Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf Sommerreise: Gesundheit und Pflege in Mainz und Rheinhessen

Der zweite Tag ihrer Sommerreise unter dem Motto „Im Land daheim-Tour: Neue Wege in Gesundheit und Pflege“ führte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute nach Mainz und Rheinhessen. Im Mittelpunkt ihrer viertägigen Reise durch die Regionen des Landes stehen innovative Projekte und Einrichtungen, die zukunftsweisende Antworten auf die Herausforderungen in den Bereichen der Gesundheit und Pflege bieten. „In Zeiten des demographischen Wandels entscheidet eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Gesundheits- und Pflegestruktur darüber, ob die Menschen überall im Land gut leben können“, sagte die Ministerpräsidentin. Die Landesregierung fördere deshalb nachhaltige Strukturen und unterstütze Projekte und Initiativen im ganzen Land.

Zum Auftakt ihres zweiten Reisetages besuchte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die AWO-Kita Zauberstein in Osthofen. Vor Ort hat sie sich über das pädagogische Konzept der gesundheits- und ernährungsbewussten Kindertagesstätte sowie die dortige Umsetzung der Initiative „Kita isst besser“ informiert.  „Die Sensibilisierung für eine gesunde Ernährung der Kinder und Jugendlichen in Kitas und Schulen ist einer der Schwerpunkte der rheinland-pfälzischen Ernährungspolitik“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Im Gesetzentwurf zum Kita-Zukunftsgesetz sei daher unter anderem vorgesehen, das Verpflegungsangebot in den rheinland-pfälzischen Kitas weiter auszubauen.  

Anschließend tauschte sie sich bei einem Gespräch mit beruflich qualifizierten Medizinstudenten der Universität Mainz über deren Studienalltag aus. „Mit der Novellierung des Hochschulgesetzes im Jahr 2010 haben wir die Zugangsmöglichkeiten zum Hochschulstudium für Studienanwärter ohne Abitur aber mit beruflicher Qualifikation in unserem Land deutlich vereinfacht. Seitdem steigt die Zahl der beruflich qualifizierten Studierenden stetig an. Diese Entwicklung spricht für den Erfolg“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Durch die Öffnung des Hochschulzugangs könne man zusätzlich benötigtes Fachpersonal gewinnen und zur Sicherung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung beitragen.

Dritte und letzte Station der heutigen Sommerreise war das Beratungscafé „unplugged“ in Mainz. Dort haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein offenes Ohr für junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen. „Orte wie das Beratungscafé geben jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen und bei psychischer Erkrankung dringend benötigten Halt und Orientierung. Sie sind ein wichtiger Ankerpunkt in Krisensituationen“, so die Ministerpräsidentin. Sie lobte im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Beratungscafés zudem die dortige intensive Aufklärungsarbeit gegen Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen. Die Landesregierung unterstützt verschiedene Projekte zur psychischen Gesundheitsförderung, darunter das niedrigschwellige Präventionsprogramm „Verrückt? Na und!“.

„Gesundheit und Pflege gehören zu den Schwerpunkten der Landesregierung. Mit unserer Politik wollen wir gute und gleichwertige Lebensverhältnisse im Land schaffen. Daher ist es mir ein großes Anliegen, mich mit Rheinland-Pfälzern und Rheinland-Pfälzerinnen zu diesem Thema auszutauschen und mir vor Ort ein Bild machen zu können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Nach Stationen in der Pfalz sowie Mainz und Rheinhessen besucht sie in den nächsten beiden Tagen Projekte und Einrichtungen in den Regionen Trier und Eifel sowie in Koblenz.