Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir sind gut vorbereitet für die Zukunft in Europa

„Europa steht vor großen und vielfältigen Aufgaben durch die Zeitenwende, die der russische Angriffskrieg in der Ukraine ausgelöst hat. Wir nehmen Menschen auf, die vor dem Krieg fliehen – und wir müssen unsere Energieversorgung neu organisieren. Gleichzeitig erfordert der Klimawandel den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Und nicht zuletzt will unser Kontinent wettbewerbsfähig bleiben und muss deshalb die Digitalisierung in allen Lebensbereichen weiter vorantreiben. Rheinland-Pfalz ist bei der Bewältigung dieser Herausforderungen Vorreiter und geht gut vorbereitet mit Europa in die Zukunft.“ Das erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute nach der Verabschiedung des Europaplans 2022/23 durch den Ministerrat in Mainz.

Europastaatssekretärin Heike Raab betonte: „Neben unserer Unterstützung für zentrale Vorhaben der EU wie den European Green Deal steht für Rheinland-Pfalz mit seinen Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien der Alltag der Menschen in Europa im Vordergrund. Wir arbeiten regional über Grenzen hinweg zusammen, um den Europäerinnen und Europäern in unserer Region das Leben zu erleichtern. Diese Zusammenarbeit wollen wir ausbauen – und dafür auch die Gipfelpräsidentschaft in der Großregion sowie die deutsche Delegationsleitung in der Oberrheinkonferenz nutzen.“

 

Der Europaplan 2022/23 listet die politischen Prioritäten des Landes auf, die mit den Vorhaben der EU ineinandergreifen. Ergänzt wird der Europaplan durch einen Annex mit einer Übersicht über europäische Förderprogramme im Rahmen der geteilten Mittelverwaltung im Land Rheinland-Pfalz. Er ist im Internet abrufbar unter: https://europa.rlp.de/de/rlp-und-europa/europaplan/