Vertrauensvolle Sozialpartnerschaft ist bei uns gelebte Tradition

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler haben zusammen die Betriebsversammlung von MAN TMC in Wittlich besucht. Dabei hoben sie die Bedeutung von Rheinland-Pfalz als Industriestandort und die gute Zusammenarbeit von Landesregierung, Betriebsräten und Gewerkschaften hervor.

„Rheinland-Pfalz ist ein Industrieland. MAN TMC in Wittlich ist das beste Beispiel dafür. Der Betrieb ist ein profitables Produktionswerk für LKW-Sonderaufbauten, das seit langem Umsätze für den MAN-Konzern erwirtschaftet. Das ist in erster Linie den knapp 100 hoch spezialisierten Fachkräften und optimal ausgebildeten Azubis hier am Standort zu verdanken. Ich bin stolz darauf, ein so fortschrittliches Werk für die Nutzfahrzeug-Modifikation mit hoch motivierten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen hier bei uns im Land zu haben“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler ergänzte: „Die spezialisierten Fachkräfte und die Lage in der Mitte Europas sind ein wichtiger Standortvorteil. Die Sicherheit der Arbeitsplätze in dieser ländlichen Region geht mit einer hohen sozialen Verantwortung des Arbeitgebers einher. Ich bin überzeugt, dass MAN als langjähriger guter Partner der Landesregierung die Weiterentwicklung des Standortes, unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen der Mitbestimmung, eng mit uns abstimmen wird.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hob ebenfalls den hohen Wert der Zusammenarbeit von Betriebsräten, Gewerkschaften und Geschäftsführung hervor: „Eine starke und vertrauensvolle Sozialpartnerschaft ist bei uns kein geflügeltes Wort, sondern gelebte Tradition. Sie ist meiner Landesregierung und mir persönlich ein Herzensanliegen. Wir unterstützen die Sozialpartner mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir wollen, dass MAN TMC in Wittlich langfristig erfolgreich bleibt und mit seinen engagierten Fachkräften und Top-Auszubildenden gut für die Zukunft aufgestellt ist.“

Bestes Beispiel für die Zusammenarbeit der Sozialpartner sei der Transformationsrat. Hier bündelt die Landesregierung mit der IG Metall und dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz, den Industrie- und Handelskammern und der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Arbeits-, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Umweltministerium alle Kräfte, um Unternehmen und Beschäftigte bei der Transformation zu unterstützen. Und das passgenau für die Bedürfnisse in Rheinland-Pfalz. Am 28. September wurden erste gemeinsam erarbeitete Maßnahmen vorgestellt. Zum Beispiel wurde der Förderansatz für den "QualiScheck" ausgeweitet: Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen stehen statt bislang 600 Euro pro Person, Weiterbildung und Kalenderjahr künftig 1.500 Euro zur individuellen beruflichen Weiterbildung zur Verfügung.

Die Landesregierung unterstützt die rheinland-pfälzische Fahrzeugindustrie schon seit langem. Rheinland-Pfalz soll sich als Standort etablieren, an dem neue Fahrzeuge oder Fahrzeugteile entwickelt, produziert und eingesetzt werden. Mit dem CVC-Cluster gibt es seit vielen Jahren ein Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft, das strategische und technologische Potenziale der digitalen Transformation in der Fahrzeugindustrie begleitet.