| Meisterfeier HWK Koblenz

Ministerpräsidentin ehrt Jungmeister

Auf der Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz beglückwünschte Ministerpräsidentin Malu Dreyer 632 Jungmeister und Jungmeisterinnen zu ihren bestandenen Prüfungen. „Der Meisterbrief ist ein Zeugnis Ihrer Leistungen und handwerklichen Fähigkeiten, der harte Arbeit, Geschick und Kreativität voraussetzt. Sie haben diese Herausforderungen im wahrsten Sinne des Wortes gemeistert“, sagte Malu Dreyer.
Die Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz; Foto: Pielmedia
Die Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz; Foto: Pielmedia

Den 21 besten Absolventinnen und Absolventen der Meisterprüfung überreichte die Ministerpräsidentin den Meisterbrief persönlich.    

Dreyer machte deutlich, dass mit dem Erhalt des Meisterbriefs neben dem persönlichen Fortkommen auch eine Verpflichtung verbunden sei. Denn die Meister und Meisterinnen könnten nun einen eigenen Betrieb führen und selbst Lehrlinge ausbilden. Die Ausbildung von Handwerkerinnen und Handwerkern sei vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel von großer Bedeutung für die rheinland-pfälzische Wirtschaft: „Mit 50.000 Handwerksbetrieben und mehr als 250.000 Beschäftigten ist das Handwerk in unserem Land eine tragende Säule des Mittelstandes. Es ist ein unverzichtbarer Impulsgeber für nachhaltiges Wachstum, gute Beschäftigung und regionale Wertschöpfung“, so Dreyer.

Die Ministerpräsidentin betonte, dass die Landesregierung die Handwerksbetriebe und Handwerkskammern dabei unterstütze, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. So habe die Landesregierung die Sicherung der Fachkräfte zu einem ihrer Schwerpunktthemen gemacht. Der nächste wichtige Schritt sei die Unterzeichnung einer breit angelegten Vereinbarung zur Fachkräftestrategie, an der auch die Handwerkskammern mitgewirkt hätten. In der Vereinbarung würden Strategien festgehalten, mit der zum Beispiel die Zahl der Ausbildungsabbrüche verringert oder die Integration älterer Menschen gefördert werden kann.

Neben den zu bewältigenden Herausforderungen im Handwerksbereich wies Dreyer auch auf eine positive Entwicklung hin: „Der Frauenanteil an neuen Meistern ist in den letzten zehn Jahren von 15 auf 19 Prozent gestiegen. Es freut mich sehr, auch heute vielen Frauen zu ihrer bestandenen Meisterprüfung gratulieren zu dürfen. Und das nicht nur in den sogenannten frauentypischen Berufen, sondern auch in den einstigen Männerdomänen wie Elektrotechnik, Straßenbau oder Kraftfahrzeugtechnik“.

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