Beck dankte dem ehemaligen Vorsitzenden der Lebenshilfe, Emil Weichlein, ausdrücklich für dessen langjähriges Engagement und gratulierte seiner Nachfolgerin, Barbara Jesse, zu deren Wahl. Für die weitere Zusammenarbeit liefere die UN-Behindertenrechtskonvention und mit ihr das Streben nach Inklusion nach wie vor neue Impulse. Ziel bleibe es, den umfassenden Anspruch von Menschen mit Behinderung auf ein chancengleiches Leben inmitten der Gesellschaft zu realisieren. „In immer mehr Feldern merken wir, welch großen Wandel ‚Inklusion’ tatsächlich bedeutet. Es gilt, bisherige Handlungsweisen grundlegend zu überprüfen, um der Herausforderung entsprechend begegnen zu können“, betonte der Ministerpräsident.
Bereits 2010 habe die Landesregierung daher den bundesweit ersten Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention vorgelegt. Dabei spiele die Zusammenarbeit mit Verbänden wie der Lebenshilfe, mit Kommunen, Kirchen, Unternehmen und anderen Partnern eine wichtige Rolle. „Es geht darum, Menschen mit Behinderung die Teilhabe in allen Lebensbereichen uneingeschränkt zu ermöglichen. Dafür müssen wir weiterhin Hand in Hand arbeiten“, so Beck. Angefangen bei einer möglichen Assistenz bei Wahlen, über barrierefreies Wohnen bis hin zur inklusiven Gestaltung des allgemeinen Arbeitsmarktes gebe es viel zu tun. „Mit einem Beschäftigungsanteil schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 5 Prozent ist die Landesregierung auf einem guten Weg“, hob Beck hervor und verwies auch auf das rheinland-pfälzische Budget für Arbeit, das Beschäftigten der Werkstätten für behinderte Menschen einen leichteren Zugang zu einem regulären Arbeitsplatz ermögliche.
Weitere Informationen zum Landesverband der Lebenshilfe finden Sie unter <link http: _blank external-link-new-window wird in einem neuen browserfenster ge>www.lebenshilfe-rlp.de. Über den Aktionsplan der Landeregierung erfahren Sie mehr unter <link http: _blank external-link-new-window wird in einem neuen browserfenster ge>www.inklusion.rlp.de.
