Der Ministerpräsident betont in einem Schreiben an den Insolvenzverwalter, nach Bekanntwerden der Entscheidung, die Karstadt-Filiale in Kaiserslautern zu schließen, habe sich der Geschäftsführer für die Umsetzung eines Warenhauskonzepts in Verantwortung der Belegschaft eingesetzt. „Damit hat er dazu beigetragen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Beschäftigungsperspektive zu eröffnen.“
Die Sorge um das Wohl der Belegschaft gehöre zu den Kernaufgaben eines Geschäftsführers. Ihn aufgrund dieses Engagements freizustellen, sei ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht der Belegschaft und Zeichen unglaublicher Ignoranz gegenüber der Zukunft von rund 180 Beschäftigten und ihren Familien. Zur Umsetzung des neuen Warenhaus-Konzepts, das für Karstadt selbst keine Konkurrenz mehr darstelle, werde ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort gebraucht.