Ministerpräsidentin Malu Dreyer setzt ihre Sommerreise in Rheinhessen fort

Zwei Weltmarktführer und ein vielfach prämiertes Weingut standen am zweiten Tag auf dem Programm der Sommerreise von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Oberstes Ziel der Landesregierung ist es, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so gut wie möglich aufgefangen werden können. Das Management der Krise muss auf innovative, nachhaltige Lösungen setzen, damit wir mit nachhaltigeren Produkten und Produktionen neu starten können“, so die Ministerpräsidentin.

Die Chemische Fabrik Budenheim sei schon heute ein Vorzeigebeispiel für nachhaltiges Wirtschaften in einer hoch innovativen Branche und gehöre zu den Weltmarktführern bei Phosphaten. Bei ihrem Gespräch mit Geschäftsführung und Betriebsrat informierte sich die Ministerpräsidentin unter anderem über das Umweltmanagementsystem und die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens. Beim Rundgang konnte sich die Ministerpräsidentin ein Bild vom neuesten Innovationsvorhaben des Spezialchemieunternehmens machen, dem Bau eines neuen Produktionsgebäudes nach modernsten Standards im Rahmen des Großprojekts ProNext. Dafür wird der Chemiehersteller über 80 Millionen Euro am Standort investieren. „Unternehmen wie die Chemische Fabrik Budenheim sind das Markenzeichen von Rheinland-Pfalz. Sie ist ein großer attraktiver Arbeitgeber mit einer langen Tradition. Als global vernetztes Unternehmen zeichnet sie sich trotzdem durch ihre große regionale Verbundenheit aus“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Tradition und Moderne verbindet auch die Strassburger Filter GmbH in Westhofen, die nächste Station der Sommerreise der Ministerpräsidentin, aufs Beste. Das Unternehmen ist weltweit die Nummer Eins beim Bau von Anlagen und Systemen zur Filtration von Fest- und Flüssigstoffen. Entstanden aus Bedarfen des regionaltypischen Weinanbaus baut das Unternehmen heute in vierter Generation Anlagen für die Chemie- und Pharmaindustrie mit Wachstumschancen in der Pharma-Branche, insbesondere bei der Blutplasmafiltration. „Rheinland-Pfalz hat eine differenzierte Wirtschaftsstruktur mit vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, von denen sich einige so wie der Strassburger Filter GmbH als Hidden Champions führend auf dem Weltmarkt etabliert haben. Unser Land ist gut aufgestellt, um auch nach der Krise wirtschaftlich stark und erfolgreich zu sein“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die sich bei einer Führung durch die Montagehalle über die aktuelle Situation des Unternehmens informierte.

Die Corona-Krise habe auch den hohen Stellenwert von digitalen Lösungen in allen Bereichen des Lebens demonstriert. „Viele sind damit sehr kreativ umgegangen, so wie die Winzerfamilie Baumann vom Weingut Domhof in Guntersblum, deren Live-Online-Weinproben sich zu einem großen Erfolg entwickelt haben“, sagte die Ministerpräsidentin. Auf ihrem Rundgang durch das Weingut und das barrierefreie Hotel tauschte sie sich mit der Winzerfamilie über die aktuelle Situation der regionalen Wein- und Tourismuswirtschaft aus und nahm anschließend an ihrer ersten Online-Weinprobe teil. „Gerade die Hotellerie und das Gastgewerbe, eng verbunden mit unserer wunderbaren Weinwirtschaft“, musste und muss starke Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Landesregierung unterstützt nach Kräften, um Arbeitsplätze wie Wertschöpfung zu erhalten und diesen wichtigen Teil unserer Lebensart, die Gastfreundschaft und Lebensfreude, zu bewahren“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mit der kürzlich gestarteten Tourismuskampagne „Deine Goldene Zeit in Rheinland-Pfalz“ werde die Vermarktung des Hotel- und Gaststättengewerbes bundesweit gestärkt.