diesen Monaten auch gibt; für die vielen Zeichen der Mitmenschlichkeit“, so die Ministerpräsidentin.

Der Ökumenische Kirchentag findet vom 13.-16. Mai 2021 unter dem Leitwort „schaut hin“ digital und dezentral statt. Träger des Ökumenischen Kirchentags sind der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Das Programm ist über die Homepage des ÖKT und über eine App abrufbar. Zu den gastgebenden Kirchen gehören aus Rheinland-Pfalz die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Bistümer Limburg und Mainz.