Die Beauftragten der Landesregierung
Monika Fuhr, Beauftragte für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen
© Staatskanzlei RLP / Schäfer

Die Beauftragte des Ministerpräsidenten für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz ist Ansprechpartner für Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer jüdischen Glaubens, ein Bindeglied zwischen der Landesregierung und den jüdischen Gemeinden im Land und eine Koordinatorin aller Bemühungen zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus. Weitere Informationen
Dr. Fritz Brechtel, Beauftragter für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
© Staatskanzlei RLP

Dr. Fritz Brechtel ist der Beauftragte des Ministerpräsidenten für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Rheinland-Pfalz liegt im Herzen Europas mit Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien. Bedingt durch diese Lage kann das Land auf eine lange Tradition grenzüberschreitender Zusammenarbeit zurückblicken. Es sind Projekte für eine grenzüberschreitende Berufsbildung, gemeinsame Strategien in Bezug auf den demografischen Wandel, die Bildungspolitik, die Energiewende, die Gesundheitsversorgung oder die Raumentwicklung, die die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg ausmachen und Kontaktaufnahme und Austausch fördern. Mehr zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Ellen Kubica, Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen
© Staatskanzlei RLP / Pulkowski

Die Landesbehindertenbeauftragte hat zwei wichtige Aufgabe: Sie tritt für Menschen mit Behinderungen ein, wenn sie benachteiligt werden. Und sie sorgt dafür, dass die Gesetze für Menschen mit Behinderungen eingehalten werden. Unterstützt wird sie von der Fachabteilung Soziales im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie. Weitere Informationen
Miguel Vicente, Beauftragter für Migration und Integration
© MFFKI

Zu den wesentlichen Aufgaben des Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration zählt die Mitwirkung am Abbau von Benachteiligungen der Migrantinnen und Migranten sowie die angemessene Berücksichtigung ihrer Ansprüche auf gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft. Weitere Informationen
Kathrin Anklam-Trapp, Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität
© MASFFJ/Alexander Sell

Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp ist die rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität. Der Bund und die Länder haben lesbische, schwule, bisexuelle, transidente, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen (LGBT*IQ) auch nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus lange diskriminiert, ihnen Grundrechtsverletzungen zugefügt, sie teilweise auch strafrechtlich verfolgt und sie verächtlich gemacht. Obwohl unsere Gesellschaft in den letzten Jahren offener geworden ist, bestehen noch immer Vorbehalte, Vorurteile und feindseliges Verhalten gegenüber LGBT*IQ. Die rheinland-pfälzische Landesregierung legt seit 2011 einen Schwerpunkt auf die rechtliche Gleichstellung und Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten, intergeschlechtlichen und nichtbinären Menschen, die in Rheinland-Pfalz leben. Die Einsetzung eines Landesbeauftragten war ein sichtbares Zeichen, dass die Landesregierung sich aktiv und auf Augenhöhe für LGBT*IQ einsetzt. Gerne können sich alle LGBT*IQ mit Fragen und Anliegen an sie wenden. Auch Einladungen von LGBT*IQ-Gruppen sind willkommen. Weitere Informationen
Detlef Placzek, Opferbeauftragter der Landesregierung Rheinland-Pfalz
© Jana Kay

Die Opferhilfe stellt ein zentrales rechtspolitisches Handlungsfeld dar, das in besonderem Maße Ausdruck des gesellschaftlichen Umgangs mit individuellem Leid ist. Zielgerichtete Maßnahmen in diesem Bereich ermöglichen es betroffenen Personen, Anerkennung für das ihnen widerfahrene, nicht wiedergutzumachende Unrecht sowie mitmenschliche Unterstützung zu erfahren.
Detlef Placzek ist in seiner Funktion als Opferbeauftragter der Landesregierung Rheinland-Pfalz zentrale und unabhängige Ansprechperson für Bürgerinnen und Bürger des Landes, die Opfer eines terroristischen Anschlags, einer Amoktat, einer Naturkatastrophe oder eines Unglücks mit überregionalem Ausmaß und Personenschäden geworden sind.
Die Unterstützung von Opfern ist eine gesellschaftliche Pflicht von hoher humanitärer Bedeutung. Sie erfordert ein strukturiertes, verlässliches und wirksames Hilfesystem, das zeitnah greift und die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigt.
In diesem Rahmen übernimmt Detlef Placzek eine doppelte Rolle: Zum einen steht er den betroffenen Personen als konstante und verlässliche Anlaufstelle zur Verfügung, die Orientierung, Vertrauen und Stabilität bietet. Zum anderen fungiert er als Koordinierungsstelle, die Kontakte zu den zuständigen Hilfs- und Unterstützungsstrukturen herstellt, über Entschädigungsleistungen informiert und die Weiterleitung an geeignete Stellen begleitet.
Michael Hartmann, Antiziganismusbeauftragter
© Staatskanzlei RLP

