Über eine Million Euro Förderung zur Sanierung des Nordbads in Trier

Gute Nachrichten für Triers Wasserratten: Für die Sanierung des Freibad Trier-Nord übergab Ministerpräsidentin Malu Dreyer Oberbürgermeister Wolfram Leibe einen Förderbescheid über 1,098 Millionen Euro. Die Kosten für die Sanierung des Eingangsgebäudes und des Vorbereichs werden insgesamt auf 1,26 Millionen Euro netto geschätzt. Das Land bezuschusst im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ 90 Prozent der förderfähigen Kosten.

„Die Landesregierung unterstützt die Kommunen zielgerichtet, um gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Rheinland-Pfalz zu schaffen. Ich freue mich sehr, dass ich heute den Förderbescheid aus dem Programm der Städtebaulichen Erneuerung überreichen darf. Das Nordbad erfüllt eine wichtige integrative Funktion in der gesamten Stadt. Durch die barrierefreie Ausgestaltung werden künftig Menschen mit Behinderungen das Bad besser nutzen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Oberbürgermeister Leibe dankte der Ministerpräsidentin und betonte: „Die Sanierung ist eine sehr wichtige Investition für die Bürgerinnen und Bürger, denn für viele Triererinnen und Trierer ist das Nordbad im Sommer eine zweite Heimat. Und wir alle wissen, wie sehr uns Heimat am Herzen liegt. Daher kann ich ganz klar sagen: Das Nordbad ist für uns eine Herzensangelegenheit.“

Das Eingangsgebäude des Nordbads wird grundlegend saniert und die Räume werden neu zugeschnitten. Es wird einen zentralen Umkleidebereich mit Schränken, Kabinen, Sammelumkleiden sowie Duschen und Toiletten geben. Ein neuer Eltern-Kind-Bereich soll direkten Zugang zum Kleinkindaußenbereich erhalten. Außerdem wird ein barrierefreier Bereich mit Umkleide, Dusche und WC eingerichtet. Auch die Vorfläche des Bads wird erneuert. Voraussichtlicher Baubeginn ist nach Ende der Badesaison 2020, im Frühjahr 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 2021 findet kein Badebetrieb statt.