Ministerpräsidentin Malu Dreyer: RhineCleanUp setzt Zeichen gegen zunehmende Vermüllung der Gewässer und Meere

Ministerpräsidentin Malu Dreyer beteiligte sich gemeinsam mit Michael Ebling, dem Oberbürgermeister der Stadt Mainz, am zweiten RhineCleanUp am Rheinufer in der Landeshauptstadt, um ein Zeichen gegen die Verschmutzung von Flüssen und Meeren zu setzen. „Tüten, Flaschen oder anderer Müll – in unseren Flüssen und Seen treiben große Mengen an Plastikabfällen herum und gefährden die Tier- und Pflanzenwelt. Es ist unsere Verantwortung, dass es weniger wird. Der RhineCleanUp ist dabei eine tolle Aktion, um das Rheinufer zu säubern. Zusätzlich sollen die Bürger und Bürgerinnen dafür sensibilisiert werden, Müll nicht einfach so in die Landschaft zu werfen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie sei besonders stolz, dass sich so viele Bürger und Bürgerinnen im ganzen Land an der Aktion beteiligten.

Die Ministerpräsidentin zeigte sich betroffen vom Ausmaß des aufgesammelten Mülls. Dieser sei nur ein Bruchteil von dem, der auch in den Rhein gelange. Eine permanente und flächendeckende Entsorgung durch die öffentliche Hand sei jedoch nicht möglich. „Auch deshalb ist die Aktion RhineCleanUp so wichtig. Denn es wird nicht nur Müll gesammelt, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung geschärft, Müll zu vermeiden. Jeder und jede kann dazu einen eigenen Beitrag leisten. So kann man mit einfachen Mitteln auf Einwegprodukte verzichten und stattdessen auf Mehrweg setzen, das beginnt beim Einkauf oder beim Kaffee unterwegs. Das Land hat die Initiative BecherBonus nach Rheinland-Pfalz geholt, um den Verbrauch von Coffee-to-go Bechern zu reduzieren“, so die Ministerpräsidentin.

Die RhineCleanUp GmbH ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung des Umweltschutzes und des Umweltbewusstseins sowie des Naturschutzes und der Landschaftspflege entlang des Rheines, seiner Nebenflüsse und anliegender Städte einsetzt. Am ersten Aktionstag im Jahr 2018 beteiligten sich 10.000 Freiwillige in 59 Städten und Gemeinden in fünf Ländern an der Aktion. Damit gilt es als größte koordinierte Müllsammelaktion in Europa.