Ministerpräsidentin Malu Dreyer: SIMONA AG verbindet digitale Transformation, Nachhaltigkeit und gutes Miteinander

„Wir erleben gerade eine Gesundheitskrise, die auch die Wirtschaft vor große Herausforderungen stellt. Es ist gut zu sehen, dass die Unternehmen in Rheinland-Pfalz ihr Krisenmanagement auch dazu nutzen, um die digitale Transformation und die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit gezielt voranzutreiben. Dafür ist die SIMONA AG ein hervorragendes Beispiel“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Unternehmensbesuch in Kirn.

Das traditionsreiche Unternehmen ist führender Hersteller und Entwicklungspartner thermoplastischer Kunststoffprodukte mit internationalen Produktions- und Vertriebsstandorten. Bei ihrem Besuch informierte sich die Ministerpräsidentin vor allem über die Herstellung von Produkten, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen können: Dazu gehören transparente Platten für Hygiene- und Schutzeinrichtungen, die zum Einbau an Schaltern und Kassen oder als Trennwände verwendet werden. Die Ministerpräsidentin dankte dem Unternehmen, das seine Produktion dem hohen Bedarf an Hygieneschutzwänden angepasst hat und zahlreiche Platten an Krankenhäuser oder die Gewerbeinitiative Kirner Land gespendet hat. „Dieses gute Miteinander zeichnet die rheinland-pfälzische Wirtschaft aus“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Mit flexiblen und kreativen Lösungen trügen die Unternehmen in Rheinland-Pfalz dazu bei, das Zusammenleben und –arbeiten unter der Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand und Hygiene zu ermöglichen.

Mit dem Vorstand, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Betriebsratsvorsitzenden der SIMONA AG sprach die Ministerpräsidentin auch über aktuelle Entwicklungen am Standort Kirn und über strategische Vorhaben. Als kunststoffverarbeitendem Unternehmen ist es der SIMONA AG besonders wichtig, einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Seit Jahrzehnten kommen die PVC-Platten des Unternehmens ohne umweltbelastende Bleistabilisatoren aus und 98 Prozent der bei der Produktion entstehenden Abfälle können dem Produktionskreislauf wieder zugeführt werden. „Nachhaltige Produktion ist eines der Markenzeichen für Rheinland-Pfalz und viele Unternehmen verpflichten sich hoher Umwelt-Standards“, so die Ministerpräsidentin. „Das macht sie auch als ausbildende Unternehmen attraktiv für junge Menschen wie hier in Kirn die SIMONA AG, die mehrfach für ihr Engagement in der Aus- und Weiterbildung ausgezeichnet wurde.“

„Ein wichtiges Element unserer Kultur und Strategie ist es, Nutzen für die Gesellschaft zu stiften. Unsere langlebigen Produkte helfen, Chemieanlagen sicherer zu machen, die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu ermöglichen oder durch ihr geringes Gewicht Emissionen zu reduzieren. Im breiten Anwendungsgebiet von SIMONA gibt es viele weitere Beispiele für den nachhaltigen und intelligenten Einsatz von Kunststoffen. Verantwortung tragen wir für die Umwelt. Wir arbeiten aktiv in zahlreichen Initiativen mit, um Kunststoffabfälle zu reduzieren oder gar nicht erst entstehen zu lassen, Wertstoffkreisläufe aufzubauen oder Recycling-Materialien zu fördern. Mit SIMOGREEN haben wir schon vor Jahren eine eigene Produktlinie mit biobasierten Rohstoffen entwickelt.“, so Matthias Schönberg, CEO der SIMONA AG.