Auf dem Weg in die Klimaneutralität - Ministerpräsidentin Dreyer und Bundesumweltministerin Schulze besuchen SCHOTT AG

Auch im Umwelt- und Klimaschutz gehen vom internationalen Spezialglashersteller Schott AG wichtige Innovationen aus. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bundesumweltministerin Svenja Schulze besuchten das Hauptwerk in Mainz und tauschten sich mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Frank Heinricht über die Zero-Carbon-Strategie des Technologiekonzerns aus.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass eine nachhaltige Wirtschaftsweise der zentrale Wachstums- und Entwicklungsmotor im 21. Jahrhundert sein wird. Die Landesregierung unterstützt die rheinland-pfälzischen Unternehmen auf ihrem Weg in die Klimaneutralität“, so die Ministerpräsidentin. Die SCHOTT AG baue ihren Standort in Mainz weiter aus und nehme dabei den Umgang mit den Ressourcen sehr verantwortungsbewusst in den Blick. Als erstes Unternehmen der Spezialglasindustrie im Jahr 2030 klimaneutral produzieren zu wollen, sei in dieser energieintensiven Industrie ein sehr großer Beitrag zur Energiewende. „Um langfristig ganz auf die Nutzung fossiler Energieträger zu verzichten, sind hohe Entwicklungs- und Investitionskosten erforderlich. Deshalb bin ich froh über das Förderprogramm ‚Dekarbonisierung in der Industrie des Bundesumweltministeriums‘, das Unternehmen bei der Umrüstung ihrer Produktion unterstützt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze betonte: „Für ein klimaneutrales Deutschland brauchen wir eine Industrie, die ohne fossile Energie- und Rohstoffe auskommt. Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sie mit Investitionen in den Klimaschutz ihren Betrieb fit für die Zukunft machen. Dabei unterstützen wir die energieintensiven Industriebranchen mit unserem Dekarbonisierungsprogramm im Volumen von zwei Milliarden Euro. Mit diesen Mitteln fördern wir die Entwicklung klimaneutraler Produktionsverfahren. Der Klimaschutz wird so zum Innovationstreiber für die Wirtschaft, macht den Industriestandort Deutschland zukunftsfähig und erhält hochqualifizierte Arbeitsplätze.“

„Wir setzen beim Technologiewandel zum einen auf die stärkere Nutzung von Strom zum Erhitzen unserer Schmelzaggregate und zum anderen auf grünen Wasserstoff. Diese Transformation weg vom Erdgas kann nur gelingen, wenn die Politik den Ausbau der Erneuerbaren Energien forciert, den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft kräftig unterstützt und für die Verfügbarkeit dieser CO2-neutralen Energieträger zu wettbewerbsfähigen Kosten sorgt,“ erklärte Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. 

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte dem Spezialglashersteller auch für seine vorausschauenden Investitionen im Pharmabereich. „Technologie von SCHOTT wird in der Weltraumforschung genutzt und hilft uns nun zusammen mit dem ebenfalls in Mainz entwickelten Impfstoff von BioNTech, zur Normalität zurückzukehren. Es spricht für sich, dass fast alle COVID-19 Impfstoffproduzenten ihre Pharmafläschchen von SCHOTT beziehen. Wir haben in Rheinland-Pfalz allen Grund dazu, stolz auf unsere Unternehmen zu sein, die bei der Bekämpfung der Pandemie eine wichtige Rolle einnehmen“, so die Ministerpräsidentin.