Zweite Zukunftskonferenz: Land mit Kommunen im engen Austausch

Nach der ersten Zukunftskonferenz vom 7. September sollen bei einer weiteren Ahrtalkonferenz die nächsten konkreten Schritte für den Wiederaufbau im Ahrtal abgestimmt werden. Dazu lädt die Landesregierung gemeinsam mit dem Landkreis Ahrweiler für den 30. September am Abend nach Grafschaft-Ringen ein. „Rechtzeitig zum Beginn der Antragstellung sollen die Bürger und Bürgerinnen Klarheit über die Fördermöglichkeiten erhalten. Sie müssen wissen, wo und wie sie ihre zerstörten Häuser und Wohnungen sanieren oder wiederaufbauen können. Dafür ist der Austausch mit Fachleuten, Experten und Expertinnen sowie den kommunalen Vertretern und Vertreterinnen unabdingbar“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die die zweite Ahrtalkonferenz bereits bei ihrem letzten Besuch mit der Bundeskanzlerin am 3. September im Ahrtal angekündigt hatte.

Wie bei der ersten Konferenz sollen alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eingebunden werden, wenn es neben dem Fortgang zur Ideensammlung der vorherigen Veranstaltung um Fördermöglichkeiten, aber auch um wasserwirtschaftliche Gegebenheiten geht. Dabei kommen Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Landesbehörden zu Wort.

Damit eine breite Kommunikation mit der Bevölkerung gewährleistet ist, werden im Anschluss Einwohnerversammlungen durchgeführt. Dazu ist die Wiederaufbaubeauftragte Nicole Steingaß heute bereits auf die hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zugegangen, um geeignete Orte zur Durchführung zu finden.