Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Innovativer Mittelstand bietet attraktive Karrierechancen

„Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen in Rheinland-Pfalz mit geeigneten Rahmenbedingungen weiter stärken. Denn die innovative Wirtschaft in den Regionen unseres Landes bietet vielen Menschen attraktive Karrierechancen.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einer Podiumsdiskussion des Verbandes deutscher Unternehmerinnen in Wittlich erklärt. Die Landesregierung schaffe eine gute Ausgangssituation, damit sich die Betriebe entwickeln könnten. So stelle sie zusätzliche Mittel für den Ausbau der Daten- und Straßeninfrastruktur bereit, fördere neue Technologien und die Gründung von Unternehmen.

Die Gründerinitiative Rheinland-Pfalz des Wirtschaftsministeriums sei die landesweite Anlaufstelle für Existenzgründer. Auch die Investitions- und Strukturbank als zentrales Förderinstitut des Landes stehe für alle Fragen der Unternehmensgründung bereit. „Das Interesse daran, eigene Unternehmen zu führen, wächst gerade auch bei den Frauen“, erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Der Anteil der Unternehmerinnen steigt bundesweit seit vielen Jahren. Um diesen Trend zu stärken, habe ich als Ministerpräsidentin ein Gründerinnenfrühstück ins Leben gerufen, bei dem die Unternehmerinnen Erfahrungen austauschen und sich gut vernetzen können.“

Wichtig für den Erfolg von Unternehmen auch fernab der Ballungszentren sei eine gute Infrastruktur sowie der Breitband- und Netzausbau, so die Ministerpräsidentin. Bis zum Jahr 2025 werde in Rheinland-Pfalz die Grundlage dafür geschaffen, dass allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen ein gigabitfähiger Anschluss auf Grundlage von hochleistungsfähiger Glasfaser zur Verfügung stehe. Zudem fördere das Land den Ausbau von 1000 WLAN Hotspots in den Kommunen.

Die Frage nach den Entwicklungschancen der Großregion Trier als Industriestandort beantwortete Ministerpräsidentin Malu Dreyer zuversichtlich: „Die Industriekultur in Trier ist stark mittelständisch geprägt und damit nicht so anfällig für konjunkturelle Schwankungen.“ Wachstumsimpulse seien vom neuen Hochmoselübergang zu erwarten, der Ende dieses Jahres fertiggestellt werden solle. Auch die B50 neu könne die Nachfrage nach Gewerbe- und Industrieflächen ankurbeln. Schon jetzt entwickelten sich die Industriestandorte Wittlich und der Industriepark Region Trier bei Föhren positiv.