Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gründerinnen unterstützen und vernetzen

Die Gründerszene in Rheinland-Pfalz ist lebendig, jung und schnell. Sie zu unterstützen ist mir ein persönliches Anliegen. Dabei gilt es insbesondere Gründerinnen bei der Vernetzung zu helfen. Dazu trägt auch der Gründerinnenlunch bei. Frauen können sich hier austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen“, hob Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrem Grußwort beim Gründerinnenlunch in der ehemaligen Abteikirche St. Maximin in Trier hervor. Nach der Corona bedingten Absage des Gründerinnenlunchs im April 2020 fand die Veranstaltung erstmals seit Beginn der Pandemie wieder statt.

Mit dem „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ ergänzte die Landesregierung die Corona-Soforthilfen des Bundes, um zusätzlich mit Darlehen den Liquiditätsbedarf von Startups und kleinen Unternehmen zu decken. Über den Zeitraum dieser Darlehen hinaus stehen Unternehmen nun auch die Programmdarlehen der Investitions- und Strukturbank zur Verfügung. „Gerade für Selbständige, Gründerinnen und Unternehmerinnen bedeutete die Pandemie sicherlich einen Einschnitt. Ich hoffe, dass diese Unterstützungen und die weiteren Beratungsmöglichkeiten des Landes dazu beitragen, dass die Gründerinnen in unserem Land die bisherigen Herausforderungen meistern und Ihre Unternehmen und Gründungen weiterhin mit Begeisterung voranbringen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Im Rahmen des Gründerinnenlunches stellte Nina Wöss, Gründerin der Organisation Female Founders und Mitautorin des diesjährigen Female Founders Monitors, die Kernergebnisse der Studie vor und diskutierte diese mit den Gründerinnen vor Ort. Der Bericht zeigt unter anderem, dass Frauen-Teams über weniger stark ausgeprägte Netzwerke verfügen, insbesondere im Investmentsektor und in der Wirtschaft. Auch schnelles Wachstum und größere Kapitalaufnahmen gehören für Gründerinnen zur Ausnahme: Nur 5.2 Prozent der Frauen-Teams haben bereits 1 Million Euro oder mehr erhalten, bei Männer-Teams sind es dagegen 27.8 Prozent.