Vielfalt fördern

Der Ministerrat hat die Strategie Vielfalt beschlossen, die für alle Ressorts verbindliche Kernelemente einer gemeinsamen Antidiskriminierungs- und Vielfaltspolitik in Rheinland-Pfalz enthält.

"‚Ich bin anders, genau wie du.‘ Dieser einfache Satz macht deutlich, wovon wir reden, wenn wir über die Vielfalt der Menschen in unserem Land sprechen“, erklärte Familienministerin Irene Alt.

„Alter, Geschlecht, sexuelle Identität, Glaube oder Weltanschauung, Behinderung, Migrationsgeschichte, ethnische oder soziale Herkunft sind beispielsweise Facetten, die einen Menschen prägen, ebenso unsere alltägliche Lebenswirklichkeit. Das ist oftmals so selbstverständlich, dass wir es gar nicht mehr wahrnehmen.“ Sie wolle dafür werben, diese Vielfalt als Potenzial und als Chancenreichtum für unser Land zu begreifen, so Ministerin Alt.

„Gender Mainstreaming ist genauso wichtig wie die Interkulturelle Kompetenz, die Integration und die Inklusion oder die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, beziehungsweise die Bekämpfung der Benachteiligung aus Gründen des Alters oder der Religion oder Weltanschauung“, sagte Integrationsministerin Alt.

Die Landesregierung verpflichtet sich mit der Strategie Vielfalt, künftig bei allen Maßnahmen noch stärker als bisher die Belange ihrer Zielgruppen zu beachten, ebenso als Arbeitgeber im Rahmen der Personalentwicklung. „Die Landesverwaltung soll ein Spiegel der Menschen in Rheinland-Pfalz sein: ohne Zugangsbarrieren und als Antriebsmotor für Vielfalt. Jedes Ressort setzt dabei seine eigenen Schwerpunkte und bringt seine besonderen Kompetenzen ein. Wir wissen, es gibt keine Patenrezepte, aber mit einem guten Willen ist Vieles möglich“, betonte Ministerin Alt.

Hier finden Sie die Strategie Vielfalt der Landesregierung

Und hier finden Sie die Bestandsaufnahme