Ministerpräsidentin Malu Dreyer betont Bedeutung der transatlantischen Beziehungen

Bei einem Gespräch mit 30 Honorarkonsuln, die Deutschland in den USA und Kanada vertreten, hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen unterstrichen. „Rheinland-Pfalz ist ein leistungsstarker Investitions- und Wirtschaftsstandort mit einer hohen Exportquote. Ein fairer und freier Außenhandel hat deshalb eine große Bedeutung für unser Land“, sagte die Ministerpräsidentin bei dem Treffen in der Staatskanzlei. Die verstärkte Zusammenarbeit auf beiden Seiten des Atlantiks könne nur Chancen und Vorteile bringen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer bezeichnete es als große Ehre, dass sich die Repräsentanten aus den USA und Kanada bei ihrer zweitägigen Reise über die Besonderheiten von Rheinland-Pfalz informierten. „Unser Land ist nicht nur wirtschaftlich stark, sondern kann auch eine ereignisreiche Geschichte und viele kulturelle Besonderheiten vorweisen. Ich freue mich, dass all das bei Ihrem Besuchsprogramm zum Ausdruck kommt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Stationen der Reise waren gestern die Airbase Ramstein, das Hambacher Schloss sowie die BASF SE. Am Abend tauschten sich die Konsuln bei einem Empfang in der Staatskanzlei mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, sowie weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern aus.

Am zweiten Besuchstag besichtigten die Honorarkonsuln das ZDF-Sendezentrum sowie die Mainzer Innenstadt. Nach dem Gespräch mit der Ministerpräsidentin steht ein Besuch des Kellerlabyrinths in Oppenheim sowie eine Weinprobe in der Weinbaudomäne Oppenheim auf dem Programm.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer wies auch darauf hin, dass Rheinland-Pfalz mit über 50.000 Menschen zu den größten Militärgemeinden außerhalb der Vereinigten Staaten gehöre. „Die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen leben mit den amerikanischen Familien seit Jahrzehnten in guter Nachbarschaft zusammen. Außerdem sind die US-Streitkräfte mit rund 7.300 deutschen Ortskräften viertgrößter Arbeitgeber in unserem Land“, so die Ministerpräsidentin. Rheinland-Pfalz sei auch sehr daran interessiert, die guten Beziehungen zu Kanada nicht nur im wirtschaftlichen Bereich weiter auszubauen. Im September 2017 sei sie als amtierende Bundesratspräsidentin zu politischen Gesprächen nach Ottawa und Toronto gereist.

Das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Washington D.C. organisieren seit 1999 alle zwei Jahre Informationsreisen für die Honorarkonsuln, die Deutschland in den USA und Kanada vertreten, nach Deutschland. Neben Berlin führen diese Reisen immer auch in unterschiedliche Bundesländer. Ziel ist es, die Honorarkonsuln mit den aktuellen Entwicklungen in Deutschland vertraut zu machen und Kenntnisse über die Standortortvorteile einzelner Bundesländer zu verbessern.