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Neuer Höhepunkt: Start der 5. Staffel - Juni 2018

Die Initiative "Ich bin dabei!" von Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Mittlerweile sind in 22 Kommunen 210 Projektgruppen vor Ort eigenständig aktiv und in diesem Sommer beginnt in fünf weiteren Kommunen die fünfte Staffel. An dieser Runde nehmen die Stadt Germersheim sowie die Verbandsgemeinden Altenkirchen, Langenlonsheim, Meisenheim und Vordereifel teil. Ministerpräsidentin Dreyer dankte den Bürgermeistern der Kommunen für ihre Bereitschaft zur Teilnahme an dem erfolgreichen Projekt. "Mit den Kommunen gemeinsam das Ehrenamt weiter unterstützen zu können, freut mich sehr. Vielen Senioren und Seniorinnen wird hierdurch ein Weg zu neuem und eigenverantwortlichem Engagement eröffnet", so die Ministerpräsidentin.

Obwohl schon 48 Prozent der Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen sich ehrenamtlich engagieren und damit Rheinland-Pfalz an der Spitze aller Bundesländer steht, suchen vor allem ältere Bürger und Bürgerinnen neue Wege für ihr eigenes Engagement, so die Ministerpräsidentin. Genau um diese Zielgruppe geht es der Initiative konkret. "Darüber hinaus hören wir gerne, dass die Teilnahme an der Initiative in manchen Kommunen, die vor oder in der Fusion stehen, eine integrierende Wirkung hat", unterstreicht die Ministerpräsidentin.

In der ersten Staffel 2013/2014 nahmen die Pilotkommunen Worms, Nierstein-Oppenheim, Kirn-Land, Sprendlingen-Gensingen, Prüm und Boppard an der einjährigen Begleitung teil. In der zweiten Staffel 2014/2015 waren es die Kommunen Adenau, Andernach, Otterbach-Otterberg, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, in der dritten Staffel 2015/2016 Bad Marienberg, Heidesheim, Kirn, Montabaur, Rhein-Selz, Stromberg und am Beginn der jetzigen Legislaturperiode 2016/2017 die Kommunen Bad Sobernheim, Betzdorf-Gebhardshain, Flammersfeld, Hagenbach, Hamm (Sieg) und Ingelheim.

"Mit Netzwerktreffen für die Kümmerer der Projektgruppen sowie mit Nachhaltigkeitstreffen der Moderationsteams der einzelnen Staffeln sind wir auf Landesebene auch weiterhin Ansprechpartner für Austausch und Impulsgebung", sagt Bernhard Nacke, Beauftragter der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement. "Darüber hinaus erproben wir zurzeit zwei neue Formate: Die Themen-Strategiewerkstatt: Förderung der Vereine und die Zielgruppen-Strategiewerkstatt: Junge Erwachsene, die uns weitere Möglichkeiten der Engagemententwicklung in unseren Kommunen erschließen sollen", so Nacke.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer lädt zur 5. Staffel ein - Februar 2018

„An der Initiative „Ich bin dabei!“ haben bisher in vier Staffeln 22 Städte und Verbandsgemeinden teilgenommen. Dabei engagieren sich Bürger und Bürgerinnen in über 200 Projektgruppen“, schreibt Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einem Brief an alle Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz, womit sie zur Teilnahme an der 5. Staffel einlädt.

Von den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen der teilnehmenden Kommunen wisse sie, „dass der Erfolg für viele überraschend groß“ sei. Nach Beendigung der Projektphase der 3. Staffel habe sie mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aller beteiligten Kommunen eine Gemeinsame Erklärung vorgelegt, „in der wir vereinbart haben, den begonnenen Weg nachhaltig weiterzuführen“, so Ministerpräsidentin Dreyer.
„Im letzten Jahr hat die Leitung der Initiative damit begonnen, diesen neuen Ansatz auf ein neues Themenfeld sowie eine neue Zielgruppe anzuwenden“: Themenwerkstatt: Förderung der Vereine und Zielgruppen-Werkstatt: Junge Erwachsene. Diese sich mittlerweile in der Pilotphase befindenden neuen Formate stießen bei den 22 teilnehmenden Kommunen auf ein hohes Interesse. „All das hat mich motiviert“, schreibt Ministerpräsidentin Dreyer, „die Initiative fortzuführen.“

