„In keinem anderen Land ist die Abweichung zur Fortschreibung so gering wie in Rheinland-Pfalz, und auch bei den Melderegisterbeständen gibt es nirgendwo geringere Differenzen. Das ist auch eine Bestätigung für die gute Qualität des zentralen Einwohnermelderegisters in Rheinland-Pfalz“, so Innenminister Roger Lewentz, der sich bei der Präsentation der Zensus-Ergebnisse in Mainz sehr zufrieden mit dem Resultat zeigte. Da sich die Bevölkerungszahl in allen anderen Ländern gegenüber der bisherigen Fortschreibung stärker verringert habe, wirke sich die neue amtliche Einwohnerzahl für Rheinland-Pfalz auch im Länderfinanzausgleich positiv aus.
Neben der amtlichen Einwohnerzahl liefert der Zensus durch die parallel durchgeführte Gebäude- und Wohnungszählung wichtige Informationen über den Wohnungsmarkt. „Die im Rahmen der Zählung aktualisierten Bestandsdaten über Gebäude und Wohnungen sowie die Leerstandsquoten liefern auf regionaler und kommunaler Ebene wichtige Planungsinformationen für Gemeinden und die Wohnungswirtschaft,“ so Berres. Landes- wie auch bundesweit waren am 9. Mai 2011 insgesamt 4,5 Prozent der Wohnungen ungenutzt. In Rheinland-Pfalz standen damit rund 90.000 Wohnungen leer.
<link http: _blank external-link-new-window wird in einem neuen browserfenster ge>Zur Pressemitteilung