Das Land Rheinland-Pfalz hat mit Wirkung vom 01. Juli 2025 erstmals einen Antiziganismusbeauftragten berufen. Michael Hartmann ist in Rheinland-Pfalz Ansprechpartner für alle staatlichen und gesellschaftlichen Stellen und Einrichtungen bei der Bekämpfung von Antiziganismus. Der Beauftragte ist Mittelsperson zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und allen von Antiziganismus betroffenen Personen und Gruppen. Darüber hinaus setzt er sich für die Stärkung von Betroffenen ein.
Sinti und Roma sind eine von vier anerkannten nationalen Minderheiten. Sie bereichern mit ihrer Kultur und Sprache seit mehr als 600 Jahren Deutschland. Dennoch sind sie weiterhin vielfach Ausgrenzung, Benachteiligung, Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt.
In Zeiten zunehmender Minderheitenfeindlichkeit und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit bekennt sich Rheinland-Pfalz mit dem Amt klar zu Weltoffenheit und einem guten, gleichberechtigten Miteinander. Aufgabe des Beauftragten ist der Einsatz gegen Antiziganismus in all seinen Erscheinungsformen. Er nimmt seine Funktion weisungsunabhängig wahr.
Weiterführende Informationen unter https://mdi.rlp.de/themen/buerger-und-staat/nationale-minderheiten.
Dr. Denis Alt, Regierungsbeauftragter für das UNESCO-Welterbe
© MASTD / Jülich

Als Regierungsbeauftragter für das UNESCO-Welterbe in Rheinland-Pfalz koordiniert Staatssekretär Dr. Denis Alt die Aktivitäten des Landes zum Schutz, Erhalt und zur Weiterentwicklung der UNESCO-Welterbestätten. Dabei stärkt er die Zusammenarbeit mit Kommunen, Fachinstitutionen und internationalen Partnern, um das kulturelle Erbe des Landes nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Vanessa Fischer, Beauftragte der Landesregierung für den Wiederaufbau sowie Beauftragte der Landesregierung für die Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 (BUGA 2029)
© MKBWK

Als Beauftragte der Landesregierung für den Wiederaufbau ist Staatssekretärin Vanessa Fischer zentrale Ansprechpartnerin für die flutbetroffenen Kommunen und koordiniert die ressortübergreifende Zusammenarbeit hinsichtlich des Wiederaufbaus.
Zudem ist Staatssekretärin Vanessa Fischer als Beauftragte der Landesregierung für die Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 (BUGA 2029) für die Begleitung und Koordinierung der Planungen zur BUGA 2029 aus Landessicht zuständig.
Anette Diehl, Unabhängige Landesbeauftragte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen
© MASFFJ/Alexander Sell

Die Unabhängige Landesbeauftragte gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen (LBSKJ) setzt sich seit dem 1. Juli 2026 für den wirksamen und nachhaltigen Schutz von Kindern und Jugendlichen ein.
Um diesen Schutz wirksam zu gestalten, braucht es den Blick auf die vulnerable Position von Kindern und Jugendlichen im gesamtgesellschaftlichen Kontext und innerhalb hierarchischer Strukturen. Durch öffentliche Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema will Anette Diehl Veränderungsprozesse im gesellschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt bewirken.
Sie begleitet die Kinderschutzstrategie des Landes Rheinland-Pfalz mit der Umsetzung und dem Monitoring des Pakts gegen sexualisierte Gewalt und initiiert den Austausch zwischen staatlichen Stellen, Fachpraxis, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Betroffenen. Sie ist darüber hinaus Ansprechpartnerin für die unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM).
In enger Zusammenarbeit mit dem Landesbetroffenenrat stärkt sie die Beteiligung von Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Übergriffe und Gewalt erfahren haben und setzt sich ein für Empowerment und Mitbestimmung.
Fedor Rose, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik und Digitalisierung (CIO/CDO)
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Staatssekretär Dr. Fedor Rose ist Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik und Digitalisierung (CIO/CDO). Zu den Aufgaben des CIO/CDO gehören insbesondere die Planung und Steuerung der digitalen Transformation der Landesverwaltung sowie die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie des Landes. Darüber hinaus verantwortet er Grundsatzfragen der Digitalisierung und begleitet die länderübergreifende Zusammenarbeit im Bereich des E-Governments. Staatssekretär Dr. Fedor Rose vertritt zudem Rheinland-Pfalz im IT-Planungsrat. Das Gremium koordiniert die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Informationstechnologie und der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.