Die Frist zur Einreichung der Bewerbung der Teilnahme an der 5. Staffel der Initiative „Ich bin dabei!“ ist der 6. April 2018. Der Beauftragte der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement, Bernhard Nacke und Leiter der Initiative kommt gerne - auch vor der Bewerbung - in die Kommunen, um für die erfahrungsgemäß vielen Fragen vor Ort beratend zur Verfügung zu

(Terminanfragen können an ich-bin-dabei(at)stk.rlp.de gerichtet werden)

Staatssekretär Clemens Hoch: Neue Chancen für die kommunale Engagementpolitik - Landestreffen der 4. Staffel - 27. November 2017
Eine neue Zielgruppe: Zielgruppen-Werkstatt: Junge Erwachsene - September 2017

Die Initiative hat in allen bislang 22 teilnehmenden Kommunen eine Projekte-Werkstatt durchgeführt. Ausgerichtet speziell für die Zielgruppe von Menschen im Alter 60+ haben die Mitwirkenden dort die Gelegenheit erhalten, begleitet von einem Moderationsteam eigenständig Ideen für ein neues Engagement zu entwickeln und gemeinsam in Projektgruppen zu realisieren. 

Der Erfolg dieses Angebots ist so groß, dass gleich mehrere Kommunen sich interessiert gezeigt haben, nun auch das Engagement der jungen Erwachsenen (17-27 Jahre) anzuregen und zu unterstützen und dazu mit dem gleichen methodischen Ansatz eine eigene Projekte-Werkstatt durchzuführen.   

Zur Vorbereitung auf diese neue Aufgabe in den Kommunen werden die Moderationsteams auf Landesebene in der jetzt begonnenen Zielgruppen-Werkstatt: Junge Erwachsene unter dem Dach der Initiative qualifiziert. Die Moderationsteams erhalten dort die Gelegenheit, mit Unterstützung z.T. externer Experten schrittweise eine auf diese Zielgruppe bezogene Konzeption der Projekte-Werkstatt zu erarbeiten. Dabei wird es um Fragen gehen wie die, wie junge Erwachsenen sich unter Einsatz der Social Media ansprechen lassen und/oder ihre Arbeit in den Projektgruppen organisieren, auf welche Weise die spezielle Lebenssituation dieser Zielgruppe bei der Durchführung der Projekte-Werkstatt und bei der Unterstützung ihrer Arbeit an ihren Projektideen zu berücksichtigen ist – u.v.ä.m. 

"Die Zielgruppen-Werkstatt: Junge Erwachsene ist neben der gerade begonnenen Themen-Werkstatt: Förderung der Vereine ein zweites neues Element der Arbeit der Initiative. Sie bietet die Chance, sich einer Altersgruppe zuzuwenden, die für das zukünftige kommunale Leben von besonderer Bedeutung ist", so der Beauftragte der Ministerpräsidentin und Leiter der Initiative Bernhard Nacke. Die Erprobung in der Pilotphase werde zeigen, mit welchem Potenzial landesweit zu rechnen sei.

An der ersten Zielgruppen-Werkstatt: Junge Erwachsene nehmen Moderationsteams aus folgenden Städten bzw. Verbandsgemeinden teil: Adenau, Andernach, Boppard, Heidesheim, Kirn-Land, Montabaur und Rhein-Selz. Von letzterer kamen die Idee und schon konkrete Anregungen, das Grundkonzept der Projekte-Werkstatt für die kommunale Engagementförderung auch anderer Zielgruppen wie der jungen Erwachsenen zu nutzen.

Ein neuer Ansatz: Themen-Werkstatt: Förderung der Vereine - August 2017

Die Initiative “Ich bin dabei!" von Ministerpräsidentin Malu Dreyer widmet sich seit vier Jahren erfolgreich der Anregung, Begleitung und Weiterentwicklung des ehrenamtlichen Engagements in den Kommunen des Landes. In diesen Tagen beginnt sie, mit der Themen-Werkstatt: Förderung der Vereine ein neues Element in ihre Arbeit einzuführen.

Zentraler Ansatzpunkt der Initiative ist auf Landesebene eine praxisbegleitende Qualifizierung multifunktionaler Moderationsteams, die in ihrer Kommune im Auftrag der jeweiligen politischen Spitze die Engagementförderung weiter entwickeln. Jeweils zu Beginn ihrer Arbeit und diese begleitend erhalten die Teammitglieder in einer mehrteiligen Strategie-Werkstatt eine prozessorientierte und inhaltlich breit angelegte Basisqualifizierung für die Übernahme ihrer neuen Verantwortungsrolle. 

