Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnet surrealistisches Ausstellungsjahr

„Das prominente Dreigestirn Arp, Beethoven und Dalí ist für die nächsten sechs Monate ins Arp Museum eingezogen und wird gemeinsam über dem Himmel vom Bahnhof Rolandseck leuchten. Die Bezüge zwischen diesen drei Ausnahmekünstlern nachvollziehbar und erlebbar zu machen, ist eine großartige Idee, die das Publikum begeistern wird“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Ausstellungseröffnung „Salvador Dalí und Hans Arp. Die Geburt der Erinnerung.“ Das Arp Museum knüpfe damit an seine bisher 13-jährige Erfolgsgeschichte als bestbesuchtes Kunstmuseum in Rheinland-Pfalz an. Hochkarätige Bildende Kunst, Literatur und Musik in spektakulärer Architektur inmitten einer einzigartigen Kulturlandschaft fügten sich zu einem besonderen Erlebnis zusammen, das in Deutschland einmalig sei. „Ich bin stolz auf diesen kulturellen Leuchtturm unseres Landes. Gerade in einer Zeit, die von großen Umbrüchen geprägt ist, sind kulturelle Angebote wichtig. Sie verbinden die Menschen, sie öffnen Augen und geben Denkanstöße“, so die Ministerpräsidentin.

Wie in der Ausstellung zu erfahren sei, spiele Beethoven in Dalís Werk eine große Rolle. So gehöre zu den hochkarätigen Leihgaben aus aller Welt auch das Werk „Beethovens Kopf“, das bisher noch nie seinen von Dalí auserwählten Platz in Figueres, Spanien, verlassen habe. Zudem werde das Projekt von namhaften Partnern und Förderern unterstützt. „Besonders freue ich mich auch über zwei kreative Kooperationen mit der Hochschule Mainz und der Villa Musica“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Den Dialog zwischen den beiden Avantgarde-Künstlern Dalí und Arp setze Jonas Burgert mit seiner Ausstellung „Sinn frisst“ in die Gegenwart fort. Einen Teil der ausgestellten großformatigen Werke habe er eigens für die große Einzelschau im Arp Museum geschaffen. Die Ministerpräsidentin dankte Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff und seinem Team für die hervorragende Arbeit und wünschte den Ausstellungen und dem musikalischen Begleitprogramm viele begeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen.

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck widmet dem Surrealismus das Ausstellungsjahr 2020. Den Auftakt bildet das Rendez-vous zwischen dem wohl weltweit bekanntesten Surrealisten Salvador Dalí und dem Hauspatron des Museums Hans Arp. Knapp 90 Jahre nach ihrem ersten Zusammentreffen werden in der Ausstellung „Salvador Dalí und Hans Arp. Die Geburt der Erinnerung“ erstmals die bisher unbeachteten Parallelen im Schaffen der beiden Künstler betrachtet. Zu sehen sind viele hochkarätige Leihgaben aus der ganzen Welt. Der Dialog der beiden Surrealisten wird mit der Ausstellung „Jonas Burgert. Sinn frisst“ um eine zeitgenössische Position bereichert.