Bundespräsident Steinmeier besucht „Orte der Demokratie“

Auf Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer kommt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu seinem Antrittsbesuch nach Rheinland-Pfalz. Am 19. und 20. März 2018 wird er gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender besondere Orte der Demokratie in der Pfalz, der Landeshauptstadt Mainz und Wörrstadt sowie im Westerwald besuchen. Rheinland-Pfalz ist die letzte Station und damit der Abschluss der Deutschlandreise, die den Bundespräsidenten in alle 16 Länder führt.

„Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Antrittsbesuche thematisch unter die Überschrift ‚Orte der Demokratie‘ gestellt. Rheinland-Pfalz ist reich an Orten, die unser demokratisches Erbe dokumentieren, und Freiheitsliebe und Engagement für die Mitmenschen zeichnet unsere Bürgerinnen und Bürger aus. Ich freue mich sehr darauf, dass der Bundespräsident bei seinem zweitägigen Besuchsprogramm davon einen lebendigen Eindruck bekommen kann“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die ihn bei allen Terminen begleitet.

Folgerichtig ist die erste Station des Bundespräsidenten die Wiege der deutschen Demokratie, das Hambacher Schloss. Dort findet die Jubiläumsveranstaltung zum 175-jährigen Jubiläum der IHK-Pfalz statt, bei der er die Festrede hält.  Anschließend wird Bundespräsident Steinmeier in der Staatskanzlei in Mainz mit den Mitgliedern des Kabinetts zusammentreffen und sich in das Gästebuch der Landesregierung eintragen.

Johannes Gutenberg hat mit seiner Erfindung die Verbreitung von demokratischen Ideen möglich gemacht. Der Bundespräsident wird das Gutenberg-Museum besuchen und sich dort in das Goldene Buch der Stadt Mainz eintragen. Am Abend kommt er im Landtag mit dem Landtagspräsidium und den Fraktionsvorsitzenden zusammen und ist Festredner bei der Festveranstaltung „225 Jahre Mainzer Republik.“ Sie trägt den Titel „Herausforderung Demokratie – von der Mainzer Republik bis heute“.

Der zweite Tag des Besuchsprogramms am 20. März 2018 beginnt in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die neue, zunehmend interaktive Mediennutzung hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesellschaft und die demokratische Kultur. Im Georg Forster-Gebäude wird Bundespräsident Steinmeier mit Studierenden und Lehrenden der Publizistik über das Thema „Medienkonvergenz“ diskutieren. Nächste Station seines Antrittsbesuchs ist die Georg-Forster-Gesamtschule in Wörrstadt, die ein gutes Beispiel für eine demokratische Lern- und Schulkultur bietet. 

Anschließend führt sein Antrittsbesuch das Staatsoberhaupt in den nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz. In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung bietet die Genossenschaftsidee ein großes Potenzial für die Zukunft. Der Bundespräsident ist Schirmherr des 200-jährigen Raiffeisenjubiläums, deswegen besucht er auf seiner  Rheinland-Pfalz-Reise auch  das Raiffeisenhaus in Flammersfeld. Nächste Station ist die Thomas Magnete GmbH in Herdorf. Das erfolgreiche Familienunternehmen zeichnet sich durch eine gute Unternehmenskultur und einen sehr engagierten Betriebsrat aus. Abschluss des Besuchsprogramms in Rheinland-Pfalz bildet ein Bürgerempfang im kulturWERK Wissen. Dort werden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, die sich insbesondere für die Themen „Umwelt und Natur“ engagieren.