Im Fokus der neuen mehrteiligen Themen-Werkstatt, die auf diese Basisqualifikation aufbaut, steht die Frage nach Möglichkeiten und Ansätzen nachhaltiger kommunaler Förderung der Vereine. Sie trägt damit der besonderen Bedeutung der Vereine Rechnung, die hierzulande als "wichtigste Organisationsform ehrenamtlichen Handelns" (Stiftung Mitarbeit) gilt. Vereine sorgen für Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt; sie stellen so eine tragende Säule für Städte und Gemeinden dar. Man beobachtet deshalb mit einiger Sorge, dass sich vielerorts die Gewinnung von Nachwuchs insbesondere auch von Führungskräften zunehmend schwieriger gestaltet.

„Für die Leitung der Initiative ‘Ich bin dabei!‘ ist dies ein Anlass, mit mehreren zweitägigen Workshops den Moderationsteams vor Ort eine fachlich begleitete Plattform zu bieten, sich auszutauschen und die notwendigen Kenntnisse zu erwerben, um gemeinsam an passenden Strategien und Strukturen zu arbeiten, die dieser Entwicklung nachhaltig entgegenwirken", so Bernhard Nacke, Leiter der Initiative und Beauftragte der Ministerpräsidentin. Gearbeitet werde wieder nach den Prinzipien des selbstorganisierten prozessorientierten Lernens in Gruppen - ein Ansatz, der sich bereits in den Workshops der Strategie-Werkstätten bewährt habe.

An der neuen Themen-Werkstatt nehmen Vertretungen aus den Städten bzw. Verbandsgemeinden Adenau, Andernach, Boppard, Hagenbach und Montabaur teil.

Dokumentation der ersten drei Netzwerk-Treffen liegt vor – 29. Juni 2017
Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Initiative ‚Ich bin dabei!‘ geht auch in der neuen Legislaturperiode weiter - 15. Februar 2017

Die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ins Leben gerufene Initiative ‚Ich bin dabei!‘ ist zu Beginn des Jahres in die vierte Runde gestartet. Die sechs Kommunen, die an der 4. Staffel teilnehmen, sind die Verbandsgemeinden Bad Sobernheim, Betzdorf, Flammersfeld, Hagenbach, Hamm (Sieg) und Ingelheim. Die Ministerpräsidentin dankte den Bürgermeistern der Kommunen für ihre Bereitschaft zur Teilnahme an dem bereits in der letzten Legislaturperiode sehr erfolgreichen Projekt. „Es ist mir eine Freude, mit den Kommunen gemeinsam das Ehrenamt weiter zu fördern. Dadurch wird vielen Senioren und Seniorinnen ein Weg zu neuem freiwilligem und eigenständigem Engagement eröffnet“, so die Ministerpräsidentin.

Mittlerweile sind es schon 48 Prozent der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, die sich ehrenamtlich engagieren. Vor allem unter den älteren Bürgerinnen und Bürgern gebe es aber immer noch viele, die sich gerne ehrenamtlich engagieren würden, wenn sie wüssten, wo und wie, so die Ministerpräsidentin. Gerade diese Menschen werden von der Initiative konkret angesprochen. „Das ehrenamtliche Engagement entfaltet sich vor allem in den Kommunen vor Ort. So freut mich die weiterhin positive Resonanz der Kommunen auf unsere Initiative“, unterstrich die Ministerpräsidentin.

Die Pilotkommunen Worms, Nierstein-Oppenheim, Kirn-Land, Sprendlingen-Gensingen, Prüm und Boppard haben in der 1. Staffel 2013/2014 an der einjährigen Begleitung teilgenommen. Die 2. Staffel mit den Kommunen Adenau, Andernach, Otterbach-Otterberg, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach wurde 2014/2015 durchgeführt, die 3. Staffel mit den Kommunen Bad Marienberg, Heidesheim, Kirn, Montabaur, Rhein-Selz, Stromberg 2015/2016.

Am Ende der letzten Legislaturperiode waren nach Auskunft der Kommunen über 1.600 Menschen in 156 Projektgruppen aktiv. Mit der Broschüre „Bilanz und Entwicklung“ wurde im ersten Halbjahr 2016 eine erstmalige Übersicht über das Engagement aller Projektgruppen erstellt, woraus ersichtlich ist, dass die vielen Projektgruppen zwar aus eigener Motivation und Interesse entstanden sind, aber für das kommunale Leben vielfach einen außerordentlichen Gewinn darstellen. Die gleichzeitig erstellte Schrift „Bilanz und Konzept“ gibt allen Außenstehenden einen Einblick in die Arbeitsweise der Initiative. Dort sind auch die Beurteilungen der Oberbürgermeister und Bürgermeister der teilnehmenden Kommunen zu finden, die von den vielfach überraschenden Ergebnissen berichten.

