Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Mainz ist herausragender Förderschwerpunkt in der Städtebauförderung

„Unsere Landeshauptstadt Mainz profitiert seit 1971 von den Mitteln aus der Städtebauförderung. Mit den aktuellen Förderbescheiden überschreiten wir die 100-Millionen-Euro-Grenze. Heute ist sozusagen ein ‚Förderjubiläum‘“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Mainzer Kaisertor. Dort überreichte sie Oberbürgermeister Michael Ebling im Fördergebiet Rheinufer zwei Bewilligungsbescheide aus dem Landesprogramm der Städtebaulichen Erneuerung. „Die Gelder ermöglichen der Landeshauptstadt, Akzente in der Stadtentwicklung zu setzen, den Abbau sozialer Problembereiche zu fördern und die Investitions- und Handlungsfähigkeit der Stadt in den kommenden Jahren zu stärken“, so die Ministerpräsidentin.

Im Rahmen des Oberzentrenprogramms bekommt die Landeshauptstadt von 2018 bis 2021 rund 20 Millionen Euro Fördergelder; des Weiteren sind 1,7 Millionen Euro für die Fortsetzung der städtebaulichen Entwicklung im Stadtteil Mainz-Neustadt vorgesehen. „Die Städtebaulichen Maßnahmen sind eine Möglichkeit, dem Wandel unser Zeit zu begegnen und ihn zu gestalten. Wie diese Stadt in Zukunft aussehen wird, das liegt in unserer Hand. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie die Landesmittel die Stadtentwicklung in Mainz weiter voranbringen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Neben der Weiterentwicklung des kommunalen Finanzausgleichs, der die finanzielle Ausstattung der Kommunen nachhaltig verbesserte, erführen die Kommunen nun weitere umfangreiche Förderung durch das Programm der Städtebaulichen Erneuerung, betonte die Ministerpräsidentin.

Die Erweiterung der Stadterneuerung der Aktiven und Sozialen Stadt ermöglichte erst die Förderung für eine zusammenhängende Erneuerung des Rheinufers, betonte Oberbürgermeister Michael Ebling: „Das Land fördert die Innovationsfähigkeit der fünf Oberzentren seit geraumer Zeit mit viel Geld - das macht die Landeshauptstadt zukunftsfähig und dafür danke ich von Herzen. Es ist ein Tag der großen Freude: die Stadt Mainz lebt am Strom, sie liebt den Rhein und dessen Ufer, da dieser eine hohe Aufenthaltsqualität bieten kann.“

Hier habe Mainz, dies gehöre zur Wahrheit dazu, noch Nachhofbedarf, so Ebling: „Die sich nun bietende Chance wollen und werden wir bestmöglich nutzen. Dies nicht allein, um den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren zu stärken, sondern um Mainz auch stadtplanerisch noch näher an den Rhein zu bringen. Mit der Schaffung von Hochbeeten zwischen der Theodor Heuss-Brücke und der Tiefgarage sowie daran anschließend der Anhebung der Holzschleiframpe und der Schaffung zusätzlicher Grünflächen zur stadtteilbezogenen Naherholung binden wir den Fluss stärker mit ein. Barrierefreie Fuß- und Radwege und die Freistellung unserer historischen Stadttore gehen damit einher. Dies ist ein guter Tag für das goldene Mainz am Rhein“, so Ebling.