| Landwirtschaft

Kaum Schäden im Land

Noch hat der ausbleibende Regen keine nennenswerten Schäden in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft verursacht. Das sagte Andreas Köhr, Sprecher des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd. Laut Köhr sind weder Landwirte noch Winzer bisher über das trockene Wetter beunruhigt.
Arbeit im Weinberg
Arbeit im Weinberg

Sollte es jedoch auch in den kommenden vier Wochen so trocken bleiben, könnte sich das ändern, fügte er hinzu.

Die rheinland-pfälzischen Winzer sind nach seinen Angaben bisher gar nicht betroffen, denn die Reben seien noch nicht auf nasse Böden in den oberen Schichten angewiesen. "Die Wurzeln einer Weinrebe reichen bis zu zehn Meter tief in den Boden", erklärte Köhr. Er schränkte jedoch ein, dass es durch die Trockenheit leichte Schäden beim Getreide gebe. "Es gibt einige Regionen, da hätte das Wintergetreide ein paar Tropfen mehr benötigt", sagte er.

"Es gibt bei uns keine Trockenschäden im Verbandsgebiet", sagte Herbert Netter vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau in Koblenz. Auch das Deutsche Weininstitut in Bodenheim gibt Entwarnung. "Die Rebe ruht, sie braucht derzeit keine Feuchtigkeit", erklärte Ernst Büscher, Sprecher des Instituts. Der Austrieb der Reben sei erst im April; bis dahin könne es noch ausreichend regnen. (dpa)

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