„Es sind viele nachhaltig wirkende Projekte entstanden, die auch in der neuen Legislaturperiode von den Kommunen weiter begleitet und von Landesseite unterstützt werden. Parallel hierzu wird die Weiterentwicklung der Ehrenamtsförderung durch die jeweilige Kommune unter anderem mit den Themen Bestandsaufnahme, Anerkennungskultur, Stärkung der Vereine, Beteiligung von Unternehmen und Verbesserungen an den Schnittstellen zwischen Verwaltung und freiwilligem Engagement vorangetrieben“, sagte Bernhard Nacke, Beauftragter der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement.

Informationen über die Initiative sowie die genannten Berichte sind im Internet unter www.rlp.de und dort unter Ministerpräsidentin/Staatskanzlei/Beauftragter Ehrenamt zu finden.

 

 

Erste Netzwerk-Treffen für alle Projektgruppen der Initiative - 10. Februar 2017
Ein neuer Song aus Heidesheim - 21. September 2016
Erfolgreiche Pionierarbeit - 12. Februar 2016
Initiative ist großer Erfolg - 7. Dezember 2015

„Mit der dritten Staffel unserer Ehrenamts-Initiative ‚Ich bin dabei!‘, an der sechs Kommunen seit diesem Frühjahr teilnehmen, geht das Engagement ungebremst weiter. Auch diesmal sind alle teilnehmenden Kommunen sehr erfolgreich“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim dritten Landestreffen, zu dem sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Staffel in die Staatskanzlei eingeladen hatte.

Die beteiligten Kommunen sind Bad Marienberg, Heidesheim, Montabaur, Rhein-Selz, Stadt Kirn, Stromberg. Dort engagieren sich mehr als 400 Personen in 55 Gruppen.

Vor zwei Jahren hatte die Ministerpräsidentin die Initiative mit dem von ihr berufenen Beauftragten für ehrenamtliches Engagement, Bernhard Nacke, gestartet. Es war das erklärte Ziel, vor allem ältere Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. „Wir dürfen feststellen, dass in allen drei Staffeln das Konzept erfolgreich durchgeführt wird. Das bestätigt uns, dass die Initiative auf ein riesiges Potential trifft, das gehoben werden will“, sagte die Ministerpräsidentin.

Sie bedankte sich bei allen 220 Gästen, bei den Senioren, den Moderationsteams und der Bürgermeisterin sowie den Bürgermeistern, dass man sich auf die neue Idee der Initiative eingelassen hat. „Wie bei den ersten beiden Landestreffen für die ersten zwei Staffeln wollen wir auch den Menschen dieser dritten Staffel beim dritten Landestreffen die Möglichkeit bieten, den Austausch über die kommunalen Grenzen hinweg landesweit zu gestalten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Alle Oberbürgermeister und Bürgermeister wünschten, bei diesem neuen Weg auch zukünftig von Seiten des Landes begleitet zu werden. Das zeige eine gemeinsame Erklärung, die alle teilnehmenden Kommunen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 2. September in der Staatskanzlei unterschrieben haben. „Die Kommunen wünschen sich auch weiterhin eine Vernetzung über die kommunalen Grenzen hinweg und wollen auch selber aktiv werben für die Teilnahme weiterer Kommunen an dieser Initiative“, sagte die Ministerpräsidentin. „Einige Kommunen beginnen jetzt schon eine zweite Projekte-Werkstatt durchzuführen und zeigen damit, dass viele weitere Möglichkeiten für eine Belebung des kommunalen Lebens gegeben sind", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Für das alltägliche Leben in einer Kommune böten die vielen Projekte neue Chancen der Kommunalentwicklung, ohne dass die Kommunalpolitiker Vorgaben machen müssten. „Es ist eben das Neue, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Projektgruppen, die ihren eigenen Weg suchen, ihre Ideen zu realisieren, von den jeweiligen Kommunen begleitet werden“, so die Ministerpräsidentin. „Und was wir erfreut beobachten dürfen ist, die Menschen arbeiten zusammen in Gruppen und knüpfen dadurch neue Beziehungen, die viele auch über die Projektarbeit hinaus pflegen. Das wird uns oft berichtet“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Viele den Gemeindealltag belebende Projekte seien entstanden. In der Stadt Kirn erhalte durch den „Sulzbacher Treff" ein ganzer Stadtteil neue Impulse für das Gemeindeleben. In Montabaur sei ein „Arbeitskreis Historischer Stammtisch“ entstanden, der das historische Wissen in der Kommune sammle, um es der Öffentlichkeit neu zugänglich zu machen. In Bad Marienberg entstehe ein „Kasperletheater“, mit dem man in die Kindergärten und Schulen gehen wolle, um womöglich auch Spielstücke im Dialekt vorzutragen. In Stromberg wolle eine Gruppe eine „Kulturinitiative“ in Gang setzen, um damit unter anderem auf Persönlichkeiten aus der eigenen Geschichte aufmerksam zu machen. In der Verbandsgemeinde Heidesheim sei schon eine Reparatur-Werkstatt erfolgreich errichtet worden und habe einen großen Zulauf. In Rhein-Selz verfolge eine Gruppe das Ziel „Barrierefreie Verbandsgemeinde“.

