Moderne Jugendherberge mit viel Komfort

„Besser geht es nicht. Die neue Südpfalz-Jugendherberge eröffnet passend zu den Sommerferien. Junge Menschen und Familien können so die Schönheit der Region und ein tolles Freizeitangebot genießen“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck bei der Eröffnung des Familien- und Jugendgästehauses in Bad Bergzabern.

Nach einer umfangreichen Modernisierung und Sanierung hat die Jugendherberge nach sechs Jahren wieder ihren Betrieb aufgenommen. Entstanden ist eine der modernsten Jugendunterkünfte mit 111 Betten, 30 Zimmern und jeweils eigenem Bad. Der Ministerpräsident war beeindruckt: „Der Komfort und die besonderen Erfordernisse der Gäste stehen im Mittelpunkt. So gibt es auch behindertengerechte Gästezimmer, die entsprechend barrierefrei zu erreichen und ausgestattet sind.“

Dank der gemeinsamen finanziellen Anstrengung der Stadt, der Verbandsgemeinde, des Landkreises sowie des Landes konnte das neue Haus in Zusammenarbeit mit den Deutschen Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland (DJH) realisiert werden. „Die interkommunale Finanzierung zeigt die Dringlichkeit und regionale Bedeutung der Maßnahme. Durch die neue Jugendherberge gewinnt Bad Bergzabern als Reiseziel an Attraktivität und die lokale Wirtschaft wird durch den Tourismus angekurbelt“, so Beck.

Mit mehr als einer Million Übernachtungen im Jahr 2010 in Jugendherbergen sowie den meisten Familienübernachtungen liege das Land bereits bundesweit an der Spitze. Bad Bergzabern habe nun zudem eine der modernsten Jugendherbergen Deutschlands, was die technische Ausstattung, die Gestaltung der Zimmer und auch energetische Gesichtspunkte betreffe. „Die Jugendherbergen sind nicht nur eine günstige Alternative, um das Land und seine Regionen zu entdecken. Sie haben mittlerweile, wenn man sich die Südpfalz-Jugendherberge anschaut, auch fast Hotelstandard. Falls doch noch etwas fehlt, finden Sie hierfür sicherlich Verwendung“, sagte der Ministerpräsident bei der Übergabe eines Spendenschecks an die Leiterin der Jugendherberge, Heidemarie Tjarksen.