Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Lothar Sorger hat viel für Opel und die Mitarbeiter geleistet

„Lothar Sorger hat einen großen Beitrag zur positiven Entwicklung von Opel in Rheinland-Pfalz, zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen geleistet“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Verabschiedung des Betriebsratsvorsitzenden in Kaiserslauten, an der auch Opel-Werksleiter Peter Winterheimer sowie Dr. Klaus Weichel, Oberbürgermeister von Kaiserslautern, teilnahmen.

Lothar Sorger habe bei Opel viele emotionale und aufreibende Momente erlebt, erinnerte die Ministerpräsidentin. Dabei habe er erreicht, dass trotz unterschiedlicher Interessenlagen tragfähige Lösungen zustande gekommen seien. Ohne eine funktionierende Mitbestimmung wäre eine erfolgreiche Krisenbewältigung nicht möglich gewesen.

„Rheinland-Pfalz zeichnet sich durch eine starke Sozialpartnerschaft aus“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mitbestimmung sei gelebte Demokratie und in einer zukunftsgerichteten Wirtschaftsordnung unverzichtbar. „Mitbestimmung tut Unternehmen gut. Dazu braucht es engagierte Betriebsräte.“

Der „waschechte Pfälzer“ Lothar Sorger habe sich über Jahre und Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen erfolgreich für die Mitbestimmung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt, würdigte die Ministerpräsidentin. Er war zwölf Jahre stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, seit 2010 Vorsitzender und als stellvertretender Gesamtsbetriebsratsvorsitzender auch Mitglied des Aufsichtsrats von Opel.

„Der Kontakt zwischen Ihnen und der Landesregierung war dabei immer eng und vertrauensvoll“, so die Ministerpräsidentin. Sie freue sich, dass mit Thorsten Zangerle ein erfahrener und kompetenter Nachfolger das Amt des Betriebsratsvorsitzenden übernehmen werde.