„Dass sich viele Gruppen wie in den Kommunen der ersten und zweiten Staffel um dieselben Themen wie Computerhilfe, Reparaturwerkstatt, Unterstützung für Senioren, Wanderungen, Bachpatenschaften und ähnliches kümmerten, sei bemerkenswert, denn viele Menschen würden damit Aufgabenstellungen aufgreifen, die für viele andere in der Kommune eine Hilfe seien“, so die Ministerpräsidentin.

Besonders beachtenswert sei, dass auch in der dritten Staffel viele Projektgruppen entstanden seien, die Hilfe für Flüchtlinge und Migranten bieten würden. „Dabei konnten wir alle diese Projektgruppen zu einem landesweiten Erfahrungsaustausch am 19. Oktober in der Staatskanzlei begrüßen, die über den Tag hinaus auch weiterhin den Austausch auf Landesebene wünschen“, so die Ministerpräsidentin.

Hier finden Sie alle Bilder der Veranstaltung.

Treffen: Migrations- und Flüchtlingshilfe - 19. Oktober 2015

 

Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit fand in der Staatskanzlei das erste Thementreffen der Initiative statt. Dabei griff der Beauftragte für ehrenamtliches Engagement, Bernhard Nacke, den Wunsch nach Informationen und Austausch zur Flüchtlingsarbeit auf. Nach der Begrüßung sprach der Chef der Staatskanzlei, Clemens Hoch, und dankte für die unverzichtbare Hilfe aller Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlings- und Integrationshilfe engagieren. Er hob hervor, dass diese Unterstützung für unsere Gesellschaft ein Segen sei.

An diesem Nachmittag präsentierten sich rund zehn Projektgruppen, stellten anschaulich ihre Arbeit, die dabei überstandenen Hürden und neue Ideen vor. Bürgermeister Werner Müller aus der Verbandsgemeinde Kirn-Land schilderte seine Erfahrungen aus seinen Gemeinden. 

Nach einem allgemeinen Erfahrungsaustausch wurde beispielsweise der Workshop „Integration in der Praxis“ aus Andernach vorgestellt. Anschließend gaben die Regionalkoordinatorin Heide Erz vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und Nina Gartenbach von der Koordinierungsstelle „Ehrenamtliche Aktivitäten im Flüchtlingsbereich in Rheinland-Pfalz“ weitere Information.

Zum Abschluss dankte Landesbeauftragter Nacke für die Unterstützung der Ehrenamtlichen bei der Flüchtlingsarbeit. Eine Fortsetzung des Erfahrungsaustausch wurde vereinbart.

Die Rede von Staatssekretär Clemens Hoch als pdf-Datei.

Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung - 2. September 2015
Landestreffen der 2. Staffel - 24. Juni 2015
Erstes Nachhaltigkeitstreffen der Moderationsteams der 1. Staffel - Mai 2015
Austausch über Landesgrenzen - März 2015

"Die Erfahrungen mit der Förderung der Ehrenamtsentwicklung in den rheinland-pfälzischen Kommunen interessieren uns in Bremen sehr", mit diesen Worten begrüßte Dr. Jürgen Hartwig, Mitveranstalter des 20. europäischen Verwaltungskongresses 2015 den Leiter der Initiative "Ich bin dabei!", Bernhard Nacke am 5. März in Bremen. Dieser hatte die Möglichkeit, Konzepte, Praxis und Erfahrungen der Initiative beim 20. Europäischen Verwaltungskongress vorzustellen.

