Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Modernisierung der Verwaltung ist ein voller Erfolg

„Die Direktionen und das Landesuntersuchungsamt sind moderne Behörden, gefragte Ausbildungsbetriebe und starke Partner der Landesregierung. Das verdanken wir nicht nur der erfolgreichen Verwaltungsmodernisierung von vor 20 Jahren, sondern vor allem den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit ihren Personal- und Schwerbehindertenvertretungen, den Führungskräften sowie den Präsidenten und Präsidentinnen die diese Behörde seit 2000 prägen und gestalten“, unterstrich  Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Feierstunde anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), der beiden Struktur- und Genehmigungsdirektionen (SGD) Nord und Süd und des Landesuntersuchungsamtes (LUA).

„Mit Fachkompetenz und Bürgernähe haben sich die Direktionen und das Landesuntersuchungsamt großes Ansehen in der rheinland-pfälzischen Bevölkerung erworben“, betonte die Ministerpräsidentin. Die Direktionen und das LUA haben ihre Arbeit Anfang des Jahres 2000 aufgenommen. Sie waren ein Ergebnis der 1996 begonnen Verwaltungsreform, die einerseits Kompetenzen bündeln, andererseits aber Regionalität und Bürgernähe erhalten sollte. Die Anfangszeit der Behörden war Thema eines Podiumsgespräches zwischen den ehemaligen Präsidenten Dr. Josef-Peter Mertes (ADD-Präsident a.D.), Hans-Dieter Gassen (Präsident SGD Nord a.D.) und Dr. Klaus Weichel (Präsident SGD Süd a.D.).

Die Feierstunde in der Staatskanzlei war der Auftakt zum Jubiläumsjahr „20 Jahre Direktionen und LUA“. Das Festjahr feiern die Direktionen und das LUA auch mit Tagen der offenen Tür, Broschüren und vielem mehr.

Angesichts kommender Herausforderungen wie der Digitalisierung, dem demografischen Wandel und dem Klimawandel brauche es eine moderne, kompetente und bürgernahe Verwaltung, so die Ministerpräsidentin. Dass die Direktionen und das LUA diesem Anspruch gerecht würden, hätten sie schon in der Vergangenheit vielfältig unter Beweis gestellt. Durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess seien sie immer auf der Höhe der Zeit und gut aufgestellt, um auch zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. „Wir können heute auf starke Mittelinstanzen schauen, die das optimale Bindeglied darstellen zwischen Kommunen und Ministerialebene“, betonte die Ministerpräsidentin.