Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagt Teilnahme an Premiere der Nibelungen-Festspiele ab

„Die Nibelungen-Festspiele sind ein Leuchtturm im rheinland-pfälzischen Kulturkalender und weit darüber hinaus. Wie gerne wäre ich heute bei der Premiere dabei gewesen! Ich bitte um Verständnis, dass ich mich nach dem verheerenden Hochwasser in Teilen unseres Landes mit ganzer Kraft um die Bewältigung der Naturkatastrophe kümmern muss“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Mainz. „Kulturministerin Katharina Binz wird die Landesregierung in Worms vertreten. Ich freue mich schon darauf, selbst wieder die Premiere im nächsten Jahr zu besuchen.“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den Intendanten der Festspiele, Nico Hofmann, und den Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel telefonisch informiert und den Festspielen einen guten Verlauf gewünscht. Das ganze Ensemble habe sich so intensiv auf die Premiere vorbereitet. Die bestimmt ein voller Erfolg werde, war sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer sicher.

Ihre Gedanken seien bei den von den Überschwemmungen in ihrer Existenz bedrohten Menschen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Wäre dieses Unglück nicht geschehen, wäre ich heute mit Freude dabei gewesen, wenn endlich wieder Kultur, endlich wieder ein Festspielsommer mit zumindest 700 Zuschauerinnen und Zuschauern bei jeder Aufführung möglich ist. Das ist ein wichtiges Signal für die Kulturszene im ganzen Land, die von der Pandemie existenziell getroffen wurde. Die Nibelungen-Festspiele geben uns Zuversicht für mehr Normalität bei den kulturellen Angeboten, die wir alle in den vergangenen Monaten schmerzlich vermisst haben.“