Besonderes Interesse galt den bei Aufgaben des deutschlandweit neuen Ansatzes, a) Menschen der nachberuflichen Lebensphase einzuladen, eigene Ideen mit anderen gemeinsam zu finden, zu entwickeln und dann auch eigenständig zu realisieren und b) die Kommunalverwaltung zu befähigen, neue Wege der Anerkennungskultur und der Vereinsförderung zu finden sowie die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Gruppen des freiwilligen Engagements in den Gemeinden zu gestalten.

Überrascht zeigten sich die Hörer über die große Resonanz bei den „Jungen Alten“. Besonders intensiv wurden die Erfahrungen diskutiert, wie die Kommunalverwaltung und die Kommunalpolitiker auf diesen neuen Ansatz reagierten, woraufhin Nacke deutlich machte: "Dieser Ansatz lässt sich überall dort realisieren, wo zwischen Politik, Verwaltung und Bürger eine grundständige Offenheit und Bereitschaft für ein neues Miteinander vorzufinden ist."

Die Rede von Bernhard Nacke können Sie hier lesen.

Beginn der 3. Staffel - 10. Februar 2015

Die Initiative „Ich bin dabei!“ von Ministerpräsidentin Malu Dreyer geht in die dritte Runde. Nun stehen die sechs Kommunen, die an der dritten Staffel teilnehmen werden, fest. Es sind die Stadt Kirn und die Verbandsgemeinden Montabaur, Bad Marienberg, Heidesheim, Stromberg und Rhein-Selz, wie die Ministerpräsidentin am Dienstag in Mainz mitteilte.

Sie dankte der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern der Kommunen für ihre Bereitschaft zur Teilnahme an dem bereits in der ersten und zweiten Staffel sehr erfolgreichen Projekt. „Ich freue mich, gemeinsam mit den Kommunen das Ehrenamt weiter zu fördern und vielen Seniorinnen und Senioren einen Weg zu neuem freiwilligem und eigenständigem Engagement zu eröffnen“, so die Ministerpräsidentin.

Obwohl heute schon 41 Prozent der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ehrenamtlich aktiv sind, gibt es vor allem unter den älteren Bürgerinnen und Bürgern immer mehr, die sich gerne ehrenamtlich engagieren würden, wenn sie wüssten, wo und wie. Mit der Initiative sollen diese Menschen konkret angesprochen werden. „Die Kommunen sind dabei die wichtigsten Partner, denn sie sind der Ort, an dem sich das ehrenamtliche Engagement konkret entfaltet. Daher bin ich sehr froh über die weiterhin positive Resonanz auf unsere Initiative“, unterstrich die Ministerpräsidentin.

Die einjährige Begleitung der Pilotkommunen Worms, Nierstein-Oppenheim, Kirn-Land, Sprendlingen-Gensingen, Prüm und Boppard, die in der ersten Staffel teilgenommen haben, ist in diesem Winter zu Ende gegangen. Die zweite Staffel mit den Kommunen Adenau, Andernach, Otterbach-Otterberg, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach hat im letzten Herbst begonnen. Die Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim hatte bereits an der ersten Staffel teilgenommen. Aufgrund von Veränderungen in der kommunalen Struktur ist Nierstein-Oppenheim heute Teil der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, die an der dritten Staffel teilnimmt. Somit kann sie wertvolle Erfahrungen aus der früheren Teilnahme am Projekt einbringen.

„In den teilnehmenden Kommunen sind viele nachhaltige Projekte entstanden, die weitergeführt werden. Mittlerweile haben sich durch die Initiative „Ich bin dabei!“ über 90 Projektgruppen gebildet. Mehr als 550 Menschen sind bislang in den 11 Projekte-Werkstätten oder bei den Projektgruppen in den Ortsgemeinden aktiv geworden. Parallel dazu beschäftigen sich die im Rahmen der Initiative gebildeten Moderationsteams der Kommunen mit den übergeordneten Themen Bestandsaufnahme, Anerkennungskultur, Stärkung der Vereine, Beteiligung von Unternehmen und Verbesserungen an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und freiwilligem Engagement, um die Entwicklung der kommunalpolitischen Ehrenamtsförderung weiter voranzubringen“, sagte Bernhard Nacke, Beauftragter der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement.

