Clemens Hoch: Gründerinnen unterstützen und den Austausch fördern

„Bei Unternehmensgründungen sind Frauen, auch in Zeiten der Digitalisierung, noch immer unterrepräsentiert – ein Zustand, den es zu ändern gilt“, betonte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, beim 5. Gründerinnen-Lunch im Gutenberg Digital Hub in Mainz. In Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer empfing der Staatssekretär gut 40 Gründerinnen und gründungsinteressierte Frauen zum Netzwerktreffen. Die Veranstaltung findet seit Herbst 2017 zweimal jährlich statt, um mehr Frauen zum Gründen zu motivieren. Die Ministerpräsidentin wünschte per Videobotschaft einen „tollen Gründerinnen-Lunch“.

Im Rahmen der Mainzer Gründerwoche referierte beim Gründerinnen-Lunch dieses Mal die Psychologische Psychotherapeutin Caroline Lutz-Kopp zum Thema Resilienz. „Das Netzwerktreffen fördert den Austausch der Gründerinnen, nimmt aber immer auch ein Thema besonders in den Blick, das die Frauen vor, während oder nach der erfolgreichen Unternehmensgründung beschäftigt“, so Clemens Hoch. Er betonte, wie wichtig es sei, Widerstandsfähigkeit gegen Stress zu entwickeln: „Neue agile Formen des Zusammenarbeitens ermöglichen Flexibilität, die die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Gründung erleichtern können. Die neuen Herausforderungen, die Schnelligkeit und Effizienz bergen jedoch unter Umständen neue Quellen für Stress. Resilienz wird ein immer wichtigerer Erfolgsfaktor und Baustein des Selbstschutzes.“

Die Gründerszene in Rheinland-Pfalz ist lebendig, jung und schnell. Mit Förderprogrammen wie InnoTop, Wagniskapital für Unternehmensgründungen sowie dem Infrastrukturwechsel von Kupfer zu Glasfaser für flächendeckende Gigabit-Netze bis 2025 gestaltet die Landesregierung die Bedingungen für eine attraktive Gründerlandschaft mit und unterstützt auf Initiative der Ministerpräsidentin besonders Frauen bei der Gründung.