Ministerpräsidentin Malu Dreyer startet ihre Sommerreise – Mit Kreativität und Innovationen Zukunft gestalten

„In einem gemeinsamen Kraftakt haben wir die akute Phase der Corona-Pandemie gemeistert. Bei meiner Sommerreise möchte ich einen persönlichen Eindruck gewinnen, wie die Menschen mit der besonderen Situation und den weiterhin notwendigen Einschränkungen umgehen. Mit Kreativität und Innovationen gestalten wir auch unter schwierigen Bedingungen in Rheinland-Pfalz Zukunft. Dafür ist meine erste Station, der Digital Hub Region Trier, ein gutes Beispiel“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer am ersten Tag ihrer diesjährigen Sommerreise in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg.

Als Anlaufstelle für die digitale Wirtschaft in der Region Trier stehe der Digital Hub für Experimentierfreude, Informationsaustausch und Gründergeist. „Die Vernetzung zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die hier stattfindet, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass aus innovativen Ideen zukunftsweisende Geschäftsmodelle und gesellschaftlicher Fortschritt entstehen können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie informierte sich bei ihrem Besuch über die Ergebnisse des Trierer Healthcare Hackathon, der aufgrund der Corona-Situation als Online-Veranstaltung stattfand, und lernte einige Gewinner-Teams kennen. Besonders freue Sie sich, dass auch Schüler und Schülerinnen am Hackathon teilgenommen haben und die Jury mit ihren kreativen Ideen überzeugen konnten. Die Ministerpräsidentin zeigte sich beeindruckt von den digitalen Lösungsansätzen aus dem medizinischen Bereich. Digitale Innovationen hätten ein enormes Potential und seien wichtig für die Sicherstellung einer patientennahen Gesundheitsversorgung.

Nächste Station der Ministerpräsidentin war die Ferienfreizeit des Palais e.V. auf einem Gartengrundstück in Trier-Irsch. Dort wurde ihr das Ferienangebot „Erlebe deine Stadt und Umgebung“ vorgestellt, das von der Pädagogischen Lernhilfegruppe des Vereins für Grundschulkinder durchgeführt wird. Sie besuchte außerdem verschiedene Workshops der „Adventure Woche“, in der elf- bis 14-jährige Jugendliche besondere Abenteuer in der Stadt und in der Natur erleben können. “Es ist schön zu sehen, dass die Kinder endlich wieder miteinander spielen und die Ferien genießen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für viele Eltern sei es oft schwer, die Ferienzeiten zu überbrücken. Deshalb unterstütze und fördere die Landesregierung den Ausbau von Ferienbetreuungsangeboten. Neben einer guten und gebührenfreien Bildungslandschaft seien solche Angebote wichtig, um Familien gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

Der Reiseweg der Ministerpräsidentin ging weiter in die Ortsgemeinde Trassem, eine seit 1980 staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg. Dort besuchte sie das Hotel St. Erasmus und informierte sich im Gespräch mit der Inhaberfamilie über die Erfahrungen durch die Corona-Einschränkungen und die Perspektiven des Familienunternehmens im Hotel- und Gaststättengewerbe. Die Inhaber hatten die Zwangspause genutzt, um verstärkt in den interaktiven Dialog mit den Gästen zu treten, Konzepte neu zu denken und weitere Investitionen zu planen. „Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor. Wir wollen trotz Corona-Pandemie zu unserer alten Stärke zurückkommen. Dafür braucht es unsere kleinen und mittelständischen Familienunternehmen, die mit frischen Ideen und couragiertem Einsatz neue Wege gehen und eine tragende Säule unserer Tourismuswirtschaft darstellen. Ein zukunftsorientiertes Fundament bildet dabei die vom Land breit angelegte Tourismusstrategie, die - wie die kürzlich bundesweit gestartete Tourismuskampagne „Deine Goldene Zeit in Rheinland-Pfalz“ - die Vermarktung des Hotel- und Gaststättengewerbes im In- und Ausland weiterhin stärken soll“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.