Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf „Im Land daheim-Tour: Neue Wege in Gesundheit und Pflege“

Innovative und kreative Wege in Gesundheit und Pflege stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Sommerreise von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die heute in der Pfalz startete. Vom 5. bis 8. August besucht sie in vier unterschiedlichen rheinland-pfälzischen Regionen innovative Projekte und Einrichtungen, die zukunftsweisende Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels geben.

„Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Damit alle Menschen vor Ort gut leben können, gehören Gesundheit und Pflege zu den Schwerpunkten unserer Politik“, betonte die Ministerpräsidentin. Für eine bedarfsgerechte und wohnortnahe Gesundheits- und Pflegeversorgung fördere die Landesregierung nachhaltige Strukturen und unterstütze Projekte und Initiativen im ganzen Land. „Die Menschen brauchen gute Rahmenbedingungen vor Ort, um in allen Lebensphasen gut versorgt zu sein. Auf meiner Sommerreise möchte ich mir von innovativen Projekten und Einrichtungen ein Bild machen, die eine Vorreiterrolle in den Bereichen Gesundheit und Pflege einnehmen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

Erste Station ihrer Reise in die Pfalz war die Wohn-Pflege-Gemeinschaft „Wohnen am Dorfplatz“ des Bürgervereins Neuburg. Dort informierte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer über das Wohnprojekt und tauschte sich mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen sowie Vereinsvertreterinnen und -vertretern aus. „Menschen wollen auch im Alter dort wohnen und versorgt werden können, wo ihr Lebensmittelpunkt und ihr vertrautes Umfeld ist“, erklärte die Ministerpräsidentin. Ihre Vision sei es daher, dass in jeder Gemeinde in Rheinland-Pfalz ein gemeinschaftliches Wohnprojekt für das Leben im Alter entstehe. Die Bürgergemeinschaft in Neuburg zeige in vorbildlicher Weise, wie ein funktionierendes Miteinander der Generationen innerhalb der Wohngemeinschaft und auch mit der gesamten Ortsgemeinde möglich sei, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei dem Rundgang in der Einrichtung.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen hat sich die Ministerpräsidentin anschließend mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pflegestützpunkten und des Projektes Gemeindeschwesterplus aus dem Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau ausgetauscht. Die landesweit 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz bieten Betroffenen und Angehörigen eine wohnortnahe Beratung zum Thema Pflege. Das Projekt der Gemeindeschwesterplus wurde ergänzend zu den bereits bestehenden Beratungsangeboten geschaffen. Es richtet sich an Menschen, die noch keine Pflege benötigen, jedoch Unterstützung im Alltag brauchen. „Das Projekt Gemeindeschwesterplus liegt mir ganz besonders am Herzen. Es ist bundesweit einzigartig und hat bisher große Resonanz gezeigt. Ich bin daher fest davon überzeugt, dass wir mit der Gemeindeschwesterplus eine Lücke bei der Beratung und Unterstützung hochbetagter Menschen schließen“, so die Ministerpräsidentin.

Zum Abschluss ihres ersten Reisetages besuchte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die im Jahr 2018 in Betrieb genommene Integrierte Leitstelle in Ludwigshafen. Von dort aus koordinieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Erstalarmierungen und Einsätze, die in der Region Vorderpfalz eingehen. „Der Rettungsdienstbereich Ludwigshafen ist auf die Fläche gesehen der kleinste in Rheinland-Pfalz. Mit rund 150.000 Rettungsdiensteinsätzen und mehreren Tausend Feuerwehreinsätzen pro Jahr ist er jedoch zugleich der einsatzstärkste“, so die Ministerpräsidentin. Um die Integrierten Leitstellen an modernste Sicherheitsstandards anzupassen, stelle die Landesregierung deshalb erhebliche Investitionsmittel aus allgemeinen Haushaltsmitteln zur Verfügung. In Ludwigshafen habe sich das Land an knapp der Hälfte der Baukosten beteiligt. „Unsere Investition in die Integrierte Leitstelle ist eine weitere Investition in die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen,“ betonte die Ministerpräsidentin.

 

„Gesundheit und Pflege gehören zu den Schwerpunkten der Landesregierung. Mit unserer Politik wollen wir gute und gleichwertige Lebensverhältnisse im Land schaffen. Daher ist es mir ein großes Anliegen, mich mit Rheinland-Pfälzern und Rheinland-Pfälzerinnen zu diesem Thema auszutauschen und mir vor Ort ein Bild machen zu können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu ihrer Sommerreise. Nach dem Auftakt in der Pfalz, wird sie in den nächsten drei Tagen die Regionen Mainz und Rheinhessen, Trier und Eifel sowie Koblenz besuchen.