"Die zum Schuljahresbeginn greifenden Neuerungen sind weitere Bausteine in einer kontinuierlich angelegten, schlüssigen bildungspolitischen Konzeption, in der Reformen mit Augenmaß konsequent umgesetzt werden. Die Erfolge einer solchen Konzeption für die Leistungsfähigkeit von Schulen, Schülerinnen und Schülern sind erst jüngst bei der ersten Überprüfung der bundesweit geltenden Standards für den Mittleren Schulabschluss deutlich geworden, bei der Rheinland-Pfalz im Ländervergleich sehr gut abgeschnitten hat", so die Bildungsministerin weiter.
"Zentrales Ziel der Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz ist: Alle Kinder und Jugendlichen sollen durch das schulische Angebot die Chance erhalten, ihre Fähigkeiten, Talente und Neigungen möglichst gut zu entwickeln“, hielt Doris Ahnen fest. Die sehr dynamisch verlaufende Schulstrukturreform solle diese Zielsetzung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung auf Dauer absichern. 52 in diesem Schuljahr neu startende Realschulen plus und 17 neue Integrierte Gesamtschulen zeigten, dass dies auch von Schulen, Schulträgern und Eltern engagiert mitgetragen werde. Damit ermöglichten insgesamt 162 Realschulen plus und 52 Integrierte Gesamtschulen landesweit Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten einer stärkeren individuellen Förderung, ein längeres gemeinsames Lernen und erweiterte Aufstiegschancen. "Und mit den vor den Sommerferien gefällten Entscheidungen über den nächsten Umsetzungsschritt der Schulstrukturreform wird die Reform zum Schuljahr 2011/2012 bereits weitestgehend abgeschlossen sein“, sagte die Ministerin. Mit sechs neuen Beruflichen Gymnasien und drei Höheren Berufsfachschulen würden jetzt zudem im Bereich der Berufsbildenden Schulen zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, höhere Bildungsabschlüsse zu erreichen.