Stärkung der Instrumente zur Gestaltung der Transformation der Arbeitswelt

Der Koalitionsausschuss auf Bundesebene hat wichtige Weichen gestellt für eine zukunftsfähige Arbeitsmarktpolitik im Transformationsprozess der Automobilwirtschaft. „Ich begrüße es sehr, dass die Bundesregierung mit einem Maßnahmenkatalog für mehr Sicherheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sorgt und damit die Chancen für Unternehmen und Belegschaft erhöht, den bevorstehenden Strukturwandel zu bestehen", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

"Wichtige Maßnahmen sind das Transferkurzarbeitergeld, die Einführung von Sammelanträgen im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes und die Möglichkeit zur Kurzarbeit. Das ist wichtig für Beschäftigte und Unternehmen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Die neuen Regelungen zum Qualifizierungschancengesetz ermöglichen es, schnell und unbürokratisch auf Qualifizierungsbedarfe auch in kleineren und mittleren Unternehmen zu reagieren. Die Entbürokratisierung des Zertifizierungsverfahrens und der Bundesdurchschnittskostensätze macht es möglich, dass auch Weiterbildungsmaßnahmen mit geringeren Teilnehmerzahlen finanziert werden. Diese Regelung ist gerade für unsere kleinen und mittleren Unternehmen in Rheinland-Pfalz wichtig, damit es auch ihnen möglich wird, ihr Personal auf die Herausforderungen der Transformation vorzubereiten und möglichst im Betrieb zu halten. Dass das Thema Weiterbildung in der Transformation ein wichtiges ist, habe ich auch bereits bei meiner Veranstaltungs- und Besuchsreihe zur Arbeitswelt Zukunft erfahren", so Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler begrüßen, dass die betroffenen Länder bei den Transformationsdialogen, die der Bund einrichten will, einbezogen werden. „Die Landesregierung hat bereits einen Rat zur Gestaltung und Begleitung des Strukturwandels (Transformationsrat) eingerichtet. Hier fangen wir in Rheinland-Pfalz nicht bei Null an“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Die Transformation der Arbeitswelt fordert von allen Beteiligten ein branchenübergreifendes Denken und Handeln, um der Komplexität der Aufgabe gerecht zu werden“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer abschließend.