Der Regierungschef und der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering forderten ein direktes Eingreifen von Bundeskanzlerin Angela Merkel zugunsten von Opel. Der Autobauer hat auch in Kaiserslautern ein Werk.
"Diejenigen, die Opel mit in die Krise geführt haben und auf öffentliche Milliarden-Hilfen zur Rettung des Konzerns angewiesen sind, sorgen nun für eine Verlängerung der Hängepartie", monierten Beck und Hering. Dieses Taktieren sei durch keine Fakten zu rechtfertigen. Beide Politiker forderten Merkel auf, auf ein bereits mehrfach von Rheinland-Pfalz erwünschtes Spitzengespräch zu drängen.
Beck und Hering: GM-Hängepartie inakzeptabel
Als "völlig inakzeptabel" hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck die Vertagung der Entscheidung über die Zukunft des Autobauers Opel durch den Verwaltungsrat des Ex-Mutterkonzerns General Motors (GM) kritisiert.
