Unter der Adresse <link http: reek.westpfalz.de>reek.westpfalz.de können sich alle Interessierten informieren. Das Wirtschaftministerium hat den Aufbau des Rechners mit rund 37.000 Euro gefördert.
„Jede Kommune kann mit diesem Online-Rechner ermitteln, wie viel Strom sie mit Hilfe von Sonne, Wind, Biomasse und Wasser erzeugen kann und wie viel Fläche sie dafür benötigen würde. Dabei ist es möglich, sich seinen Energiemix jeweils selbst zu wählen. Auch Bürgerinnen und Bürger können im Internet durchspielen, was die eigene Stadt oder Gemeinde zur Energiewende beitragen kann. Wer belastbare Informationen hat, kann dann auch an die schrittweise Umsetzung gehen“, stellt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke fest.
„Die Westpfalz-Kommunen zeigen, wie viel Energie sie haben. Die Region ist hier wieder einmal Vorreiter. Wir erhoffen uns Aufschluss von der Nutzung dieses Potenzialrechners auch für andere Landstriche“, so die Ministerin.
Zur Ermittlung der Energiepotenziale wurde eine Berechnungsmethode entwickelt, die sich auf geographische Informationssysteme stützt. Zugrunde liegen amtliche Geobasisdaten und statistische Angaben auf Gemeindeebene. Diese liefern beispielsweise Informationen über Bevölkerung und Bevölkerungsentwicklung (Modellrechnung bis 2020), Flächennutzung, Schutzgebiete, Vorranggebiete, Windgeschwindigkeiten, Globalstrahlung, Gebäudeflächen und Gefälle der Fließgewässer. Ebenso erfasst sind der gewerbliche Energiebedarf sowie die bereits erschlossenen Potenziale an erneuerbaren Energien.