Staatssekretärin Heike Raab fordert längere Gültigkeit für Digitale Einreiseanmeldung in der Grenzregion Moselle

„Die Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Digitalen Einreiseanmeldung für Grenzgänger wäre ein wichtiges Signal zur Aufrechterhaltung des Alltagslebens in der Grenzregion und eine spürbare Alltagserleichterung für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Département Moselle auf ihrem täglichen Weg zum Arbeits- oder Ausbildungsplatz über die Grenze hinweg. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit dem Bund zu einer guten Lösung kommen werden.“ Dies sagte die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatssekretärin Heike Raab, zu der Forderung, die Gültigkeitsdauer der Digitalen Einreiseanmeldung auf mindestens eine Woche auszuweiten.

„Wir haben Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Ebene und der rheinland-pfälzischen Wirtschaft geführt. Allen ist dies ein wichtiges Anliegen. Daher haben wir dem Bund nun eine praktikable Lösung für die Grenzgänger und Grenzpendler in und aus unserem französischen Nachbar-Département Moselle vorgeschlagen,“ betonte die Staatssekretärin. Sie hatte sich, auch nach Gesprächen mit den Partnern in Baden-Württemberg und dem Saarland sowie dem Bundesministerium des Innern, an das Bundeskanzleramt sowie das Bundesministerium für Gesundheit gewandt.

„Der effektive Schutz der Bevölkerung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Alltagslebens im Grenzraum bleibt weiterhin ein wichtiges Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Wir werden dazu bei der Eindämmung der Pandemie weiter eng mit unseren Partnern in den Grenzregionen zusammenarbeiten“, unterstrich Staatssekretärin Heike Raab.

Das Département Moselle ist am 2. März 2021 vom Robert-Koch-Institut als Virusvariantengebiet eingestuft worden. Alle wichtigen Informationen für Grenzgänger und Grenzpendler finden sich auf den Corona-Seiten des Landes unter https://corona.rlp.de/de/service/faqs/.