Wie Transformation und Energiewende gelingen können

Continental, Neuerkirch/Külz, Trier und der älteste Weinkeller Deutschlands: Pressereise zu herausragenden Orten in Rheinland-Pfalz.
Neuerkirch und Külz, bundesweiter Vorreiter der Heiz-Energiewende
Neuerkirch und Külz, bundesweiter Vorreiter der Heiz-Energiewende
Continental: vom Hersteller von Bremsen zu einem Entwickler von autonomen mobilen Transportrobotern.
Besuch bei den Stadtwerken Trier (SWT).
Im ältesten Weinkeller Deutschlands.
Im ältesten Weinkeller Deutschlands.

Wie Transformation in der Arbeitswelt erfolgreich gelingen kann: Die Continental ist ein Unternehmen der Automobilbranche, das sich vom Hersteller von Bremsen zu einem Entwickler und Produzent von autonomen mobilen Transportrobotern verändert. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat im Rahmen ihrer Pressereise Medienvertretern und Medienvertreterinnen zu herausragenden Orten in Rheinland-Pfalz das Werk in Rheinböllen besichtigt und mit Mitarbeitenden des Automobilzulieferers gesprochen. „Diese Transformation macht Hoffnung! Continental ist ein herausragendes Beispiel, wie Unternehmen und deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in sich verändernden Märkten die Zukunft anpacken und gestalten. Qualifizierung und lebenslanges Lernen sind dabei Voraussetzungen für einen erfolgreichen Transformationsprozess“, so die Ministerpräsidentin. Dazu bietet die Landesregierung zahlreiche Unterstützung für Unternehmen. Malu Dreyer: „Rheinland-Pfalz ist Mittelstandsland. Uns ist wichtig, für Beschäftigte am Standort Rheinböllen Perspektiven zu schaffen.“

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Vorreiter der Heiz-Energiewende

Erneuerbare Energie aus Windkraft und Photovoltaik, die größte Solarthermieanlage in Rheinland-Pfalz und ein Nahwärmenetz für das ganze Dorf. „Neuerkirch und Külz sind bundesweiter Vorreiter der Heiz-Energiewende“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Besuch der Hunsrück-Gemeinden. „Das gemeinsame Nahwärmenetz ist ein Musterbeispiel für eine zukunftsfähige Wärmeplanung in den Kommunen.“ Die Bewohnerinnen und Bewohner des Orts sind unabhängiger von fossilen Brennstoffen und profitieren finanziell, was die Akzeptanz enorm steigert. Vorbildhaft sei zudem, wie Orts- und Verbandsgemeinde hier zusammenarbeiten, so die Ministerpräsidentin. „Klimaschutz wird in den Kommunen umgesetzt. Daher unterstützt meine Landesregierung Städte und Gemeinden mit dem kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI).“

Nachhaltig Leben in Trier

Nach der Energieversorgung auf dem Land standen bei der nächsten Station der Pressereise die nachhaltige Energieversorgung in der Stadt im Mittelpunkt: Strom aus Abwasser, flexible Stromerzeugung, Wasserstoff und nachhaltige Mobilität waren Themen beim Besuch bei den Stadtwerken Trier (SWT). „Wir sind auf dem Weg zu einer energieautarken Region. Mit unserer flexiblen Stromnutzung und –erzeugung leisten wir einen Beitrag zum nachhaltigen Leben in Trier“, erklärte Arndt Müller, SWT-Vorsitzender. Wie aus dem Schlamm des Klärwerks und eines modernen Blockheizkraftwerks Energie für die eigenen Rechenzentren gewonnen wird, darüber informierten sich die Journalistinnen und Journalisten bei einer Rundfahrt über das Gelände über den modernisierten Energie- und Technikpark im Elektrobus aus der Nahverkehrsflotte der Stadtwerke.

Bis 2030 werden die Stadtwerke alle ihre Kunden mit lokal erzeugtem grünen Strom versorgen. „Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine enorme Herausforderung. Ich freue mich, dass wir mit Trier sowie den Hunsrück-Gemeinden Neuerkirch und Külz zwei herausragende Orte besucht haben. Der Kampf gegen den Klimawandel braucht Verantwortliche, die anpacken und mit gutem Beispiel vorangehen“, lobte die Ministerpräsidentin.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, zu zeigen, dass auch der Kulturbereich aktiver Teil der Transformation ist“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Rundgang durch die neuen Theaterwerkstätten des Trierer Theaters. Deren Auslagerung in den Energie- und Technikpark Trier schaffe vielfältige Vorteile. Neben dem Aspekt der CO2-neutralen Energieversorgung des Gebäudes entstehen Synergien zwischen den Gewerken und viel mehr Platz für Kulissenbauer und Bühnenbildnerinnen. Der Besuch einer Probe zu Falstaff erfreute die Delegation sichtbar. „Ich bin stolz auf unser Kulturland Rheinland-Pfalz und das Ensemble in Trier“, so Malu Dreyer.

Am Ende des Tages stand ein Besuch im ältesten Weinkeller Deutschlands, 330 nach Christus in Trier erbaut, geführt von der Stiftung Vereinigte Hospitien. Weinland-Pfalz!

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