Landestreffen der 1. Staffel - 17. Juni 2014
Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Gespräch

© Staatskanzlei RLP / Bauer

Alle Akteurinnen und Akteure der Initiative „Ich bin dabei!“ trafen sich auf Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 17. Juni 2014 in der Staatskanzlei. Die Ministerpräsidentin begrüßte die über 200 Gäste, die sich derzeit in 42 Projektgruppen in sechs Pilotkommunen engagieren, mit den Worten:
„Wir wollen allen die Gelegenheit bieten, sich über die bisher gemachten vielfältigen Erfahrungen austauschen zu können.“ Sie dankte allen Bürgermeistern für die Teilnahme an der Initiative und verwies auf die vorbildliche Arbeit der Moderationsteams vor Ort: „Ich bin beeindruckt von Ihrem sensiblen und achtsamen Umgang mit den Menschen, die ihre eigenen Ideen in Gemeinschaft umsetzen wollen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Auch die Oberbürgermeister, Landräte und Bürgermeister der rheinland-pfälzischen Kommunen, die bisher nicht an der Initiative teilnehmen, waren eingeladen, um die Arbeitsweise und Ergebnisse der sechs Pilotkommunen kennenzulernen und sich gegebenenfalls für die zweite Staffel zu bewerben.

Ministerpräsidentin Dreyer hob in ihrer Rede den neuen Ansatz, der mit der Initiative erprobt wird, hervor, Menschen zu motivieren und zu begleiten, ihre eigenen Ideen für ein freiwilliges Engagement zu finden und selbst zu realisieren. Dabei betonte sie, dass die freiwillig Engagierten sehr genau wissen, was das Leben in der Kommune bereichern kann. Die vielen Projektgruppen seien eine Chance für die zukünftige Kommunalentwicklung. Die Unterstützung dieser Gruppen durch die Kommunalverwaltungen sei aber kein Politik ersetzendes, sondern ein Politik ergänzendes Handeln. Beispielsweise würden Seniorinnen und Senioren zu Partnern in der kommunalen Kulturpolitik. Viele Projekte seien ein Beitrag der Bürgerinnen und Bürger zur Bewältigung des demographischen Wandels.

Der Beauftragte für ehrenamtliches Engagement und Leiter der Initiative, Bernhard Nacke, berichtete über die unterschiedlichen Erfahrungen: „Wir betreten mit dem Konzept der Initiative Neuland, denn nach unserem Kenntnisstand finden wir in keinem Bundesland ein solches Konzept.“ Zudem dankte er Annette Mörchen, die die pädagogische Leitung der Strategie-Werkstatt inne habe, und Dr. Jutta de Jong, die als Co-Referentin mitwirkt.

Dem Beauftragten war es ein Anliegen, auf neue Wege der Teilnehmergewinnung für ein eigenständiges Engagement hinzuweisen. In drei Pilotkommunen habe man mit einem persönlichen Brief des Bürgermeisters an potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Informationsveranstaltung geworben und es seien jeweils zwischen 80 und140 Personen gekommen, wovon sich 50 bis 70 Personen für die Teilnahme entschieden hätten. Der größere Teil sei bis heute in den Projektgruppen aktiv. Es herrsche in den Projekte-Werkstätten vor Ort eine besondere Gesprächskultur. Nicht Kritik um der Kritik Willen, sondern ein gemeinsames Arbeiten an Problemen durch konstruktive Vorschläge kennzeichne das Geschehen. Hier zeige sich die Kompetenz der Moderationsteams, die dieses komplexe pädagogische Geschehen moderieren und begleiten.

Für die Bürgermeister, die sich gegebenenfalls für die zweite Staffel bewerben werden, nannte er stichwortartig die Aufgabenfelder für die Mitglieder aus der Kommunalverwaltung in den Moderationsteams: Bestandsaufnahme der Ehrenamtsförderung in Kommune und in Verwaltung, Anerkennungskultur, Vereinsförderung, Kontaktpflege mit freiwillig Engagierten, kommunale Unternehmenskultur und anderes. Als Fazit stellte er unter anderem fest: Ehrenamtsförderung sei ausbaufähig, das Potenzial für freiwilliges Engagement sei unendlich groß und die Moderationsteams seien die neue Scharnierstelle zwischen Ehrenamt, Kommunalverwaltung und Politik, sie seien das neue Strategieteam für die Ehrenamtsförderung in den Pilotkommunen.

