Ministerpräsidentin Malu Dreyer startet „Im Land Daheim-Tour“ im Kreis Trier-Saarburg

Am Montag, 7. Mai, startete Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihre „Im Land Daheim-Tour“, die sie im Laufe des Jahres durch viele Regionen von Rheinland-Pfalz führen wird. Im Mittelpunkt dieser Regionenreise stehen neben aktuellen Themen dieses Jahr die Zukunft und Lebendigkeit des ländlichen Raumes. Am ersten Tag besuchte die Ministerpräsidentin Waldrach, Saarburg und den Saarburger Ortsteil Kahren im Landkreis Trier-Saarburg. Besonders im Blickpunkt standen die Bildungspolitik, die Dorferneuerung sowie das ehrenamtliche Engagement für Familien.

In Waldrach besuchte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Grund- und Realschule plus „Ruwertalschule“, sprach mit Schülerinnen und Schülern, informierte sich über Projekte wie die Erfinderwerkstatt oder die Schulhunde und verlieh die Auszeichnung „Berufswahlfreundliche Schule“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. „Gute und gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule ist ein Markenzeichen von Rheinland-Pfalz“, erklärte die Ministerpräsidentin. „Unser Land bietet mit seinen unterschiedlichen Schulformen ein durchlässiges und leistungsfähiges Schulangebot, das auf Chancengleichheit ausgerichtet ist.“ Die praxisorientierte Realschule plus habe sich als Schulform bewährt und biete vor allem als Ganztagsschule vielfältige Möglichkeiten. „Die Landesregierung möchte junge Menschen fit für die Zukunft machen“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Mein Ziel ist, Rheinland-Pfalz als Land der guten Bildung immer weiter fortzuentwickeln.“ Dafür gebe die Landesregierung rund ein Viertel des Haushaltes für Bildung aus.

Nachmittags war die Ministerpräsidentin zu Gast im Saarburger Ortsteil Kahren, Preisträger des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Dort besichtigte sie den Saargauhof, die Käserei „Altfuchshof“, den Dorfkelterraum sowie das mit Landesmitteln umgestaltete Bürgerhaus. Hauptziel der Dorferneuerung sei es, die Lebensbedingungen der Menschen in den Dörfern zu verbessern, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wenn wir die Zukunft unserer Dörfer gestalten wollen, dann geht dies nur, indem wir sie für alle Generationen lebenswert erhalten.“

Anschließend traf sich die Ministerpräsidentin mit Initiatoren und Mitgliedern des „Lokalen Bündnisses für Familien e.V.“ in der KulturGießerei Saarburg. In diesem sozio-kulturellen Zentrum befinden sich ein Museum, ein Mehrgenerationenhaus, das integrative Café Urban, eine Jugendkunstschule sowie eine Ehrenamtsbörse. „Lokale Bündnisse für Familien sind Orte der Vernetzung und Unterstützung“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Sie tragen durch ihre bedarfsorientierten Projekte zu mehr Familienfreundlichkeit bei.“ Eine gute Familienpolitik sei eine Gemeinschaftsaufgabe aller Beteiligten. „Die Förderung und die Verwirklichung von familien- und kinderfreundlichen Lebensbedingungen ist ein zentrales Anliegen meiner Landesregierung.“

Abends fand zudem im Café Urban ein Bürgergespräch statt. Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreter von Vereinen und Initiativen waren eingeladen, ihre Fragen an die Ministerpräsidentin zu stellen.

Auf ihrer „Im Land Daheim-Tour“ 2018 besucht die Ministerpräsidentin an sechs Tagen eine Vielzahl an Orten in den verschiedenen Regionen von Rheinland-Pfalz, an denen in besonderer Weise Lebensqualität und Zusammenhalt des ländlichen Raumes anschaulich werden. Die Regionenreise diene auch dazu, herausragende Projekte, Orte und Initiativen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Die Grund- und Realschule plus in Waldrach, die Dorferneuerung in Kahren sowie das lokale Bündnis in Saarburg sind vorbildhaft für die Entwicklung des ländlichen Raums.“ Rund drei Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner von Rheinland-Pfalz lebe außerhalb der kreisfreien Städte. „Politik in Rheinland-Pfalz ist immer auch Politik für den ländlichen Raum“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mit seinen starken Regionen werde Rheinland-Pfalz auch in Zukunft ein starkes und lebenswertes Land bleiben.