Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Rheinland-Pfalz gemeinsam zum Gewinner des digitalen Wandels der Arbeitswelt machen

„Digitalisierung, demografischer Wandel und Klimaschutz führen zu großen und schnellen Umbrüchen. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz können wichtige Hebel sein, um Wohlstand zu sichern, wettbewerbsfähig zu bleiben und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Mein Ziel ist es, den Strukturwandel mit den Gewerkschaften und Unternehmen aktiv zu gestalten und Rheinland-Pfalz zum Gewinner der digitalen Transformation der Arbeitswelt zu machen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer zur Einsetzung eines Transformationsrates, der vom Ministerrat beschlossen wurde. Dazu sei Akzeptanz bei allen Beteiligten wichtig. „Wir stehen inmitten der größten und dynamischsten Veränderungen der Arbeitswelt seit der Industrialisierung.“

Ziel des „Rats zur Gestaltung und Begleitung des Strukturwandels“ ist es, auf die Besonderheiten der rheinland-pfälzischen Unternehmen und Beschäftigten zugeschnittene Maßnahmen zu entwickeln. Die Landesregierung will so gerade kleine und mittlere Unternehmen und deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei den Veränderungen durch die technologische Transformation unterstützen. Systematisch sollen Weiterbildung, Forschung und Förderprogramme auf die Transformation ausgerichtet werden. Dadurch sollen Arbeitsplätze gesichert und Innovationen vorangetrieben werden, so die Ministerpräsidentin. Der Rat sei offen für alle Branchen. In einem ersten Schritt würden DGB, LVU und die Bundesagentur für Arbeit um die Benennung von Mitgliedern gebeten.

Die Landesregierung wird im Transformationsrat durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, Umweltministerin Ulrike Höfken, Sozial- und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichenthäler sowie Wissenschafts- und Weiterbildungsminister Prof. Dr. Konrad Wolf vertreten sein.

Angekündigt hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Konzept zu Beginn ihrer Befragung im rheinland-pfälzischen Landtag Mitte Dezember. Kaiserslautern sei dabei mit der geplanten Batteriezellenproduktion für E-Mobilität mit bis zu 2.000 Arbeitskräften sowie mit den Forschungsinstituten zur Künstlichen Intelligenz ein Musterbeispiel für gelungene Transformation, unterstrich die Ministerpräsidentin.