Ministerpräsidentin Malu Dreyer startet ersten öffentlichen Free WIFI-Hotspot an Landesgebäude

„Wir vernetzen Land und Leute“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der symbolischen Inbetriebnahme des ersten WLAN-Hotspots für die Öffentlichkeit an einem Landesgebäude. „Mein Ziel ist, dass alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz Zugang zu schnellem Internet haben - und das auch mobil.“ Die Landesregierung schaffe 1.000 öffentliche WLAN-Hotspots in 1.000 Kommunen.

„Das haben wir im Koalitionsvertrag vereinbart“, unterstrich die Ministerpräsidentin vor dem Vermessungs- und Katasteramt in Alzey. Deshalb würden auch Landesgebäude an öffentlichen Plätzen und touristischen Orten ab jetzt nach und nach mit einem freien und kostenlosen WIFI -Hotspot ausgestattet.

„Die Digitalisierung eröffnet uns neue Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Alltags, zum Arbeiten, Wirtschaften, Kommunizieren und für die Umwelt. Wir wollen, dass aus technischer Innovation sozialer und gesellschaftlicher Fortschritt entsteht, damit Rheinland-Pfalz so lebenswert bleibt“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Dafür sei eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur die Grundvoraussetzung. Deswegen sorge die Landesregierung dafür, dass alle Regionen des Landes am digitalen Fortschritt teilhaben könnten. „Wir werden rund eine halbe Milliarde Euro in die digitale Zukunft unseres Landes investieren“, unterstrich die Ministerpräsidentin.

Das Land habe in den letzten Jahren bei der Versorgung mit schnellem Internet von 27,2 Prozent Ende 2011 auf knapp 80 Prozent Ende 2017 aufgeholt und liege beim Ausbau des schnellen Internets mit 50 Mbit/s im ländlichen Raum deutschlandweit vorne. „24 Projekte in 22 Landkreisen werden umgesetzt, vielerorts rollen die Bagger für den Breitbandausbau“, erläuterte die Ministerpräsidentin.

Der Ausbau von frei nutzbaren WLAN-Hotspots sei im Oktober 2017 gestartet, erste Hotspots online. Für über 400 Projekte der Kommunen und landeseigenen Gebäude wurden Förderbescheide über je 500 Euro bewilligt oder stünden kurz davor. Daneben sei natürlich auch der Bund in der Pflicht, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Bundesministerium für digitale Infrastruktur müsse sich dafür einsetzen, dass Mobilfunkmasten flächendeckend ausgebaut würden.