Beck lobt entscheidenden Schritt für den Jugendmedienschutz

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hält es für einen entscheidenden Schritt im Bereich des modernen Jugendmedienschutzes, dass die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) das erste Jugendschutzprogramm positiv bewertet hat.
Beck, der Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder ist, sagte, er freue sich über das positive Urteil der KJM. „Nutzerautonome Jugendschutzprogramme sind wichtige Instrumente, die Eltern dabei unterstützen, ihren Kindern ein altersgerechtes Surfen im Netz zu ermöglichen.“ Mit der Entscheidung für die Installation eines solchen Programms können die Erziehungsberechtigten festlegen, welche Inhalte ihren Kindern zugängig gemacht werden.

„Die KJM hat uns in dieser Woche dem Ziel, zeitnah ein anerkanntes Jugendschutzprogramm anbieten zu können, deutlich näher gebracht. Nun ist es wichtig, dass möglichst viele Anbieter von Inhalten im Netz ihre Seiten klassifizieren, damit diese dann von einem Jugendschutzprogramm ausgelesen werden können. Eine qualifizierte Unterstützung bei der Alterseinstufung bekommen die Anbieter von den Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrollen, die in diesem Bereich sehr gute Arbeit leisten“, sagte der Ministerpräsident.

Beck appelliert an alle Beteiligten des Prozesses, konzentriert und gemeinschaftlich weiterzuarbeiten, so dass Eltern so schnell wie möglich auf solche Angebote zugreifen können. Außerdem fordert er die Wirtschaft auf, sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung der Jugendschutzprogramme aktiv zu beteiligen.