Vorab hatte Ministerpräsidentin Dreyer den Oberbürgermeister und die Bürgermeister mit ihren Moderationsteams in kleiner Runde eingeladen, um einen ersten Austausch auf landespolitischer Ebene zu ermöglichen. Dabei verwiesen mehrere Bürgermeister auch auf ihre Erfahrung, dass mit der Initiative in der Kommune ein „Pusch“ im Bereich des ehrenamtlichen Engagements gegeben wurde. Man wünsche sich entsprechend der nachhaltigen Wirkung der Initiative auch nach der Pilotphase einen regelmäßigen Austausch auf Landesebene mit einer begleitenden Unterstützung durch die Landesregierung. Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte diese Begleitung durch den Beauftragten, Bernhard Nacke, zu. Auch wurde deutlich, dass viele Pilotkommunen nach der Projektphase ein zweites Mal wiederum andere Seniorinnen und Senioren zu einer Projekte-Werkstatt einladen wollen, um die neuen Erfahrungen der Moderationsteams für weitere Interessierte fruchtbar zu machen.

Der Oberbürgermeister und die Bürgermeister wiesen im Rahmen des Landestreffens auf die Entwicklung ihrer kommunalen Ehrenamtsförderung hin: In Worms hat man in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen mit bürgerschaftlichem Engagement gemacht.

Man hat sich beworben, "um neue Strukturen für die Stadt, was die ehrenamtliche Unterstützung angeht, herauszufinden", sagte Michael Kissel Oberbürgermeister der Stadt Worms. Aloisius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, erklärte: "Seit gut zehn Jahren haben wir bereits mit dem Thema demographischer Wandel begonnen, verschiedene Workshops durchgeführt und dabei die Initiative "Wir Eifeler tun was" gegründet.“ Da der demographische Wandel weitergehe, sei man froh, "dass dieses Projekt angestoßen wurde“. Bürgermeister Manfred Scherer von der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen machte deutlich, dass es sehr wohl möglich sei, Menschen zu bewegen, sich für die Gemeinschaft in der Kommune zu engagieren, "allerdings außerhalb der üblichen Vereinsstrukturen". Das Projekt des Landes komme "genau passend und auch zum richtigen Zeitpunkt".

Andere hoben die Besonderheit der Initiative hervor: "Alle Seniorinnen und Senioren der Stadt Boppard habe ich mit einem persönlichen Brief eingeladen" und dabei habe er darauf hingewiesen, dass es allen Spaß machen müsse, hob Bürgermeister Dr. Walter Bersch hervor. Und Bürgermeister Werner Müller von der Verbandsgemeinde Kirn-Land erläuterte: „Wir haben mit der Idee der Initiative, keine Themen vorzugeben, sondern die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger in diesem Lebensalter zu fördern, sehr positive Erfahrungen gemacht. Das ist der Unterschied zu dem Ehrenamt, wie wir es bis jetzt kennen." Bürgermeister Klaus Penzer von der Verbandsgemeinde Rhein-Selz machte deutlich: "Die neuen Ideen, die die Menschen miteinander realisieren bzw. realisieren wollen, müssen nicht immer deckungsgleich mit meinen Ansichten als Bürgermeister sein, das bringt Leben in die Gemeinde, das ist der große Vorteil."

Auch wurden einige Folgerungen für die Ehrenamtsförderung in der eigenen Kommune angesprochen: "Wir sind derzeit in der Überlegung, wie wir eine Koordinierungsstelle, Scharnierstelle oder Vermittlungsstelle zwischen der Kommunalverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern errichten können", so Oberbürgermeister Kissel. Bürgermeister Müller spricht sich "für eine gemeinschaftliche Internetplattform aus". Ab dem 1. Oktober wird in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Prüm ein Büro errichtet, in dem vom Moderationsteam angebotene Sprechtage durchgeführt werden, so Bürgermeister Söhngen. Bürgermeister Scherer hat eine Stabsstelle eingerichtet, die ihm direkt unterstellt ist. Bürgermeister Penzer weist auf das hohe Engagement seiner Mitarbeiter/in im Moderationsteam hin.

Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass auch weiterhin ein regelmäßiger Austausch auf Landesebene ermöglicht werden solle. Dabei gehe es um Reflexion, um Austausch darüber, wo es hakt, und um neue Impulse. Andere finden es gut, wenn sich die Initiative über die Pilotkommunen hinaus in die restlichen Kommunen fortpflanzen würden.

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